Simbach

02.09.2019 | Stand 01.09.2019, 17:01 Uhr

Ferienwoche der Boogies auf der WurzeralmKirchdorf. Der "Familien-Urlaub" des Tanzclubs Boogie-Memories ist bereits zum festen Bestandteil des Vereines geworden. Gerhard Kaser organisierte die Fahrt mit 70 Teilnehmern auf die Wurzeralm bei Spital/Pyhrn im Nationalpark Kalkalpen. Vor allem die vielfältigen Sport- und Spielmöglichkeiten sowie die Wanderungen bei sommerlichen Temperaturen begeisterten alle Teilnehmer. Die Gondelfahrt auf die Hutterer-Höss in Hinterstoder zum Speichersee war ein besonderes Erlebnis, denn bei klarem Sonnenschein waren die umliegenden 2000er Gipfel zum Greifen nahe. Das Stubwies (1780 m), Warscheneck (2388 m) und der Schrocken (2234 m) wurden von einigen der Tänzern erklommen. Die Tages-Wanderung über die Rote Wand (1870 m) zur Dümmlerhütte, die Dr. Vogelsang-Klamm, der romantische Schiederweiher (zum Sieger "Naturjuwel Österreichs" gewählt) der Barfußweg für Groß und Klein in Spital und noch vieles mehr stand auf dem Programm. Der Organisator hatte auch dieses Jahr wieder eine besondere Sportart mit im Gepäck: Den Highland-Koordination-Team-Wettbewerb, welcher sich als voller Erfolg bei Jung und Alt entpuppte. Zur Belohnung gab für alle eine Urkunde. Es konnten wieder fünf Teilnehmer unter schwierigsten Prüfungsbedingungen den begehrten "Piloten-Schein" erwerben. Die Woche ist wieder wie im Flug vergangen – da waren sich alle Tänzer einig. Der Urlaub für 2020 wurde vom Organisator Gerhard Kaser bereits terminiert. (Fotos von dieser Reise gibt es demnächst unter: www.boogie-memories.de) − red/Foto: red

GEHÖRT – GESEHEN – NOTIERT

27.08.2019 | Stand 26.08.2019, 17:40 Uhr

Spiel, Spaß und Spannung mit den PlattenwerfernKirchdorf. Vier Mädchen und zwölf Buben haben beim Ferienprogramm der Plattenwerfer mitgemacht. Liesl und Anton Schickl hatten die sieben Stationen fein säuberlich vorbereitet. "Hufeisen werfen", "Luftballon spickern", Ringe- und Dosenwerfen, Wasser transportieren und zwei weitere Geschicklichkeitsspiele waren dabei. Die Helfer Werner Lechner und Wigg Hufnagl hatten ebenfalls ihren Spaß daran, die Kinder an den Stationen zu begleiten. In den Pausen gab es Getränke, Leberkässemmeln und Eis. Bei schönem Wetter standen nach ca. zweieinhalb Stunden die Sieger fest. Lechner wertete die Spielscheine aus und schrieb die Urkunden. Eine Teilnahmebestätigung bekam jedes Kind. Die jeweils ersten drei Mädchen und Buben erhielten zudem Urkunden und Pokale (Foto). Anton Schickl führte die Siegerehrung durch und Liesl Schickl überreichte dazu noch an jedes Kind ein kleines Geschenktütchen. Um 17 Uhr holten die Eltern ihre zufriedenen Kinder, die einen schönen, lustigen und abwechslungsreichen Tag bei den Plattenwerfern erleben durften, wieder ab. − red/Foto: red

 
 

"Mehr drin gewesen"

Kirchdorf Wildcats schlagen sich gegen Frankfurt Universe wacker
26.08.2019 | Stand 25.08.2019, 19:20 Uhr
Schwer zu fassen waren die Frankfurter in Orange. Die Wildcats müssen jetzt auf Niederlagen der Munich Cowboys hoffen. −Foto: Geiring
Schwer zu fassen waren die Frankfurter in Orange. Die Wildcats müssen jetzt auf Niederlagen der Munich Cowboys hoffen. −Foto: Geiring

Trotz der hohen Niederlage von 28:55 sahen die 680 Fans in der Kirchdorfer In(n) Energie Arena am Samstag zeitweise ein tolles Footballspiel. Sicher war der Sieg der Gäste aus Frankfurt nie wirklich gefährdet, anfangs die Führung doch eher durch Wildcats Fehler geschuldet. Zwei verlorene Bälle bei Kick Off Returns waren Einladung genug für die Universe, die mit 6:0 in Führung gingen.

Doch die Wildcats erzielten mit ihrem ersten Drive ebenfalls einen Touchdown durch Alexander Braunsperger und mit dem Extrakick von Baris Dasar sogar die Führung zum 7:6. Doch Frankfurt war in der Offense einfach zu stark, obwohl das junge Backfield der Wildcats gut funktionierte. Lorenz Krompaß, Leonhard Gerner oder Florian Jobst hatten alle Hände voll zu tun. Aber Spieler wie Sebastian Sagne oder Anthony Mahounguhi, der noch vor ein paar Monaten bei den Philadelphia Eagles im Trainingscamp war, konnten nicht gestoppt werden.

 

Aber die Wildcats kamen wieder und erzielten erneut die Führung zum 14:13 durch Quarterback Rex Dausin. Allerdings gab es dann keine Punkte mehr für die TSV Footballer und zur Pause zogen die Hessen auf 41:14 davon. In Hälfte zwei waren es gute Pässe auf Klaus Fischer und Marinus Löw, dem auch der Touchdown zum 21:41 gelang (EP Dasar). Doch Universe konnte mit Runningback Justin Rodney immer wieder punkten und so zogen die Gäste auf 21:48 davon. Die letzten Punkte für die Wildcats erzielte Wide Receiver Klaus Fischer zum 28:48 (EP Dasar) und am Ende stand es 28:55 aus der Sicht der Wildcats, die nun auf zwei Niederlagen der Munich Cowboys hoffen müssen, um nicht Relegation spielen zu müssen.

"Für uns wäre tatsächlich etwas mehr drin gewesen heute, die Vorbereitung am Freitag im Training war aber nicht gerade optimal. Die Spieler hatten das Spiel wohl schon abgehakt", resümierte Headcoach Christoph Riener nach der Partie und gab in der Abschlussbesprechung zu bedenken, dass die Saison zu Ende ist und falls man Relegation spielen sollte, diese Spiele schon zur Saison 2020 gehören. Nun ist Pause bis zum 6. September. Danach weiß man mehr. − hpk

Repressalien und ein dubioser Unfall

24.08.2019 | Stand 23.08.2019, 18:15 Uhr

Werner Zienert aus Simbach hat einen Großteil seines Lebens gegen Schikanen, Benachteiligung, Ausgrenzung und Verfolgung im Unrechtsstaat der DDR ankämpfen müssen.

Er will etwas von dem Glück, in Bayern leben zu dürfen, an leidende Mitmenschen zurückgeben: Werner Zienert. −Foto: Schaffarczyk
Er will etwas von dem Glück, in Bayern leben zu dürfen, an leidende Mitmenschen zurückgeben: Werner Zienert. −Foto: Schaffarczyk

Mehrere unterschiedliche Berufswünsche blieben unerfüllt, weil das politische System es so wollte. Erst mit 45 Jahren, als er in die Bundesrepublik Deutschland ausreisen durfte, konnte er ein selbstbestimmtes Leben führen. Da waren aber die entscheidenden Aufbauphasen für ein erfolgreiches und beglückendes Berufslebens schon vorbei. Seit Mai 1989 lebt er mit seiner Frau in Simbach.

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Nach dem Eintritt in den Ruhestand nahm er eine besondere Herausforderung an: Er engagiert sich für die Reha-Vital-Sportgruppe im TSV Kirchdorf, die er konsequent umstrukturierte, um den rund 70 Mitgliedern eine fundierte medizinische Rehabilitation nach ärztlichen Vorgaben und damit eine Chance für den Erhalt der vorhandenen Lebensqualität zu ermöglichen. Die PNP traf sich zu einer Tasse Kaffee mit ihm.
Herr Zienert, den Kaffee mit Milch, Zucker oder schwarz?
Zienert: Bitte schwarz.

 

Der Mauerfall jährt sich bald zum 30. Mal. Auch Sie kommen von "drüben". Was waren die Beweggründe, die Ihre kritische Haltung gegenüber der DDR begründet haben?
Das lag und liegt an meiner Grundeinstellung. Menschen für ein staatliches Regime zurechtzubiegen, und zwar mit aller Gewalt bis zur totalen Freiheitsberaubung und bisweilen zur Wegnahme des Lebens, das löst bei mir Widerstand aus.

Jede Ideologie, die Menschen ihre Werte nimmt, obwohl diese gegen niemanden gerichtet sind und nur dem persönlichen Frieden und Glück dienen, ist inhuman und zerstörerisch. Ein Kind nicht auf die Oberschule zu lassen, weil der Vater nicht zur staatlich geförderten Klassengruppe der Arbeiter und Bauern gehört, verstößt gegen Freiheit und Gleichheit. Das darf man nicht zulassen.

Haben Sie persönliche Repressalien oder Übergriffe erdulden müssen?
Nein anfangs nicht, aber die Unzufriedenheit des Systems gegenüber Bürgern, die eine eigene Meinung haben, schaukelt sich mit der Zeit immer weiter hoch. Zuerst verweigert man den Besuch höherwertiger Schulen, dann verhindert man eine gewünschte Berufsausbildung und gibt diese Bürger der Minderwertigkeit preis. Schließlich werden solche nicht genehmen "Individuen", obwohl sie sich gegenüber der Gesellschaft nichts zu Schulden haben kommen lassen, von der Staatssicherheit "beschattet", um etwas zu finden, damit sie hinter Schloss und Riegel gebracht werden können. Mir sind, nachdem ich einen Ausreiseantrag in die Bundesrepublik gestellt habe, zweimal Zuchthausstrafen von zehn Jahren angedroht worden. Einmal bin ich mit großem Glück an einem organisierten Autounfall vorbeigeschlittert.

Organisierter Autounfall – was passierte da?
Ich war mit einem Wartburg und zwei Mitfahrern unterwegs. In der Nähe des Hermsdorfer Autobahnkreuzes, eines großen Verkehrsknotenpunktes im Osten Thüringens bei Gera, blockierte etwas am Auto. Es hat sich gedreht, war nicht mehr lenkbar, stürzte aufs Dach und flog auf einen rund zehn Meter tiefen Straßengraben zu. Wir hatten Glück, drei kleine Birken standen im Weg, die uns abbremsten, so dass unser Fahrzeug relativ langsam die Böschung herunterrutschte. Wir blieben unverletzt. Es stellte sich heraus, dass ein Motor des Wagens blockiert worden war und die Lenkung nicht funktionierte.

Nachdem Ihre Familie aus dem Sudetenland vertrieben worden war, fand sie ein neues Zuhause in Arnstadt, einem Ort der nicht ganz unbekannt ist.
Ja, Arnstadt ist eine der ältesten Städte Deutschlands, liegt in der Mitte Thüringens rund 20 Kilometer südlich der Landeshauptstadt Erfurt, zählt rund 28000 Einwohner, verfügt als einzige deutsche Stadt über einen dreieckigen Marktplatz und wird auch als Bach-Stadt bezeichnet. Hier hat der große Johann Sebastian Bach von 1703 bis 1707 in der Neuen Kirche seine erste Organistenstelle ausgeübt. Und hier lernte er auch seine erste Frau Maria Barbara kennen, die er 1707 heiratete. Er soll sich, so wird berichtet, in seiner Jugendzeit einige wilde Eskapaden geleistet haben. Auch stieß damals manchen Zeitgenossen unangenehm auf, dass er in Choralsätze "manch wunderliche Variationen" einfügte.

Bei den vielen Ausbildungsstationen, die Sie aufgesucht haben – wie schwierig war es dann, in der Bundesrepublik eine berufliche Aufgabe zu finden?
Sehr schwierig. Das gilt sowohl für meine Frau als auch für mich. Wir haben beide an die 100 Bewerbungen geschrieben. Meine Frau, von Beruf Dipl. Medizinpädagogin, die an der Humbold-Universität in Berlin ausgebildet wurde, fand zuerst eine Anstellung, und zwar hier in Simbach in der Krankenpflegeschule. Ich musste erst meine Deutschstämmigkeit nachweisen, nachdem mir bei der Ausreise nach Frankfurt am Main meine gesamten Dokumente und Ausweise entwendet worden waren.

Über eine Anzeige in der "Süddeutschen" wurde ich auf eine Schule in Bad Tölz aufmerksam, die eine Ausbildung zum Pharmareferenten anbot. Dort war ich ein halbes Jahr und legte erfolgreich eine jeweils fünfstündige schriftliche und mündliche Prüfung ab. Von einer Pharma-Firma, die ein neues Herz-Kreislauf-Präparat auf Pflanzenbasis entwickelt hatte, wurde ich danach eingestellt. Sie teilte mir ein großes Gebiet zu, das zwei Drittel von München, Erding, Mühldorf, Altötting, Rottal-Inn sowie Passau Stadt und Land umfasste. Ich besuchte und betreute alle großen Kliniken in München, außerdem Krankenhäuser und Fachärzte in der genannten Region. Unter der Woche war ich durchschnittlich pro Tag rund 300 Kilometer im Einsatz.

Seit 13 Jahren mit einer kurzen Unterbrechung leiten Sie ehrenamtlich die Reha-Vital-Sportgruppe beim TSV Kirchdorf. Welcher Sport wird das geboten?
Im Jahr 2006 übernahm ich die Aufgabe von Sepp Wagner, dem Vater des ehemaligen Kirchdorfer Bürgermeisters Joachim Wagner, der die Gruppe am 20. April 1970 gegründet und 36 Jahre geführt hat. Im nächsten Jahr feiert sie ihr 50-jähriges Bestehen. Ihr gehören knapp 70 Mitglieder an, von denen rund 50 Prozent zwischen 80 und 90 Jahre alt sind. Bei allen Mitgliedern handelt es sich um Personen, die ihre Gesundheit verloren haben.

Die Reha-Vital-Sportgruppe verfolgt mit ihren auf die jeweilige gesundheitliche Situation abgestellten Rehabilitationsmaßnahmen drei Ziele: 1. eine mögliche Verbesserung des gegebenen Gesundheitszustandes zu erreichen oder 2. den vorhandenen Zustand zu erhalten bzw. 3. eine Verschlechterung zu verhindern.

Wie wird da vorgegangen?
Zunächst muss man wissen: Reha-Sport kann man nicht mit anderen Spiel- und Sportmöglichkeiten vergleichen. Er ist eine speziell auf den Krankheitsfall hin entwickelte ergänzende Therapieleistung, die vom Facharzt verschrieben wird. Der gibt dem Patienten ein Rezept, das auf 50 medizinisch-therapeutische Übungsveranstaltungen in einem Zeitraum von 18 Monaten ausgelegt ist. In dieser Zeit ist der Patient versichert und die Maßnahme wird von der Krankenkasse getragen. Nach Möglichkeit sollte der Reha-Sport in den Reha-Breiten- bzw. -Freizeitsport übergehen, um die erreichte gesundheitliche Qualität zu erhalten. Dies ist möglich, indem der Rehasportler Mitglied des TSV Kirchdorf wird, unter dessen Dach die Reha-Vital-Sportgruppe agiert.

Um therapeutisch wirken zu können, braucht man wohl besondere Übungsleiter?
Ohne speziell ausgebildete Übungsleiter darf der Reha-Sport auf der Basis von ärztlichen Verordnungen nicht betrieben werden. Die Kirchdorfer Reha-Vital-Sportgruppe verfügt über zwei entsprechend ausgebildete Übungsleiterinnen: Hermine Goldbacher und Daniela Schwab. Sie decken folgende medizinische Fachbereiche bzw. Indikationen ab: Morbus Bechterew (chronisch entzündliche rheumatische Erkrankung, die mit einer Versteifung der Gelenke verbunden ist und starke Schmerzen verursacht), Osteoporose sowie Krebsnachsorge. Die Kirchdorfer Reha-Sportgruppe ist nur auf diese Indikationen spezialisiert.

Was treibt Sie an, dass Sie sich in Ihrem auch schon etwas fortgeschrittenen Alter so stark für den Reha-Vital-Sport engagieren?
Ich bin kein Bayer von Geburt und Gnade, aber ich bin mit meiner Frau überaus dankbar, dass wir hier in Bayern nach all den Schwierigkeiten und Problemen in der DDR ein neues Zuhause gefunden haben, nach dem wir uns immer sehnten. Aus diesen uns beseelenden Gefühlen heraus möchte ich etwas an Menschen zurückgeben, die durch ihre Leiden eingeschränkt sind.

Durch unsere Arbeit helfen wir mit, dass sie in der Gesellschaft wahrgenommen werden. Und dafür lohnt sich die Arbeit in unserer Kirchdorfer Reha-Vítal-Sportgruppe.

Das Interview führte Johannes Schaffarczyk.

GEHÖRT – GESEHEN – NOTIERT

23.08.2019 | Stand 22.08.2019, 17:11 Uhr

30 footballbegeisterte KinderKirchdorf. Ein voller Erfolg war das Flagfootball Camp der Kirchdorf Wildcats im Rahmen des Kirchdorfer und Simbacher Ferienprogramms. 30 Kinder erlernten zusammen mit dem neuen Headcoach des Flag Teams, Tobias Prüller, und seinem Team die Grundlagen des American Football. Mit dabei waren auch die amerikanischen Profis der Bundesligamannschaft Rex Dausin, Maddison Mangum und Shannon Smith. Bälle werfen und fangen, richtig blocken und spielerisch die Grundzüge des Football erlernen, war das Ziel des Camps. Den Kindern machte es sichtlich Spaß und sie posierten gerne für das Abschlussfoto mit den Footballern des TSV Kirchdorf. − red/Foto: red

Mit einem Bein in der Relegation

Kirchdorf Wildcats bangen um den Klassenerhalt – Morgen (16 Uhr) gegen Frankfurt
23.08.2019 | Stand 23.08.2019, 10:03 Uhr
Gut gekämpft, leider nicht gewonnen haben die Kirchdorf Wildcats vergangene Woche gegen die Allgäu Comets. Ein Sieg gegen Frankfurt wäre eine große Überraschung. −Foto: Walter Geiring
Gut gekämpft, leider nicht gewonnen haben die Kirchdorf Wildcats vergangene Woche gegen die Allgäu Comets. Ein Sieg gegen Frankfurt wäre eine große Überraschung. −Foto: Walter Geiring

Das letzte Spiel in der regulären Saison bestreiten die Footballer des TSV Kirchdorf am Samstag (Kickoff: 16 Uhr) zuhause gegen den deutschen Vizemeister Frankfurt Universe. Für alle Fans ein Football-Leckerbissen, da die Hessen sich durchaus wieder Hoffnungen machen können, auch in diesem Jahr wieder in den German Bowl einzuziehen. Obwohl erst vor kurzen Brian Caler als Headcoach sein Amt aufgegeben hat, sind die Frankfurter sicher Tabellenzweiter und werden wohl auch gegen die Wildkatzen nichts anbrennen lassen.

"Mit Punkten können wir am Samstag nicht wirklich rechnen, wollen aber unseren Fans zum vorläufigen Saisonabschluss noch einmal alles bieten", sagt Headcoach Christoph Riener und schwört seine Truppe auf das Profiteam vom Main ein. Zwischen beiden Vereinen liegen Welten. Frankfurt mit seinem stark besetzten Kader und nach der Insolvenz vom vergangenen Jahr wieder mit einer Betriebsgesellschaft organisiert, hat gegenüber den Niederbayern klar die Nase vorne. Sowohl wirtschaftlich als auch sportlich. Die Wildcats werden dennoch versuchen, mitzuspielen und die Überraschung zu schaffen.

 

Rechnen können die Kirchdorfer allerdings nicht damit – und wollen sie der Relegation entgehen, müssen sie auf die Munich Cowboys schauen, die in den letzten beiden Spielen gegen Ingolstadt antreten und keines gewinnen dürfen. "Allerdings spielen die Cowboys erst am 31. August ihr letztes Spiel zuhause und erst dann wissen mehr", erklärt Präsident Hans-Peter Klein, der dennoch für die Relegation planen muss. Es werden somit noch spannende zwei Wochen für die Niederbayern, bevor Klarheit herrscht. Die Relegation beginnt am 21. September mit dem Heimspiel des GFL-Teams, das Rückspiel findet am 5. Oktober beim Zweitligisten, derzeit Ravensburg Razorbacks, statt. − hpk

 
 

Wildcats bleiben Schlusslicht

GFL1-Süd: Kirchdorf droht nach 6:21 gegen Allgäu Comes die Relegation
19.08.2019 | Stand 18.08.2019, 18:21 Uhr
Mit nachdenklicher Miene – Head-Coach Christoph Riener von den Kirchdorf Wildcats. −F.: Geiring
Mit nachdenklicher Miene – Head-Coach Christoph Riener von den Kirchdorf Wildcats. −F.: Geiring

Trotz einer guten Leistung der Defense reichte es für die Kirchdorf Wildcats gegen die Kempten Comets am Ende nicht, da die Offense der Niederbayern beim 6:21 nur zwei Field-Goals erzielte. Die Inntaler behalten die "rote Laterne" in der GFL1-Süd und müssen darauf hoffen, dass München in seinen beiden noch ausstehenden Duellen keinen Zähler mehr holt. Bei Punktegleichheit im Klassement zählt der direkte Vergleich gegen die "Cowboys" – und der spricht für das Team von Head-Coach Christoph Riener.
Es war ein knappes Spiel, gefühlt aber immer mit Vorteilen für die Gäste. Kempten ging mit einem Touchdown-Pass auf Calvin Stitt mit 6:0 in Führung, der Extra-Punkt misslang. Die Offense der Hausherren konnte im er-sten Viertel dem Gegner wenig aufzwingen, was drei Punts zur Folge hatte. Die Defense hielt hingegen sehr gut. Jack Richardson war wieder eine Verstärkung im Backfield, ihm gelang auch eine Interception und die Line spielte sowieso gut gegen den Lauf.
Allerdings war es immer wieder Ausnahmeathlet Lennis McFerrin als Runningback und Quarterback Raileigh Yeldell, die die Kirchdorf Wildcats in Schwierigkeiten brachten. Selbst als Anwar Doblinger den Runningback stoppte und Lorenz Sendlinger einen guten Tackle anbrachte und die Comets ihr Field Goal verschossen, konnte die Offense kein Kapital daraus schlagen.
Im zweiten Viertel waren es dann wieder die Comets, die den Touchdown schafften und es stand nach der Two-Point-Conversion 14:0 für die Allgäuer. Durch Strafen der Gäste kamen die Kirchdorf Wildcats kurz vor der Pause dann doch nach einem weiten Pass auf Madison Mangum und guten Läufen von Alexander Braunsperger drei Yards an die Endzone, der Touchdown gelang zwar nicht, aber dafür ein Field Goal durch Baris Dasar.
In Hälfte zwei bekamen die Kirchdorf Wildcats den Ball und mit einem guten Drive mit Alexander Braunsperger und Lukas Anzeneder erreichten die Einheimischen wieder eine Field Goal-Position und erzielten durch Baris Dasar das 14:6. Es keimte Hoffnung auf bei den 720 Fans in der In(n)-Energie-Arena, denn mit diesem Zwischenstand ging es in das letzte Viertel. Dieses begann für die Comets jedoch perfekt. Touchdown durch den schwer zu stoppenden Lennis McFerrin zum 21:6 und bei vier Minuten auf der Uhr wurde es richtig schwierig für die Niederbayern.
Die Offense der Kirchdorf Wildcats konnte keine Schippe mehr drauf legen und dann war das Spiel zu Ende, nachdem die Comets noch ein Field Goal verschossen. Somit müssen die Kirchdorf Wildcats auf die Schützenhilfe der Marburg Mercenaries und der Ingolstadt Dukes hoffen. Die Munich "Cowboys" dürfen keinen Punkt mehr holen. Gelingt ihnen ein Remis, müssen die Inntaler in die Relegation.
In der Analyse attestierte Defense-Coordinator Tobias Kohler seiner Abteilung eine gute Lei-stung, doch die fehlenden Punkte in der Offense gaben den Ausschlag. "Jetzt heißt es nächsten Samstag gegen den Deutschen Vize-Meister Frankfurt den Fans in Kirchdorf ein tolles Spiel zu bieten. Und wir hoffen, dass wir der Relegation entkommen", sagt Präsident Hans-Peter Klein, plant aber mit seinem Team auch schon in diese Richtung. − hpk

 
 

Kirchdorf Wildcats vor Schicksalsspiel

1. Football-Bundesliga Süd: Sieg gegen Allgäu Comets Pflicht – Präsident Hans-Peter Klein wehrt sich gegen Kritiker
15.08.2019 | Stand 14.08.2019, 16:15 Uhr
Dringend einen Erfolg benötigen die Kirchdorf Wildcats mit Alexander Braunsperger. −Foto: Geiring
Dringend einen Erfolg benötigen die Kirchdorf Wildcats mit Alexander Braunsperger. −Foto: Geiring

Am Samstag geht es um richtig viel für die Kirchdorf Wildcats um 16 Uhr in der In(n)-Energie-Arena. Zu Gast sind die Allgäu Comets aus Kempten, die mit der Empfehlung von drei Siegen in Serie in der Au antreten. Für die Niederbayern wären zwei Punkte wichtig, um im Endspurt noch vom letzten Platz der 1. Football-Bundesliga Süd zu verschwinden und die Relegation zu vermeiden.
Warum die Kirchdorfer in ihrem zweiten Jahr der GFL1-Süd gegen den Abstieg kämpfen, dafür hat Präsident Hans-Peter Klein eine plausible Erklärung parat: "Wir hatten letztes Jahr viel Glück und sind drin geblieben. Heuer hat es zunächst erneut so ausgesehen. Allerdings mussten wir schon einiges einstecken. Der verfrühte Abgang des Stamm-Quarterbacks und der Ausfall von Robert Ruiz, einem der besten Receiver der GFL1, war nicht so leicht zu kompensieren. Unser Defense-Backfield, im letzten Jahr top, besteht seit der Rückrunde aus Jugendspielern. Die Gegner nehmen uns nicht mehr auf die leichte Schulter und so haben wir viele enge Spiele knapp verloren."
Der jungen Trainer-Crew stärkt Hans-Peter Klein jedenfalls den Rücken: "Sie macht einen großartigen Job. Etwas Pech war eben auch dabei. Dass plötzlich viele im Umfeld alles im Verein kritisieren, ärgert mich allerdings. Wir sind das kleinste Programm in Deutschland. Wir haben tolle Sponsoren. Wir sind aber nicht in Frankfurt, München oder Stuttgart zu Hause, sondern in Kirchdorf/Inn. Darauf sind wir stolz und ich hoffe, dass viele Fans kommen. Wir sind nach wie vor ein Amateurverein mit vielen ehrenamtlichen Helfern, engagierten Trainern und Spielern, die in der 1. Football-Bundesliga durchaus bestehen können. Ich wünsche mir auch etwas mehr Respekt und Unterstützung. Denn Helfer können wir immer gebrauchen. Auf allen Positionen. Falls es nicht klappen sollte, dann gehen wir eben in die Relegation. Erst einmal aber liegt der Fokus auf Samstag und da bin ich mir sicher: Das Team wird alles geben."
Für die Kirchdorf Wildcats sind die letzten beiden Spiele entscheidend. Gelingen Punkte gegen die Allgäu Comets aus Kempten, könnte sich das Team von Head-Coach Christoph Riener wieder vor die Munich Cowboys schieben – der direkte Vergleich spricht hier für die Niederbayern. Allerdings spielt das Team aus der Landeshauptstadt noch drei Mal, deren letzte Partie steigt am 31. August. Solange müssen die Kirchdorfer sowieso zittern, denn mit einem Sieg der "Wildkatzen" gegen den Deutschen Vize-Mei-ster Frankfurt Universe am Sam-stag, 24. August, ist wohl eher weniger zu rechnen. Verliert Kirchdorf allerdings auch gegen Kempten, dann dürfen die Cowboys kein Spiel mehr gewinnen.
Und daher will die Mannschaft Gas geben. Aufgeben gibt es nicht und vielleicht gelingt der ersehnte Sieg mit Hilfe der Anhänger auf den Rängen. Die Allgäu Comets reisen ebenfalls mit einem Fan-Bus an und wollen ihr Team anfeuern. Somit ist wieder für eine prächtige Kulisse in Kirchdorf gesorgt. Auf die Frage, wie sich der Vorstand und die Organisation auf ein solches Spiel vorbereiten, erklärt Hans-Peter Klein: "Wir werden schon ab Freitag mit dem Daumendrücken beginnen."-hpk

 
 

Jetzt wird es eng

GFL1-Süd: Kirchdorf muss nach 27:37 in Ingolstadt um Klassenerhalt bangen
12.08.2019 | Stand 11.08.2019, 18:03 Uhr
Gut gespielt, aber es reichte nicht – die Kirchdorf Wilcats mit QB Rex Dausin unterlagen in Ingolstadt. −F.: Gei
Gut gespielt, aber es reichte nicht – die Kirchdorf Wilcats mit QB Rex Dausin unterlagen in Ingolstadt. −F.: Gei

Trotz einer guten Leistung zogen die Kirchdorf Wildcats in der 1. Football-Bundesliga Süd bei den Ingolstadt Dukes mit 27:37 den Kürzeren und müssen weiterhin bangen, nicht auf den Relegationsplatz abzurutschen.
Die Partie begann t unglücklich. Bereits im ersten Versuch wurde ein Pass von QB Rex Dausin abgeblockt und die Dukes trugen den Ball direkt in die Endzone – 7:0. Doch die Offense der Wildcats fand die richtige Antwort. Durch Läufe von Thomas Probstmeier und Alexander Braunsperger wurde guter Raumgewinn erzielt und ein Touchdown-Pass von Rex Dausin auf Madison Mangum sorgte für den 7:6-Anschluss. Der PAT wurde vergeben.
Aber auch die Offense der Dukes erwischte einen guten Start. Bereits der nächste Drive brachte das 14:6. Und so ging es weiter. Rex Dausin lief in die Endzone und Baris Dasar verwandelte den Extra-Punkt zum 14:13. Doch wieder konnte die Dukes-Offense nicht gestoppt werden – am Ende des ersten Quarters stand es 21:13.
Die Einheimischen legten nach. Nachdem sich die Defense der Dukes besser auf die Wildcats eingestellt hatte, kam es zum Turnover – 28:13. Dann endlich bekam die Kirchdorfer Defense mehr der Zugriff. Luca Maier, Shannon Smith und immer wieder Benedikt Probstmeier zerstörten den Angriff der Dukes. Jedoch punktete in dieser Spiel-Phase auch die Offense der Wildcats nicht.
In Hälfte zwei erzwang die Defense der Wildcats einen Fumble, schlug jedoch daraus kein Kapital. Die Offense schaffte es jedoch mit Läufen von Dausin und Braunsperger, Raumgewinn zu erzielen und ein 55 Yard-Touchdown-Pass auf Madison Mangum stellte das 28:20 (PAT Dasar) her. Die Dukes steckten nicht auf. Wieder gelang ihnen ein Touchdown zum 34:20.
Die Defense der Wildcats spielte im letzten Viertel gut, die Dukes kamen nicht in die Endzone. Allerdings verwandelte Ingolstadt ein Field-Goal aus 42 Yards zum 37:20. Doch auch Kirchdorf kämpfte. Rex Dausin sprang mit einem Salto in die Endzone – 37:27.. Es waren noch sieben Minuten zu spielen. Doch die Wildcats schafften es nicht mehr, ihr Punkte-Konto aufzustocken – und am Ende knieten die Ingolstadt Dukes ab. Ein knappes Spiel, wieder einmal in dieser Saison, das die Wildcats nicht für sich entscheiden konnten. Am Samstag um 16 Uhr kommt es zum Showdown gegen die mitbedrohten Allgäu Comets. Hier müssen die Kirchdorfer, aktuell Schlusslicht, unbedingt punkten. − hpk

 
 

Wieder ganz oben

Bogenschütze Wilhelm Dillinger (TSV Kirchdorf) zum 6. Mal Deutscher Meister
Michael Hausladen 10.08.2019 | Stand 09.08.2019, 17:04 Uhr
Top bei den "Finals 2019" – Bogenschütze Wilhelm Dillinger vom TSV Kirchdorf. −Foto: red
Top bei den "Finals 2019" – Bogenschütze Wilhelm Dillinger vom TSV Kirchdorf. −Foto: red

Es ist angesichts der vielen Erfolge schon etwas erstaunlich, dass Wilhelm Dillinger vor Wettkämpfen seine Nervosität nicht ablegen kann. "Ich bin eben so und vielleicht brauche ich das auch", glaubt der 54 Jahre alte Bogenschütze des TSV Kirchdorf. Aber wenn es darauf ankommt "und der Wettbewerb beginnt, bin ich total fokussiert." Und er liefert immer wieder überragende Ergebnisse, wie jetzt erneut bei den "Finals 2019" in Berlin mit dem Deutschen Meistertitel in der Blankbogen Masters-Klasse.
Danach hatte es auf dem Maifeld vor dem Olympiastadion aber zunächst nicht ausgesehen. 41 Ringe für die ersten sechs Pfeile – das ist bei weitem nicht das Niveau des Niederbayern, ein unterirdisches Resultat – ausgerechnet bei diesem Mega-Event. "Ganz groß aufgezogen, 90 Scheiben nebeneinander. So eine Dimension gab es noch nie. Vielleicht bin ich erst doch noch ein wenig beeindruckt gewesen", vermutet Wilhelm Dillinger. Aber der Bogenschütze ließ sich nicht aus der Fassung bringen, blieb ruhig, warf seine ganze Routine in die Waagschale. Und es lief plötzlich. Das Bewegungsmuster bis zum Schuss, tausendfach geübt, passte endlich. Die Pfeile flogen ins Ziel.
Nach der ersten Runde – 36 von 72 Pfeilen auf die 40 Meter-Di-stanz bei einer Scheibenauflage von 80 Zentimetern – hatte Wilhelm Dillinger 307 Ringe eingesammelt und lag mit drei Ringen Vorsprung an der Spitze. "Das war die halbe Miete, obwohl du dir nie sicher sein kannst. Kleine Fehler schleichen sich schnell ein, ohne dass du es gleich merkst. Ich habe nur auf mich geschaut und wollte einfach meine Leistung bringen", erzählt Wilhelm Dillinger.
Der Bogenschütze des TSV Kirchdorf blieb in der zweiten Runde konstant, während die Gegner doch deutlich abfielen. Und er beendete die Konkurrenz mit 56 Ringen. 306 Ringe, 613 Ringe gesamt, 13 Ringe Vorsprung, Rang eins, Deutscher Meister! Mit diesem Ergebnis wäre Wilhelm Dillinger übrigens in der Herren-Klasse ebenfalls spitze gewesen. "Es ist immer etwas Besonderes, große Wettbewerbe zu gewinnen, aber hier ist es speziell gewesen, die Atmosphäre, das Drumherum, einfach grandios, große Klasse", freut sich Wilhelm Dillinger. Er muss es wissen, er hat den Vergleich – 2011 in der Halle, 2015 in der Halle, 2016 im Freien, 2017 im Freien, 2019 in der Halle – fünf Mal hatte der Bogenschütze bereits den DM-Titel gewonnen und seit 2009 elf Medaillen bei den "Deutschen" erzielt, neben den Erfolgen noch vier Mal in Silber und einmal in Bronze. Außerdem hält Wilhelm Dillinger seit 2017 mit 620 Ringen den Deutschen Rekord. Und jetzt eben der tolle Triumph im Freien.

 
 

Um Alles oder Nichts

1. Football-Bundesliga Süd: Kirchdorf zum Kellerduell nach Ingolstadt
09.08.2019 | Stand 08.08.2019, 16:17 Uhr

Am Samstag um 18.30 Uhr im ESV-Stadion heißt es für die Kirchdorf Wildcats "Alles oder Nichts"" bei den Ingolstadt Dukes im Keller-Duell der 1. Football-Bundesliga Süd.
Die Niederbayern brauchen dringend einen Sieg, um nicht auf den Relegationsplatz zu rutschen. Ingolstadt einen Erfolg, um von diesem weg zu kommen. Es geht also um viel für die Truppe von Head-Coach Christoph Riener, der die 0:24-Heimschlappe vom letzten Wochenende vergessen machen will und seinen Fokus voll auf diese Partie ausrichtet.
"Wir hatten einfach zu viele Fehler im Hinspiel. Die müssen wir abstellen, dann kommt auch ein anderes Spiel zustande", glaubt der Trainer, der sich zusammen mit seinem Stab akribisch auf das Spiel vorbereitet hat. Allerdings plagen die Wildcats auch Verletzungssorgen. Defense Back Jack Richards kann wegen einer Knöchelverletzung nicht auflaufen und der Einsatz von Madison Mangum ist wegen einer Schulterprellung ebenfalls unklar.
Da die Mannschaft im Defense-Backfield schon die gesamte Saison dünn besetzt ist, keine leichte Aufgabe für Tobias Kohler, den Defense-Coordinator, der eine Strategie braucht, um die Dukes zu stoppen. Die wesentlich schwierigere Aufgabe fällt jedoch Offense-Coordinator Clayton Turner zu. Er braucht mit seinem Angriff Spielzüge, die zu Punkten führen. Die Wildcats haben einen Game-Plan, den es umzusetzen gilt. Passieren keine Fehler, dann kommt ein enges Duell heraus, ist sich der Offense-Chef sicher.
Da einige Fans mit nach Ingolstadt reisen, sollte es an der nötigen Unterstützung nicht fehlen. Jetzt beginnt die heiße Phase in der Saison 2019 für die Wildcats. Im letzten Jahr genügten fünf Punkte für Tabellenplatz sieben. Diese werden heuer nicht reichen. Doch die Mannschaft hat noch alles selber in der Hand, um den Relegationsplatz zu vermeiden. Gelingt dies allerdings nicht, dann gibt es noch zwei Spiele um den Klassenerhalt am 21./22. September und 5./6. Oktober. − hpk

Plattenwerfer in Höchstform

Heimturnier der Kirchdorfer mit 17 Mannschaften durchgeführt
06.08.2019 | Stand 05.08.2019, 18:07 Uhr
Bei der Siegerehrung waren dabei: (von links) 1. Vorstand Ludwig Hufnagel, Bürgermeister Johann Springer, Schriftführer Manfred Latzlsperger und die Siegergruppe aus Pfaffing mit (von rechts) Reinhard Bistritzki, Josef Niedernhuber, Günther Orthuber und Gisbert Huber.
Bei der Siegerehrung waren dabei: (von links) 1. Vorstand Ludwig Hufnagel, Bürgermeister Johann Springer, Schriftführer Manfred Latzlsperger und die Siegergruppe aus Pfaffing mit (von rechts) Reinhard Bistritzki, Josef Niedernhuber, Günther Orthuber und Gisbert Huber.

Kirchdorf. Ihr Heimturnier haben die Kirchdorfer Plattenwerfer am Samstag abgehalten. Anton Schickl begrüßte hierzu die unerwartet große Anzahl von 17 Mannschaften. Er erklärte die Regeln, verteilte die vom 2. Vorstand Werner Lechner neugestalteten und von Schriftführer Manfred Latzlsperger ausgedruckten Startscheine (Spiegel) und wünschte allen ein faires, unfallfreies Werfen.

Doch zweimal musste das Turnier wegen Starkregens unterbrochen werden. Dennoch trotzte man dem unbeständigen Wetter, denn die Kirchdorfer hatten sich gut vorbereitet. Sie hatten vorsichtshalber ein großes Zelt aufgestellt.

 

Mit Bravour bewältigten dabei die Helferinnen Liesl Schickl, Rosa Prehofer, Gitti Lechner und Gudrun Eisemann in den "Regenpausen" die Bewirtung mit Kaffee und Kuchen, Leberkässemmeln und "Geschlitzte". Denn es galt immerhin fast 90 Personen zu bewirten.

Die Helferinnen waren fleißig im Einsatz: (von links) Liesl Schickl, Rosa Prehofer, Gitti Lechner und Gudrun Eisemann. −Fotos: red
Die Helferinnen waren fleißig im Einsatz: (von links) Liesl Schickl, Rosa Prehofer, Gitti Lechner und Gudrun Eisemann. −Fotos: red

Auch während des Werfens wurden die durstigen und hungrigen Werfer von Manfred Blindeneder und Manuel Bruckmeier ordentlich versorgt.

Aufgrund der großen Anzahl der Teilnehmer und der Regenpausen hat sich das Turnier dann etwas in die Länge gezogen. Lechner und Latzlsperger werteten die Ergebnisse aus. Und so konnte Schirmherr Bürgermeister Johann Springer gegen 19 Uhr nach ein paar Begrüßungsworten die Siegerehrung vornehmen.

Jeder Teilnehmer erhielt einen Preis. Nicht sehr überraschend wurden wieder einmal die Werfer aus Pfaffing Sieger. Zweite wurden die Plattenwerfer König Ludwig mit Moar Weiß. Dritter wurde Schwaibach. Kirchdorf 1 konnte sich leider nur den vierten Platz erwerfen.

Nach dem Turnier wurde von Erwin Hones Gegrilltes angeboten. Die gesamte Vorstandschaft bedankte sich bei allen Teilnehmern für ihr Kommen bei diesem Wetter, bei allen Helfern für die gute Zusammenarbeit und freut sich schon auf die nächsten Veranstaltungen. Man saß noch bis tief in die Nacht zusammen und fachsimpelte über die "Plattenwerferkunst". − red

 
 

Sieg zählt doppelt

Kirchdorf kann gegen Ingolstadt großen Schritt zum Klassenerhalt machen
02.08.2019 | Stand 01.08.2019, 16:49 Uhr
Die Restzweifel beseitigen wollen die Kirchdorf Wildcats mit Head-Coach Christoph Riener. −F.: Geiring
Die Restzweifel beseitigen wollen die Kirchdorf Wildcats mit Head-Coach Christoph Riener. −F.: Geiring

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Es ist ein brisantes Football-Duell, das am Samstag um 16 Uhr in der In(n)-Energie-Arena angepfiffen wird: Kirchdorf Wildcats gegen Ingolstadt Dukes, der Fünfte gegen den Tabellenletzten.
Vermeintlich eine leichte Aufgabe für das Team von Head-Coach Christoph Riener. Allerdings trennen beide Teams nur drei Punkte. Für die Niederbayern wäre ein Sieg daher ein großer Schritt in Richtung Klassenerhalt und dem neuen ausgegebenen Ziel, in dieser Saison beste bayerische Mannschaft zu werden. Die Ingolstädter, Schlusslicht in der GFL1-Süd, brauchen unbedingt die Punkte und von daher wird ein spannendes Duell erwartet.
"Wir gehen schon mit viel Selbstvertrauen in das Spiel und haben fast alle Spieler an Bord", gibt Riener zu Protokoll und kann sogar auf neue Akteure zurück greifen, die aus der Jugend den Schritt ins Bundesliga-Team wagen. Hinter Runningback Alexander Braunsperger steht noch ein Fragezeichen wegen einer Knie-Verletzung, doch ansonsten ist die Offense gut bestückt.
Und mit dem immer besser funktionierenden Rex Dausin als Quarterback wird das Pass-Spiel mit Klaus Fischer, Christoph Sass und dem brandgefährlichen Madison Mangum gestärkt. In der Defense wird sicher wieder die Line den neuen Ingolstädter Quarterback Probleme bereiten. Shannon Smith, Kilian Weber und Co. liegen bei den Statistiken für Quarterback-Sacks in der Liga in den Top-10. Auch die Linebacker um Benedikt Probstmeier, Anwar Doblinger und Sebastian Mayer haben gute Leistungen abgerufen in den letzten Spielen und werden im Endspurt dieser Spielzeit noch sehr wichtig werden.
Die Voraussetzungen sind also gut für die Einheimischen, zumal Ingolstadt schon mit dem Rücken zur Wand steht. Aber die Dukes werden versuchen, ans Limit zu kommen und die beiden Punkte mitzunehmen. "Es könnte ein typisches Abstiegskampf-Spiel werden und daher brauchen wir unbedingt unsere Fans", hofft Hans-Peter Klein auf gute Unterstützung von den Rängen. − hpk

 
 
 

Kirchdorf Wildcats krasser Außenseiter

GFL1-Süd: Niederbayern spielen in Frankfurt
27.07.2019 | Stand 26.07.2019, 16:37 Uhr

Bereits heute reisen die Kirchdorf Wildcats Richtung Frankfurt, um am Sonntag um 16 Uhr bei den Universe das schwierige Auswärtsspiel der German-Football-League 1-Süd zu bestreiten.
Für die Truppe von Head-Coach Christoph Riener keine leichte Aufgabe, da der komplette Kader aufgrund von Urlaub nicht zur Verfügung stehen wird und die Wetterprognosen für Sonntag in Frankfurt immer noch über 30 Grad anzeigen. Dennoch werden die Niederbayern versuchen, in der Main-Metropole etwas Zählbares mitzunehmen.
Auf Laufspielund Pässe setzenDie Kirchdorf Wildcats wollen mit ihrer Offense an die gute Lei-stung des letzten Heimspiels gegen die Marburg Mercenaries beim 28:41 anknüpfen und variabel mit Laufspiel und Pässen vom neuen Quarterback Rex Dausin auf seine Receiver-Crew agieren. Gelingt dies den Niederbayern, dann könnten sie ihre eigene Defense entlasten und das Spiel knapp halten. Ob das gelingt?
Die Frankfurter wollen in Sachen Playoff-Einzug nichts mehr anbrennen lassen und haben sich zur Rückrunde im Football-Oberhaus auch noch gut verstärkt. Unter anderem mit Anthony Mahoungohn, einem NFL-Receiver von den Philadelphia Eagles. Aber vielleicht gelingt den Wildkatzen eine Überraschung. Frankfurt ist Favorit und nimmt Kirchdorf vielleicht auf die leichte Schulter.
Wenn die Defense-Line um Kilian Weber und Shannon Smith den Quarterback der Gastgeber Steven Cluley stören kann, könnte es eng werden für die Universe. Von der Kader-Tiefe ist Frankfurt überlegen und die Ziele sind klar vorgegeben – der erneute Einzug in den German Bowl.
Vorsprung aufAbstiegszone wahrenNach dem jetzigen Tabellenstand ist die Teilnahme an den Playoffs so gut wie sicher. Allerdings dürfen sie keine Punkte mehr lassen, wenn Tabellenplatz zwei behauptet werden soll. Die Stuttgart Scorpions lauern auf Rang drei. Für die Wildcats wird es in den letzten Spielen darum gehen, Teams wie die München Cowboys, die Ingolstadt Dukes und die Kempten Comets auf Abstand zu halten, um den Relegationsplatz zu vermeiden. − hpk

 

Blick geht nach unten

1. Football-Bundesliga Süd: Kirchdorf unterliegt Marburg mit 28:41
22.07.2019 | Stand 21.07.2019, 21:35 Uhr
Fügte sich gut ein – der neue Quarterback Rex Dausin. −Foto: Walter Geiring
Fügte sich gut ein – der neue Quarterback Rex Dausin. −Foto: Walter Geiring

Die kleine Hoffnung der Kirchdorf Wildcats mit einem guten Lauf in die Playoffs der 1. Football-Bundesliga Süd einzuziehen, sind geplatzt. In einem über weite Strecken spannenden Spiel musste sich das Team von Head-Coach Christoph Riener gegen die Marburg Mercenaries verdient mit einem 28:41 geschlagen geben, bleiben wieter Fünfter, wollen diese Position in den ausstehenden Partien unbedingt behaupten und in Sachen Klassenerhalt nichts mehr anbrennen lassen.
560 Zuschauer sahen bei großer Hitze wieder einmal ein knappes Spiel, das erst im letzten Viertel entschieden wurde. Den Punkteauftakt machten die Gäste mit ihrem ersten Drive. Touchdown durch einem Pass von Quarterback Jakeb Sullivan – und es stand 0:7 aus Sicht der Wildcats. Doch auch die Offense der Hausherren bewegte den Ball gekonnt. Neu-Quarterback Rex Dausin fügte sich gut ein und bediente seine Receiver – Lukas Anzeneder, Christoph Sass und vor allem Madison Mangum waren seine bevorzugten Anspielstationen. Im zweiten Quarter war es ein Pass auf Mangum, der den Ausgleich für brachte (PAT Baris Dasar).
Doch Marburg marschierte wieder mit vielen kurzen Pässen und einem extrem hohen Game-Speed, mit dem die Defense der Wildcats zu Beginn Probleme hatte, über das Feld und lag erneut mit einem Touchdown mit 14:7 vorne. Kirchdorfs Offense blieb aber dran. Läufe von Alexander Braunsperger und immer wieder Pässe auf Mangum brachten Raumgewinn und ein erneuter Pass-Touchdown auf Mangum sorgte für den Ausgleich (PAT Dasar). Kurz vor der Pause war Marburg noch einmal am Drücker. Doch der Quarterback der Gäste bekam zunehmend Druck durch Christoph Metzl, Shannon Smith und Kilian Weber. Die Pässe wurden in dieser Phase auch top verteidigt von Sinan Günaltay und Maxi Langbauer. Die Defense hielt und so ging es mit einem Unentschieden in die Kabinen.
Gleich zu Beginn des dritten Viertels hatte Marburg den Ball. Doch die Abwehr der Hausherren kam mit Druck aus der Pause. Jack Richards und Günaltay verteidigten den Pass und so mussten die Hessen den Ball abgeben. Thomas Probstmeier erlief sich dann großen Raumgewinn und Marburg wirkte plötzlich unkonzentriert. Viele Fouls auf Seiten der Gäste brachten immer wieder Raumgewinn für Kirchdorf. Ein Field Goal-Versuch aus 24 Yards scheiterte jedoch und die Mercenaries hatten wieder Ballbesitz. Doch die Souveränität aus Hälfte eins war dahin. Christoph Metzl und Martin Rauscher gelang ein Quarterback-Sack unter Peter Tarantino war es, der einen Pass von Sullivan abfing und seine Farben wieder ins Spiel brachte.
Erneut war es ein Touchdown-Pass auf Mangum von Rex Dausin, der den Wildcats die erste Führung zum 21:14 (PAT Dasar) bescherte. Doch Marburg konterte. Ein Touchdown-Pass von Sullivan brachte sechs Punkte. Der Extra-Punkt wurde allerdings von Kilian Weber geblockt und Kirchdorf blieb mit einem 21:20 vorne. Dann ging es in das letzte Viertel. Das Momentum lag gefühlt bei Kirchdorf, doch die Mercenaries zeigten ihre Klasse und spielten wieder konzentriert. In dieser Phase waren es die Hausherren, die Strafen produzierten. Der Gast ging mit einem 30 Yards-Lauf durch Triston McCathern mit einem 28:21 in Front (2-Point-Conversion).
Jetzt lief plötzlich in der Kirchdorfer Offense nicht viel. Marburg bekam wieder den Ball und sieben Minuten vor Schluss gelang das 21:34. Doch die Wildcats gaben nicht auf. Nach zwei Strafen gegen Kirchdorf standen die Niederbayern beim vierten Versuch und 13 Yards. Rex Dausin feuerte in Richtung Endzone und Mangum pflückte sich den Ball aus der Luft. Sein vierter Touchdown an diesem Tag zum 28:34 (PAT Dasar) für den Gegner.
Drei Minuten waren noch auf der Uhr. Marburg blieb trotz Onside-Kick der Wildcats cool. Bekam den Ball an der "Fünfzig" – und nach einem guten Drive an die Ein-Yard-Linie der Wildcats vollstreckte Sullivan mit einem Lauf in die Endzone zum 28:41 bei 2:40 Minuten auf der Uhr. Die Wildcats riskierten im letzten Drive noch einmal alles, doch eine Interception von Dausin brachte den Ball zurück an Marburg – und das Spiel war endgültig durch. − hpk

 
 

Noch alles möglich

Football GFL1-Süd: Kirchdorf mit neuem Quarterback Rex Dausin gegen Marburg
19.07.2019 | Stand 18.07.2019, 16:26 Uhr
Erfolgreich Revanche nehmen wollen die Kirchdorf Wildcats mit Alexander Braunsperger gegen die Marburg Mercenaries. −Foto: Geiring
Erfolgreich Revanche nehmen wollen die Kirchdorf Wildcats mit Alexander Braunsperger gegen die Marburg Mercenaries. −Foto: Geiring

Für die Kirchdorf Wildcats ist die Hälfte der Saison rum und nun kommt es zu den entscheidenden Spielen der Rückrunde. Das Team von Headcoach Christoph Riener kann noch viel erreichen.
Nach oben wären, mit einem Sieg gegen die Marburg Mercenaries am Samstag um 16 Uhr in der In(n)-Energie-Arena, sogar die Play-offs drin in der GFL. Allerdings sind die Teams alle sehr eng beisammen, so dass bei einigen Niederlagen auch schnell die Abstiegsgefahr droht.
Die Wildcats haben sich mit dem neuen Quarterback Rex Dausin vorgenommen, solide zu spielen, um die schlechte Pass-Verteidigung der Hessen unter Druck zu setzen. Dies ist beim Hinspiel in Marburg gut gelungen. Die knappe 49:55-Niederlage war ein regelrechtes Punkte-Feuerwerk. Vorteil für Kirchdorf ist auch, dass alle Runningbacks fit sind. Alexander Braunsperger, Florian Eichinger, Thomas Probstmeier und Andreas Ettner laufen auf.
Hinter der starken Offense-Line um Phillip Brunthaler, Alexander Holzinger und Co. kann Quarterback Rex Dausin die Zeit finden, die Receiver zu bedienen. Neuzugang und "alter Bekannter" Madison Mangum, Klaus Fischer, Phillip Kodalle und Lukas Anzeneder haben bisher gute Spiele abgeliefert. Entscheiden wird sich das Spiel allerdings erneut in der Defense. Wieder mit dabei ist Linebacker Benedikt Probstmeier, der neben Sebastian Mayer und Philipp Sendlinger Stabilität einbringen kann. Im Backfield müssen Peter Tarantino, Maxi Langbauer, Florian Jobst und Routinier Sinan Günaltay mit Jack Richards für Ruhe sorgen. Denn die erste Linie der Wildcats, die Defense-Line, gehört zu den besten der 1. Bundesliga. Shannon Smith, Kilian Weber, Christoph Asenkerschbaumer und Christoph Metzl müssen den Spielmacher der Marburger bedrängen, dann haben die Niederbayern eine realistische Erfolgs-Chance.
"Wir sind schon alle gespannt auf den neuen Quarterback und hoffen natürlich auf einen guten Einstand", freut sich Präsident Hans-Peter Klein auf die Partie. Neben dem Spiel gibt es für alle Football-Interessierten Jugendliche ab acht Jahren auch die Möglichkeit, den Sport einmal selbst an verschiedenen Stationen auszuprobieren. Und am Sonntag folgt um 15 Uhr das zweite Heimspiel der Wildcats Seniors II gegen die Ingolstadt Maniacs. − hpk

Wildcats rüsten nach: Dausin und Mangum kommen

Football-Bundesligist findet Ersatz für Quarterback Ian Kolste und Receiver Robert Ruiz – Samstag gegen Marburg
15.07.2019 | Stand 15.07.2019, 02:17 Uhr
Die beiden Neuzugänge des Football-Bundesligisten Kirchdorf Wildcats, im Bild von links: Rex Dausin, Head-Coach Christoph Riener und Madison Mangum. −Foto: red
Die beiden Neuzugänge des Football-Bundesligisten Kirchdorf Wildcats, im Bild von links: Rex Dausin, Head-Coach Christoph Riener und Madison Mangum. −Foto: red

Nach dem überraschenden, frühzeitigen Ausstieg von Quarterback Ian Kolste und des verletzungsbedingten Ausfalls von Receiver Robert Ruiz sah Football-Bundesligist Kirchdorf Wildcats Handlungsbedarf. "Wollen wir Spiele gewinnen, dann brauchen wir auch ein schlagkräftiges Team. Daher haben wir uns entschlossen, noch einmal einen Quarterback und einen Receiver zu verpflichten", erklärt Präsident Hans-Peter Klein die Situation.
Head-Coach Christoph Riener steht permanent mit Spielern aus Europa und den USA in Verbindung, auch während der Saison – und ist fündig geworden. "Da der Markt um diese Zeit leer gefegt ist, war die Entscheidung schnell getroffen", so der Chef-Trainer, der die Verantwortung für den sportlichen Erfolg bei den Kirchdorfern trägt. Auf der Receiver-Position kehrt ein alter Bekannter zu den Kirchdorf Wildcats zurück. Madison Mangum, einer der Aufstiegs-Helden von 2017, hat sich bereit erklärt, den Niederbayern zu helfen und die letzten sechs Spiele für die Inntaler zu bestreiten.
Madison Mangum zählte im Aufstiegsjahr zu den besten Receivern der 2. Bundesliga und hat am Wochenende im Camp gezeigt, dass mit ihm gerechnet werden muss. "Ich bin froh über ihn. Da wissen wir, wen wir bekommen – und als Typ passt er absolut perfekt zu uns", freut sich der Präsident Hans-Peter Klein.
Auf der Quarterback-Position übernimmt Rex Dausin das Kommando für den Rest der Saison. Er kommt aktuell vom polnischen Vize-Meister Bialystok Lowlanders und hat im letzten Jahr in Schweden gespielt. Der 26-jährige Texaner war in seiner College-Zeit für die Universität von Hou-ston im Einsatz und der erste Quarterback nach dem Abgang des NCAA-führenden Case Keenum. 2016 verbrachte Rex Dausin an der Colorado State University, spielte in allen elf Partien und startete die letzten neun Spiele der Saison. Rex Dausin warf für 1696 Yards und 14 Touchdowns mit sieben Interceptions. Ihm gelang auch der Universitäts-Rekord von sechs geworfenen Touchdowns in einem Spiel.
"Er ist ein sympathischer Typ mit einem guten Arm und steht vor allem im Saft, da das Endspiel in Polen erst vor zwei Wochen stattfand", so Head-Coach Christoph Riener. Jetzt muss natürlich zusammen mit Offense-Coordinator Clayton Turner und den Receivern der Kirchdorf Wildcats an den Abläufen und dem Play-Book gearbeitet werden. Beweisen können sich Dausin und Mangum bereits am Samstag daheim gegen die Marburg Mercianries. − hpk

Perfekte Technik und Körperbeherrschung

Tang Soo Do: Martin Starzengruber (TSV Kirchdorf) zweifacher Deutscher Meister
09.07.2019 | Stand 08.07.2019, 17:29 Uhr
Ganz starker Auftritt – Martin Starzengruber (links) und Erich Seelig (rechts) vom TSV Kirchdorf. −F.: red
Ganz starker Auftritt – Martin Starzengruber (links) und Erich Seelig (rechts) vom TSV Kirchdorf. −F.: red

Klasse Auftritt der Tang Soo Do-Sportler des TSV Kirchdorf am Inn bei der 29. Internationalen Deutschen Meisterschaft in Neufahrn. Die Top-Bilanz: Zwei Mal Gold, zwei Mal Silber und zwei Mal Bronze sowie als "Sahnehäubchen" in der Gesamtwertung aller Teilnehmer Rang drei durch Martin Starzengruber in der hervorragend besetzten Farbgurt-Klasse.

Es waren Sportler aus ganz Deutschland, der Schweiz, den Niederlanden, England, Schweden, Norwegen und sogar aus Mozambique dabei – auch Eric Seelig und Martin Starzengruber vom TSV Kirchdorf, die sich beide in den zurückliegenden Monaten sehr gewissenhaft auf diese Titelkämpfe vorbereitet hatten.
Beim Tang Soo Do gibt es Formen-Wettkämpfe, dabei müssen fest gelegte Bewegungsformen (Hyungs) mit möglichst perfekter Technik und Körperbeherrschung wieder gegeben werden. Sowie Formen-Wettkämpfe mit Waffen, anfangs mit dem Lang-Stock (Bong) und später als Schwarzgurt mit Messer oder sogar Schwert. Schließlich konnte sich jeder Teilnehmer im Freikampf mit einem Gegner messen, dabei werden Kopf-, Hand-, und Fuß-Schützer getragen.
Die Ergebnisse des TSV Kirchdorf waren spitze. Eric Seelig erreichte bei den Waffen-Formen und beim Freikampf den 3. Platz und im reinen Formen-Wettkampf den verdienten 2. Platz. Die herausragende Leistung erzielte Martin Starzengruber mit zwei mal Gold im Waffen- und Formen-Wettkampf und der Silbermedaille im Sparring. Dabei war die Leistungsdichte in der Braungurt-Klasse extrem hoch. Mit dieser Spitzen-Leistung erreichte Martin Starzengruber in der Gesamtwertung aller Teilnehmer den 3. Platz (Farbgurt-Klasse).
Fazit: Die Internationalen Deutschen Meisterschaften waren eine beeindruckende Erfahrung und Motivation, weiter fleißig zu trainieren. Tang Soo Do ist ein sehr vielfältiger Sport für Kinder und Erwachsene jeden Alters. Es ist möglich, dass Jeder so trainiert, wie es für ihn und seine körperlichen Möglichkeiten am be-sten und gesündesten ist. Informationen über ein Schnupper-Training gibt es im Internet unter www.tangsoodo-kirchdorf.de.

Sieg zum Abschluss

Wildcats U19 Zweiter in der Bayernliga Süd
02.07.2019 | Stand 01.07.2019, 16:46 Uhr
Starker Auftritt – Leo Gerner von den Kirchdorf Wildcats. −F.: red
Starker Auftritt – Leo Gerner von den Kirchdorf Wildcats. −F.: red

Zum Saisonabschluss behauptete sich das U19-Team des Football-Bundesligisten Kirchdorf Wildcats mit einem 25:13 gegen die Regensburg Phönix und belegte Rang zwei in der Bayernliga Ost hinter den Munich Cowboys.
Bei 33 Grad Außentemperatur zeigten beide Teams attraktiven Football in der In(n)-Energie-Arena. Die Wildcats gingen durch Leo Gerner mit einem spektakulären One Hand-Catch mit 6:0 in Führung. Regensburg konnte jedoch im ersten Quarter zum 6:6 ausgleichen. Die Hausherren spielten konzentriert weiter. Quarterback Adrian Spannbauer erlief selbst die Führung zum 13:6, mit der es auch in die Pause ging.
In Hälfte zwei gelang Leo Gerner eine Interception und Lukas Obermeier stellte mit einem gefangenen Pass auf 19:6. Doch Regensburg gab nicht auf und kam wieder auf 19:13 heran. Im letzten Viertel waren alle Spieler jedoch schon ziemlich platt und die Wildcats hatten mit dem größeren Kader den Vorteil auf ihrer Seite. Die Offense bewegte den Ball und kam bis an die 5 Yard-Linie der Phönix. Stefan Loher als Runningback erzielte den Touchdown zum 25:13-Endstand, der Extra-Punkt misslang.
"Wir haben wieder attraktiven Football geboten und wollen diese Arbeit fortführen", freute sich Head-Coach Christoph Braun über die Leistung seines Teams. Die Wildcats laden jetzt schon interessierte Jugendliche ein, um American Football auf hohem Leistungsniveau zu lernen. Kontakt über die Homepage oder direkt beim Juniors-Teammanager Jürgen Deisböck: deisboeck_juergen@web.de. − hpk

Dank Defense: Wildcats gewinnen Hitzeschlacht

Football-Bundesliga Süd: Kirchdorf nach 19:18 gegen München Cowboys auf Rang fünf – QB Ian Kolste und WR Robert Ruiz verabschiedet
01.07.2019 | Stand 30.06.2019, 21:06 Uhr
Mit einem Mix aus Läufen der Wildcats-Runningbacks und Pässen gelang den Kirchdorf Wildcats ein 19:18 gegen die Munich Cowboys. −F.: red
Mit einem Mix aus Läufen der Wildcats-Runningbacks und Pässen gelang den Kirchdorf Wildcats ein 19:18 gegen die Munich Cowboys. −F.: red

In einem Hitze-Krimi haben die Kirchdorf Wildcats 38 Sekunden vor Schluss mit einem geblockten Field-Goal-Versuch das Duell der 1. Football-Bundesliga Süd gegen die Munich Cowboys mit 19:18 zu ihren Gunsten entschieden und rückten im GFL-Klassement auf Tabellenplatz fünf vor.
Ein an Spannung nicht zu überbietendes Football-Spiel sahen die 680 Fans in der In(n)-Energie-Arena, in dem das glücklichere Ende dieses Mal auf Seiten der Hausherren lag. Denn beide Teams waren mit ihren Abwehrreihen dominant, so dass es erst im zweiten Quarter Punkte gab. Die Cowboys gingen mit einem Field-Goal mit einem 3:0 in Führung. Nun lag es an der Offense der Kirchdorfer, die richtige Antwort zu finden. Dies gelang.
Mit einem Mix aus Läufen der Wildcats-Runningbacks, die viel Platz dank ihrer Offense-Line hatten, und Pässen marschierten die Kirchdorfer über das Feld. Florian Eichinger, Thomas Probstmeier und "Lauf-Maschine" Alexander Braunsperger brachten den Ball an die 15 Yard-Line. Ein Pass von Quarterback Ian Kolste auf Klaus Fischer brachte den Touchdown zum 6:3. Der Extra-Punkt ging allerdings daneben.
Weiter blieben die Abwehrreihen beider Teams bestimmend. Auf Seiten der Wildcats war dies wieder die Line mit Christoph Metzl, Shannon Smith und Kilian Weber, der einen Quarterback-Sack verbuchen konnte. Auch im Defense-Backfield lief es besser. Sebastian Mayer und vor allem Jack Richards boten ein gutes Spiel. So war es wieder nur ein Field-Goal der Cowboys von Routinier Robert Werner aus 15 Yards, das den Ausgleich brachte.
So ging es auch in die Halbzeit. Im dritten Viertel waren es wieder die Gäste mit einem Field-Goal, und es hieß 9:6. Aber auch Kirchdorf bewegte den Ball. Besonders mit Läufen gelang dies gut. Die erneute Führung gelang dann im vierten Versuch an der 9 Yard-Linie mit einem unter Druck geworfenen Pass auf Lukas Anzeneder in die Endzone. Mit dem Extra-Punkt (Anzeneder) stand es 13:9.
Doch München schlug zurück. Der schwer zu stoppende Wide Receiver Jaylen Zachery entkam einmal Jack Richards und lief in die Endzone zum 15:13 für den Gast. Der Extrapunkt wurde von Kilian Weber geblockt. Eine wichtige Aktion , wie sich später noch herausstellen sollte. So ging es in das letzte Viertel. München marschierte und kam an die 10 Yard-Linie. Dort hielt die Defense der Wildcats drei Mal. Im vierten Versuch war es wieder ein Field-Goal von Werner, das den Hauptstädtern die erneute Führung zum 18:13 brachte bei noch fünf Minuten auf der Uhr.
Und es sah so aus, dass die Gä-ste auf der Siegerstraße sein würden. Die Wildcats konnten nicht punkten und München hatte den Ball. Doch der ging bei 4:30 Minuten auf der Uhr durch einen Fumble, den Anwar Doblinger eroberte, verloren und die Wildcats waren am Drücker. Alexander Braunsperger lief bis an 9 Yard-Linie, und der Touchdown war zum Greifen nahe. Runningback Thomas Probstmeier fand die Lücke und machte die Punkte. Es stand 19:18 für Kirchdorf. Die gingen auf zwei Punkte beim Extrapunkt, was nicht gelang.
So kam München wieder in Ballbesitz und arbeitete sich kontinuierlich vor. Bei 38 Sekunden auf der Uhr standen die Cowboys an der 21 Yard-Linie der Wildcats mit ihrem vierten Versuch. Das Field Goal-Team kam auf das Feld. Den ersten Versuch störte Head-Coach Christoph Riener mit einem Timeout. So musste sich Kicker Robert Werner ein zweites Mal aufstellen. Würde der Kick gelingen, wäre München wieder vorne und alles klar.
Wieder war es Kilian Weber, der den Ball blockte, die Wildcats hatten die Pille, das Duell war durch. Unter tosendem Beifall liefen die Spieler an die Sideline und feierten den so wichtigen Sieg vor der Sommerpause. Beim Abschluss-Huddle verabschiedete die Mannschaft Quarterback Ian Kolste, der überraschend beruflich in die USA zurück kehrt, und Robert Ruiz, der verletzungsbedingt den Rest der Saison ausfällt. − hpk

Wildcats im "Spiel des Jahres" heiß auf den ersten Heimsieg

Kirchdorf kann gegen München großen Schritt Richtung Klassenerhalt machen
28.06.2019 | Stand 27.06.2019, 16:42 Uhr
Ein hart umkämpftes Duell steigt in der Au: Die Kirchdorf Wildcats erwarten die Munich Cowboys. −F.: Gei
Ein hart umkämpftes Duell steigt in der Au: Die Kirchdorf Wildcats erwarten die Munich Cowboys. −F.: Gei

Es wird heiß am Samstag um 16 Uhr in der In(n)-Energie-Arena. Und das nicht nur wegen der prognostizierten hohen Temperaturen. In der GFL1-Süd treffen auf dem Sportgelände in der Au die beiden unmittelbaren Tabellennachbarn Kirchdorf Wildcats (7.) auf die Munich Cowboys (6.). Der Gewinner macht einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt.
Die Wildcats wollen unbedingt den ersten Heimsieg der Saison. Gegen den Traditionsclub aus der Landeshauptstadt, der heuer 40-jähriges Bestehen feiert, könnte das gelingen. "Wir sind sicher auf Augenhöhe mit den Cowboys, müssen aber konzentriert bleiben bis zum Schluss und dürfen wenig Fehler machen, dann kann es gelingen", erklärt Head-Coach Christoph Riener die Situation.
Bei den Kirchdorfern ist Runningback Alexander Braunsperger wieder zurück nach einer Zehenverletzung und Offense Coordinator Clayton Turner arbeitet intensiv an einer Strategie, um gegen München zu Punkten zu kommen. Wichtig wird sein, dass vor allem der starke Pass-Angriff der Cowboys unterbunden werden kann. Im Focus steht die Defense-Line der Hausherren um Shannon Smith. Defense-Coordinator Tobias Kohler sieht sine Einheit mit ansteigender Formkurve: "Und das müssen wir auf den Rasen bringen", so der Coach.
Für die Kirchdorfer Fans ist es das Spiel des Jahres. Wildcats gegen Cowboys in der GFL1. Die Bilanz in den bisherigen drei Spielen: Ein Sieg, ein Unentschieden, eine Niederlage. "Es ist ein besonderes Spiel. Ein bayerisches Derby. Hauptstadt gegen Provinz. Oberbayern gegen Niederbayern", so Präsident Hans-Peter Klein voller Vorfreude auf das Duell. "Die Getränke sind eingekühlt, es ist alles angerichtet für eine tolle Partie", erklärt der Vorsitzender. Die Heimstärke der Wildcats ist berüchtigt. Jetzt wollen sie es zeigen. − hpk

Wildcats gehen in Schwaben baden

Kirchdorf verliert 56:0 gegen Schwäbisch Hall
24.06.2019 | Stand 23.06.2019, 21:45 Uhr
Auf die Mütze gab es für die Wildcats in Schwäbisch Hall. −Foto: Geiring
Auf die Mütze gab es für die Wildcats in Schwäbisch Hall. −Foto: Geiring

Dass es gegen den Deutschen Meister zu Punkten reichen würde, war von Beginn an zu bezweifeln. Vor 1300 Zuschauern, zeitweise bei Dauerregen, verloren die Kirchdorfer deutlich mit 56:0. Trotz der klaren Niederlage bei den Schwäbisch Hall Unicorns zogen die Trainer der Kirchdorf Wildcats eine positive Bilanz. Defense Coordinator Tobias Kohler stellte seine Abwehr gut ein und so wurden im ersten Viertel die amerikanischen Receiver kontrolliert und die Haller taten sich schwer zu punkten. Erst als langsam die Systeme umgestellt wurden, kam der deutsche Meister besser in Schwung. "Am Ende ging uns die Kraft aus, zumal wir nur mit fünf Backfield Spielern angereist waren und die durchspielen mussten", sagte der Defense Chef zufrieden. Ins gleiche Horn stieß Receiver Coach Christoph Lichtenberg: "Heute konnten wir uns besser präsentieren als noch im Hinspiel. Einzig der Druck von der Haller Line war zu groß, sodass wenig Zeit blieb für unseren Quarterback, die Bälle noch besser zu verteilen."

Gegen die übermächtigen Unicorns konnte bisher noch kein Team ansatzweise Druck ausüben. Mit dem Sieg am vergangenen Wochenende hat Schwäbisch Hall einen Rekord aufgestellt. 41 Siege am Stück schaffte in Deutschland noch kein Team im Mannschaftssport. Egal in welcher Sportart. Durch den Sieg gegen Kirchdorf sind es 42 Siege. Den zweiten Platz in der Mannschaftssport-Liste belegt der Handballverein THW Kiel mit 40 Siegen am Stück.
Kirchdorf konnte nur 108 Yards Raumgewinn erzielen. Runningback Andreas Ettner und Wide Receiver Christoph Sass machten ihre Aufgaben gut.
Für die Haller war es das dritte Spiel zu Null in dieser Saison. Für die Wildcats bereits die fünfte Niederlage. Am Samstag kommen die Munich Cowboys nach Kirchdorf. Gegen den direkten Tabellennachbarn brauchen die Wildcats die Punkte dringend. − hpk/pnp

Wildcats wollen die Sensation

Kirchdorfer können Super-Serie von Schwäbisch Hall stoppen
22.06.2019 | Aktualisiert vor 33 Minuten
Schwer zu fassen: Die Schwäbisch Hall Unicorns haben 41 Spiele in Folge gewonnen. Ein Sieg der Wildcats wäre eine Sensation. −Foto: Geiringer
Schwer zu fassen: Die Schwäbisch Hall Unicorns haben 41 Spiele in Folge gewonnen. Ein Sieg der Wildcats wäre eine Sensation. −Foto: Geiringer

Die Kirchdorf Wildcats könnten am heutigen Samstag die Schwäbisch Hall Unicorns ärgern. Bei einem Sieg der Kirchdorfer heute um 17 Uhr würde die Serie der Einhörner von 41 Siegen in Folge reißen.

Einen Sieg der Wildcats erwartet allerdings fast niemand. Wahrscheinlicher ist, dass der Deutsche Meister auch zum 42. Mal hintereinander gewinnt.

 

Derzeit stehen die Kirchdorf Wildcats auf Tabellenplatz sechs in der GFL Süd. Diesen Platz zu halten, ist das Saisonziel. Gegen die Unicorns müssen die Wildcats auch nicht gewinnen. Headcoach Christoph Riener schätzt die Lage realistisch ein. "Wir haben andere Teams, die es zu schlagen gilt", sagt Riener, der dennoch die Vorbereitung auf den Meister bestmöglichst ausgearbeitet hat.

Es fehlt zwar immer noch Robert Ruiz, die Offense hat aber gegen Kempten gezeigt, dass sie durchaus punkten kann und dies wollen die Offensivspieler in Schwäbisch Hall auch unter Beweis stellen.

Viel zu tun wird auch die Defense der Niederbayern bekommen. Die Unicorns haben mit Jadrian Clark den besten Quarterback in ihren Reihen. Clark liefert regelmäßig Pässe zu seinen Receivern, die Touchdowns daraus machen.

Es wird sicherleich das schwierigste Spiel für die Defense der Wildcats in dieser Saison. Die Mannschaft fährt dennoch voll motiviert nach Schwäbisch Hall und will dort versuchen für eine Überraschung zu sorgen.

Es ist das siebte Spiel, danach ist Halbzeit in der GFL Saison 2019. Wenn die Kirchdorfer auch zum Saisonende auf dem sechsten Platz stehen, haben sie viel erreicht. − hpk

Wildcats kicken sich zum ersten Sieg

Baris Dasar trifft drei Mal aus über 40 Yards und schafft einen persönlichen Rekord
18.06.2019 | Stand 17.06.2019, 17:52 Uhr
Die Wildcats müssen in der GFL kämpfen. Nach dem Sieg am Sonntag gegen die Allgäu Comets fahren die Kirchdorfer am Samstag zum deutschen Meister Schwäbisch Hall Unicorns. −Foto: Geiring
Die Wildcats müssen in der GFL kämpfen. Nach dem Sieg am Sonntag gegen die Allgäu Comets fahren die Kirchdorfer am Samstag zum deutschen Meister Schwäbisch Hall Unicorns. −Foto: Geiring

Darauf haben die Fans der Kirchdorf Wildcats lange gewartet. Im sechsten Spiel gelang am Sonntag endlich der erste Saisonsieg. Und es war ein wichtiger. Die Wildcats machten es bis zum Ende spannend und schlugen den unmittelbaren Konkurrenten, die Allgäu Comets, im Illerstadion zu Kempten 27:25.

Diesmal hatten die TSV Footballer das Glück auf ihrer Seite. Denn obwohl der Topscorer der Wildcats, Robert Ruiz, verletzt ist, gelang ein spannendes Spiel. Kempten legte mit einem Touchdown zum 6:0 vor. Quarterback Ian Kolste hatte den Ball aus der Hand geschlagen bekommen und die Kemptener trugen ihn direkt in die Endzone.

 

Die Offense der Wildcats antwortete jedoch prompt. Ein guter Drive wurde mit einem Pass auf Lukas Anzeneder abgeschlossen, der 20 Yards in die Endzone lief. Extrapunkt durch Kicker Baris Dasar und Kirchdorf lag 7:6 vorne. Es ging hin und her. Kempten verteidigte geschickt das Laufspiel der Wildcats und so kam es erneut zu einem Punt. Der Snap wurde allerdings zu hoch angesetzt und landete in der Endzone der Wildcats – Safety und zwei Punkte für die Comets zum 8:7.

Den Mannschaften war die Anspannung anzumerken Kurz darauf bauten die Allgäuer mit einem Lauf die Führung zum 15:7 aus. Doch Kirchdorf blieb dran. Die Defense erledigte ihren Job in der Line mit Shannon Smith und Christoph Metzl sehr gut und erzwang erneut Ballbesitz für Kirchdorf. Den konnte Baris Dasar mit einem Field Goal aus 42 Yards nutzen und es stand nur noch 15:10.

Im nächsten Drive brachte Runningback Andreas Ettner die Offense in eine gute Feldposition und Receiver Phillip Kodalle erledigte den Touchdown zum erneuten Führungswechsel. Kirchdorf ging wieder mit 17:15 in Führung (PAT Dasar). Doch kurz vor der Halbzeit war die Abwehr der Wildcats unaufmerksam und kassierte ein Big Play zur 22:17 Halbzeitführung für die Hausherren.

Die zweite Hälfte ging spannend weiter. Beiden Mannschaften war die Anspannung anzumerken, die Teams brauchten den Sieg dringend. Das Niveau sank, aber Kirchdorf erwischte den besseren Start. Ein Pass von Kolste auf Jack Richardson, der nun auch Offense spielte, brachte wieder die Führung zurück zum 24:22 (PAT Dasar). Noch im dritten Quarter gelang Kempten ein Field Goal aus 43 Yards und die Comets waren wieder 25:24 vorne.

Es ging in den letzten Spielabschnitt. Beide Angriffsreihen wurden von der jeweiligen Defense gestoppt. Bei einem vierten Versuch und dem Ball an der Comets 38 Yard Linie entschieden sich die Wildcats für einen Field Goal Versuch.

Nach dem Snap liegt der Ball an der 45 Yard Linie und Baris Dasar trifft. Es ist das bisher längste Field Goal seiner Karriere. Mit 27:25 für die Kirchdorfer geht es in die Schlussphase. Die Wildcats haben noch einmal die Chance auf ein Field Goal aus 28 Yards, dass sie im zweiten Versuch, nach einem Time Out der Wildcats aber verschießen und so bekommt Kempten 35 Sekunden vor Schluss noch einmal den Ball.

Die Defense der Kirchdorfer übt so großen Druck aus, dass Kempten nicht mehr punkten kann oder in Field Goal Reichweite kommt.

Der Trainer sieht noch Verbesserungspotenzial Jubel auf Seiten der Wildcats. Durch den befreienden Sieg klettern die Wildcats auf Tabellenplatz sechs. "Es hat uns wieder ausgezeichnet heute, dass wir nie aufgeben haben in einem Spiel und Baris hat geliefert", freute sich auch Head Coach Christoph Riener über die zwei Punkte, nicht aber über die Spielweise seiner Mannschaft. "Manches müssen wir noch klüger spielen, dann werden solche Spiele auch nicht so eng", gab der Coach zu und gestand auch eigene Fehler ein.

Am Samstag fahren die Wildcats zum deutschen Meister, den Schwäbisch Hall Unicorns. Spielbeginn ist um 17 Uhr. Eine Aufgabe, bei der es schwer wird, zu punkten, zumal Robert Ruiz nach seiner Knieverletzung länger ausfallen könnte und die Wildcats auf seiner Position wahrscheinlich reagieren müssen. − hpkGFL

Gruppe Süd, 7. Spieltag: Munich Cowboys – Marburg Mercenaries 29:41, Stuttgart Scorpions – Schwäbisch Hall Unicorns 21:63, Allgäu Comets – Kirchdorf Wildcats, Frankfurt Universe – Ingolstadt Dukes 63:13.

1.Schw. Hall Unicorns7319:5814:0
2.Frankfurt Universe6164:8810:2
3.Stuttgart Scorpions6166:2138:4
4.Marburg Mercenaries6183:1946:6
5.Munich Cowboys6128:1615:7
6.Kirchdorf Wildcats6151:2233:9
7.Allgäu Comets587:1252:8
8.Ingolstadt Dukes696:2320:12

 
 

Kirchdorf Wildcats: Platzt endlich der Knoten?

1. Football-Bundesliga Süd: Team von Head-Coach Christoph Riener strebt im Kellerduell in Kempten ersten Saisonsieg an
15.06.2019 | Stand 14.06.2019, 16:58 Uhr

Erst ein einziger Punktgewinn nach fünf Partien – 27:27 zum Saisonauftakt bei den Munich Cowboys: Die Kirchdorf Wildcats sind Vorletzter der GFL1-Süd, stehen schon unter Druck und streben am Sonntag um 15 Uhr im Kellerduell beim Tabellen-Vordermann Allgäu Comets den ersten Saisonsieg an. "Wir sind zuletzt knapp dran gewesen und wollen jetzt liefern", sagt Head-Coach Chri-stoph Riener vor der Partie im Illerstadion Kempten.
ÜberraschendeDefensiv-SchwächenDie Offense der Niederbayern kommt immer besser in Tritt und Quarterback Ian Kolste bewies in den letzten Spielen seine Qualität. Hier liegt auch nicht das bisherige Problem bei den Kirchdorf Wildcats. Der Pass-Angriff funktioniert und Runningback Alexander Braunsperger gilt als "Arbeitstier", der immer wieder für wichtige Meter sorgt. Allerdings hat sich Top-Receiver Robert Ruiz am Knie verletzt. Sein Einsatz ist noch nicht gewiss. Schwächen wurden in dieser Saison völlig überraschend in der Defense deutlich. Eigentlich das Aushängeschild der letzten Jahre. Die Pass-Verteidigung hat noch Luft nach oben und trainierte diese Woche vier Mal, um die Fehler abzustellen und gegen die Allgäu Comets ihre altbekannte Stärke aufs Spielfeld zu bringen. "Wenn wir das wieder in den Griff bekommen, dann sind wir schwer zu schlagen", ist sich auch Defense-Coordinator Tobias Kohler sicher, der unbedingt gewinnen möchte und seiner Defense voll vertraut.
Der Schlüssel zum Erfolg liegt in Kempten auch bei der Defense-Line der Kirchdorf Wildcats. Sie wird es mit einer guten Offense-Line zu tun bekommen. Wenn allerdings Kilian Weber, Shannon Smith und Christoph Asenkerschbaumer hier überzeugend auftreten können, dann wird es der Quarterback der Allgäu Comets nicht einfach haben.
Vertrauen in dieTrainer 100 ProzentEin Blick auf die Tabelle unterstreicht die Bedeutung der Partie. Bei einer Niederlage ist der letzte Tabellenplatz nicht weit weg und der Kampf um den Relegationsrang würde beginnen. Allerdings sind sich die Verantwortlichen um Präsident Hans-Peter Klein einig, dass viel Potenzial im Team steckt und die Saison noch sehr lange dauert. "Das Vertrauen in die Arbeit unserer Trainer ist zu 100 Prozent da und unsere Spieler sind hoch motiviert. Wir warten alle darauf, dass der Knoten platzt. Kempten wäre natürlich eine gute Gelegenheit", so Hans-Peter Klein und fügt weiter an: "Kirchdorf spielt 1. Bundesliga – und das mit seinen Mitteln. Wir sind alle sehr stolz auf das Team und drücken die Daumen für die Aufgabe in Kempten." − hpk

 
 

Pressebericht vom 03-06-2019 im Heimatsport der PNP

Wieder kein Sieg

Football-Bundesliga: Kirchdorf Wildcats verlieren gegen Stuttgart Scorpions unglücklich mit 29:31
03.06.2019 | Stand 02.06.2019, 21:00 Uhr
Kaum zu bremsen – Runningback Alexander Braunsperger von den Kirchdorf Wildcats. −Foto: Geiring
Kaum zu bremsen – Runningback Alexander Braunsperger von den Kirchdorf Wildcats. −Foto: Geiring

Am Ende fehlen drei Punkte, um den ersten Saisonsieg perfekt zu machen. Die Stuttgart Scorpions gewinnen in der In(n)-Energie-Arena knapp mit einem 31:29, die Kirchdorf Wildcats sind am Ende das unglücklichere Team. Eine Interception von Quarterback Ian Kolste bei noch einer Minute auf der Uhr bringt den Gegner in Ball-Besitz und die Partie ist entschieden. "Die Chancen waren da, dieses Spiel zu gewinnen, am Ende stehen wir wieder mit leeren Händen da und müssen jetzt versuchen, solche Spiele zu gewinnen", erklärt Head-Coach Christoph Riener.
Offener SchlagabtauschEs ist wieder ein Schlagabtausch auf hohem Niveau. Stuttgart geht mit 6:0 in Führung, der Extrapunkt wird geblockt. Die Kirchdorf Wildcats kontern und liegen mit einem Touchdown von Robert Ruiz mit 7:6 vorne (PAT Baris Dasar). Doch die Scorpions sind konzentriert und punkten – 7:12 aus Sicht der Hausherren. Baris Dasar kickt aus 40 Yards ein Field Goal zum 10:12 – und das alles noch im ersten Viertel. Die Gäste können sich aber immer gut in Szene setzen, da das Defense Backfield der Einheimischen oft indisponiert ist und Raumgewinn zulässt. Wieder ein Big Play von Quarterback Michael Eubank – 10:18. Die Defense stoppt erneut die 2 Point-Conversion.
Am Ende des Quarters dann ein super Drive der Offense. Philip Kodalle, First Down. Ian Kolste, First Down. Wieder Ian Kolste mit dem First Down und dann der ganz große Auftritt von Runningback Alexander Braunsperger. Mit zwei Läufen kommt er an die drei Yard Linie und macht den Touchdown zum 16:18-Anschluss.
Guter WiederbeginnNach dem Wechsel sehen die 720 Fans einen guten Start für ihr Team. Der Ball wird über das ganze Feld bewegt. Braunsperger, Ruiz, Klaus Fischer, Kodalle, Chri-stoph Plank und Braunsperger kommen an die 1 Yard-Linie der Scorpions und Ian Kolste erläuft die Führung zum 23:18. Doch Stuttgart bleibt im Spiel. Ein Pass auf einen völlig freien Receiver bringt den Scorpions das 24:23. Und es kommt noch schlimmer. Stuttgart zieht wieder mit einem Big Play auf 31:23 davon .
Doch die Kirchdorf Wildcats kämpfen. Alexander Braunsperger macht ein großes Spiel. Zu verdanken hat er das auch der Offense Line, die seit Wochen auf einem sehr hohem Niveau spielt und die Löcher frei blockt. Braunsperger macht den Touchdown. Allerdings: Die 2 Point-Conversion zum möglichen Ausgleich misslingt. Stuttgart bleibt vorne. Und verteidigt die Führung bis zum Ende. Für die Kirchdorf Wildcats eine erneut bittere Pleite − hpk

Außenseiter mit Chancen

GFL1-Süd: Kirchdorf Wildcats treten am Samstag um 16 Uhr gegen Stuttgart Scorpions an
30.05.2019 | Stand 29.05.2019, 16:57 Uhr

Es wird keine leichte Aufgabe für die Kirchdorf Wildcats am Samstag um 16 Uhr in der In(n)-Energie-Arena gegen die Skorpione aus Stuttgart werden. Das Team von Head-Coach Christoph Riener bot im Hinspiel eine desolate Vorstellung und verlor deutlich mit einem 7:34. Diese Scharte wollen die Niederbayern natürlich auswetzen, brauchen dafür allerdings einen sehr guten Tag.
Die Leistungskurve der Offense steigt zwar an, aber ob es gegen die drittbeste Offense aller 16 GFL-Teams reichen wird, muss sich in der Defense der Kirchdorfer entscheiden. Die Scorpions haben erst ein einziges Spiel verloren – und das beim Meister Schwäbisch Hall. Ansonsten bietet Stuttgart heuer ein starkes Team auf, ist Dritter, die Niederbayern somit klarer Außenseiter.
"Wir können auf der Leistung in Marburg aufbauen", versichert Head-Coach Christoph Riener und wünscht sich nur, dass "die vielen kleinen Fehler abgestellt werden". Gelingt es den Kirchdorf Wildcats mit den Fans im Rücken zu ihrer gefürchteten Heimstärke zurück zu finden, dann ist eine Überraschung möglich.
Quarterback Ian Kolste bediente seine Receiver bei den Marburg Mercenaries fast perfekt und sorgte mit Passing-Touchdowns für eine gute Quote. Klaus Fischer, Lukas Anzeneder und Robert Ruiz waren die beliebtesten Anspielstationen. Auch die O-Line erledigte ihren Job gut und muss gegen Stuttgart allerdings eine Schippe drauf legen. In der Defense wird viel vom Backfield abhängen. Sinan Günaltay, Peter Tarantino, Anwar Doblinger und vor allem Jack Richards werden gute Nerven brauchen, um gegen die Receiver-Crew der Scorpions um Tyler Cooperwood zu bestehen.
Vielleicht gelingt auch Lorenz Klauser die dritte Interception der Saison. In der Mitte müssen Shannon Smith und seine Kollegen Christoph Asenkerschbaumer und dahinter Sebastian Mayer dicht machen, um vor allem den starken Runningback Giacomo de Pauli zu stoppen. Schwer zu bremsen wird auch Quarterback Michael Eubank sein. Gelingt dies jedoch besser wie im Hinspiel, steigen die Sieg-Chancen.
"Wir werden uns gut vorbereiten und unsere Chancen suchen", gibt sich Head-Coach Christoph Riener zuversichtlich und vertraut auf seine Trainer-Crew. Für die Wildcats wäre ein Sieg in der noch jungen Saison sehr wichtig, auch die Erwartungen bei den Fans sind hoch. Die Punkterunde ist allerdings noch lang, die Trainer-Crew lässt sich nicht unter Druck setzen, denkt nur von Spiel zu Spiel. "Das ist unsere Devise, davon rücken wir auch nicht ab", so Christoph Riener. − hpk

Flag-Team für die "Bayerische" qualifiziert

30.05.2019 | Stand 29.05.2019, 16:57 Uhr

Das Flag-Team der Kirchdorf Wildcats hat es geschafft. Trotz des ausgefallenen Heim-Turniers qualifizierte sich die Mannschaft als bester Zweitplatzierter für das Endturnier um die Bayerische Meisterschaft am Sonntag in Erlangen. Wie es der Zufall will, muss die U15 ausgerechnet gegen die Feldkirchen Lions das erste Halbfinale bestreiten. Eine schwierige Aufgabe, weil es in den beiden bisherigen Saison-Duellen zwei Pleiten gegeben hat. Das zweite Halbfinale spielen die Fursty Razorbacks Für-stenfeldbruck und die SG Franken Timberwolves/Erlangen Sharks. Gelingt den Kirchdorf Wildcats ein perfekter Tag, ist das Finale drin. − hpk

Hier wird Kameradschaft groß geschrieben

Plattenwerfer Kirchdorf veranstalten Vereinsmeisterschaft – Richard Schmidhuber feiert Sieg
28.05.2019 | Stand 27.05.2019, 20:20 Uhr
Sie feiern mit Vereinsmeister Richard Schmidhuber (vorne Mitte): (von links) Bürgermeister Johann Springer, Werner Lechner, Manfred Latzlsperger und Ludwig Hufnagl. −Foto: red
Sie feiern mit Vereinsmeister Richard Schmidhuber (vorne Mitte): (von links) Bürgermeister Johann Springer, Werner Lechner, Manfred Latzlsperger und Ludwig Hufnagl. −Foto: red

Kirchdorf. Der Wettergott meinte es gut mit den Plattenwerfern Kirchdorf, als bei schönstem Wetter der Vereinsmeister 2019 ausgespielt werden konnte.

2. Vorstand Werner Lechner begrüßte die zahlreichen Vereinsmitglieder und Gäste sowie Bürgermeister Johann Springer recht herzlich. Nachdem Lechner den Ablauf und die Regeln vorgestellt hatte, wünschte er allen Teilnehmern "Gut Wurf".

 

Bürgermeister Springer begann mit einem Probewurf, der sich für einen Ungeübten sehen lassen konnte. Anschließend wurde aus 19 Meter Entfernung in einen Ring von 80 Zentimeter Durchmesser mit einer festen Daube geworfen. Es galt: Trifft man den Ring, ist es ein Punkt, in den Ring sind es drei Punkte und trifft man die Daube sind es fünf Punkte. Insgesamt darf 18-mal geworfen werden. Gewertet wurden die besten 15 Würfe.

Nachdem alle 26 Werfer ihr Können unter Beweis gestellt hatten, stand nach der Auswertung durch Schriftführer Manfred Latzslperger der Vereinsmeister fest. Der Bürgermeister, 1. Vorstand Ludwig Hufnagel, 2. Vorstand Werner Lechner und Schriftführer Manfred Latzlsperger nahmen dann die Siegerehrung vor. Vereinsmeister 2019 wurde wieder einmal Richard Schmidhuber mit 47 Punkten. Er bekam die Vereinskette umgehängt. Zweiter wurde mit 45 Punkten Hannes Bradler, er bekam eine Kette aus "Knacker-Würsten" und Dritter wurde Ambros Lang mit 42 Punkten. Ihm hängte man eine Kette aus Brezen um. Lechner bedankte sich für den fairen und vor allem unfallfreien Wettbewerb.

Anschließend stellte Martin Moser sein Können als Grillmeister unter Beweis, was ihm hervorragend gelang. Hufnagl zapfte sein selbst gespendetes 20 Liter-Fass Bier an. Auch Günter Kober spendierte ein 20 Liter-Fass.

Traditionell wurden nach dem Wettbewerb noch gegeneinander einige Spiele geworfen. Plattenwerfen ist ein Mannschaftsspiel und Kameradschaft wird hier großgeschrieben. Das schöne und warme Wetter brachte es mit sich, dass man sich noch bis in den späten Abend zusammensetzte und über den Tag fachsimpelte.

Besonders zu erwähnen ist, dass Johann Springer und Erwin Hones je eine Spende an den Verein übergeben haben.
Alle Interessierte an diesem Sport und jeder, der Lust auf ein bisschen Freizeitgestaltung hat, ist herzlich eingeladen ein Probetraining bei den Plattenwerfern Kirchdorf zu absolvieren. Dieses findet jeweils am Dienstag oder Donnerstag ab ca. 17.30 Uhr im Vereinsgelände hinter der Stockschützenhalle Kirchdorf statt. Kirchdorf ist einer der mitgliedstärksten Plattenwerfer-Vereine in der Spielgruppe Rottal/Inn-Passau, in der Wettbewerbe ausgetragen werden. − red

Kirchdorf Wildcats leisten sich zu viele Fehler

Football-Bundesliga: Bittere 49:55-Niederlage bei den Marburg Mercenaries – Samstag um 16 Uhr gegen Stuttgart Scorpions
28.05.2019 | Stand 27.05.2019, 16:23 Uhr
Weiter auf den ersten Saisonsieg müssen die Kirchdorf Wildcats in der Football-Bundesliga warten. −F.: Gei
Weiter auf den ersten Saisonsieg müssen die Kirchdorf Wildcats in der Football-Bundesliga warten. −F.: Gei

Es war ein Football-Spiel, wie es ganz selten vorkommt. Rekordverdächtige 104 Punkte und ein bitteres 49:55 aus Sicht der Kirchdorf Wildcats sorgten nach dem Abpfiff im Georg-Gaßmann Stadion für hängende Köpfe bei den Niederbayern. "Am Ende waren es wieder zu viele kleine Fehler, die sich in der Abrechnung summieren und die in der Bundesliga eben bestraft werden", resümiert Head-Coach Christoph Riener.
Der Chef-Trainer zeigte sich aber zuversichtlich, dass die Offense besser wird und es nur aufwärts gehen kann. Es war ein verrücktes Drei Stunden-Match, dass zu Beginn klar für die Marburg Mercenaries lief. Denn nach dem ersten Viertel stand es bereits 19:7 für die Hessen und es sah so aus, als ob die Defense der Kirchdorf Wildcats nichts zu bieten hat gegen den Angriff der Hausherren, obwohl Lorenz Klauser eine Interception abfing und die Offense mit Robert Ruiz sogar mit 7:6 kurzzeitig in Führung ging.
Doch Marburg gelang von der eigenen 1 Yard-Linie nach einem Punt ein Lauf-Touchdown von Triston Mccathern zum 19:7. Eine richtungsweisende Aktion. Doch die Offense der Niederbayern kam plötzlich ins Spiel. Einen guten Drive beendete Klaus Fischer mit einem gefangenen Pass von Quarterback Ian Kolste, der wieder fit war – 19:14. Dann 27:14 erneut durch die "Söldner". Kolste auf Ruiz (EP Baris Dasar) – nur noch 27:21. In dieser Phase hielt die Defense der Kirchdorf Wildcats etwas besser. Sebastian Mayer war immer am Tackle und die Line um Kilian Weber und Shannon Smith übte Druck aus. Dann wieder ein Touchdown von Klaus Fischer und die Gäste lagen vorne.
Doch Marburg zog erneut auf 33:28 davon, ehe Kolste selbst in die Endzone rannte und die Pausen-Führung mit 35:33 wieder an Kirchdorf ging. Das selbe Bild in Hälfte zwei. Die beiden Offense-Einheiten waren nicht zu stoppen, beide Backfields überlastet. Ruiz stellte auf 42:33 für die Wildcats. Dann wieder die Einheimischen zum 42:40. Jack Richards fing eine Interception und Alexander Braunsperger erlief den zweiten Lauf-Touchdown für Kirchdorf zum 49:40.
Doch Marburg gab nicht auf und Quarterback Jakob Sullivan schaffte den Anschluss – 49:47. Im letzten Quarter gab es auf beiden Seiten zahlreiche Fouls. Die Kirchdorf Wildcats produzierten einige mehr und waren in dieser Phase des Spiels auf manchen Positionen vielleicht um einen Tick zu unerfahren. Bei noch 1:56 Minuten auf der Uhr die entscheidende Szene: Marburg scheitert mehrmals an der 5 Yard-Linie der Kirchdorf Wildcats, wirft einen Pass in Richtung Endzone. Lorenz Klauser fängt den Ball ab, läuft aus der Endzone und verliert das "Leder-Ei" durch einen Fumble wieder an die Mercenaries.
Der nächste Spielzug führt durch einen Pass in die Endzone zur 55:49-Führung für die Hausherren (2 Point-Conversion). Für die Kirchdorf Wildcats bleibt bei 63 Sekunden noch ein Drive übrig. Den bringen die Gäste durch Robert Ruiz sogar an die 3 Yard-Linie der Mercenaries. Noch ist Zeit für einen Spielzug. Pass von Kolste in Richtung Klaus Fischer, der kann den Ball bei Doppeldeckung nicht erreichen – das Spiel ist aus.
Marburg feiert einen glücklichen Sieg, aber durch die zu vielen Fehler der Kirchdorf Wildcats auch irgendwie verdient. Ein verrücktes Football Spiel eben. Nun erwarten die Niederbayern am Samstag um 16 Uhr die Stuttgart Scorpions zum Rückspiel in der In(n)-Energie-Arena. Keine leichte Hausaufgabe, aber – auch mit etwas Glück – machbar. − hpk

Lehrstunde vom Meister

Football-Bundesliga Süd: Kirchdorf Wildcats verlieren 12:51 gegen Schwäbisch Hall Unicorns
20.05.2019 | Stand 19.05.2019, 18:36 Uhr
Musste als Quarterback ran – Offense-Coordinator Clayton Turner. Ian Kolste hatte sich eine Wadenzerrung zugezogen. −F.: Geiring
Musste als Quarterback ran – Offense-Coordinator Clayton Turner. Ian Kolste hatte sich eine Wadenzerrung zugezogen. −F.: Geiring

Nichts zu holen war für die Kirchdorf Wildcats bei der Heim-Premiere 2019 in der In(n)-Energie-Arena gegen den Deutschen Meister Schwäbisch Hall Unicorns. Endstand: 12:51.
Die 780 Zuschauer sahen einen souverän aufspielenden Favoriten, der bereits nach dem ersten Viertel mit einem 28:0 in Führung lag und dem die Hausherren in allen Belangen unterlegen waren. Ein Grund dafür war vielleicht die Verletzung von Stamm-Quarterback Ian Kolste, der mit einer Wadenzerrung pausieren musste. Für ihn sprang Offense-Coordinator Clayton Turner in die Bresche, der seine Sache gut machte. Er brachte Lukas Anzeneder und Robert Ruiz oft in gute Feld-Positionen, für Punkte reichte es dennoch nicht.
Der Druck der gegnerischen Defense-Line war zu groß. Die Offense der Gäste konnte nach Belieben agieren. Quarterback Jadrian Clark, der nach zwei Jahren wieder nach Kirchdorf zurück kehrte, verteilte keine "Geschenke" an die Wildcats, sondern Touchdown-Pässe an seine Receiver. Er erlief selbst zwei Touchdowns und stellte den Score bis zur Halbzeit auf 42:0.
Selbst die Defense der Kirchdorf Wildcats kam an diesem Tag nicht zu ihrer gewohnten Stärke. Einzig Kilian Weber konnte in Hälfte zwei den Quarterback der Unicorns öfter zu Fall bringen. Allerdings spielten diese hier schon mit der zweiten Garde. Für die Punkte der Niederbayern sorgten ein Safety der Defense und ein Defense-Touchdown von Lorenz Klauser, der einen Ball abfing und die "Pille" über 75 Yards in die Endzone trug. Im letzten Quarter war es noch Baris Dasar mit einem Field-Goal aus 25 Metern zum Endstand von 12:51 aus Sicht der TSV-Footballer. "Das Spiel hat gezeigt, dass wir es im zweiten Jahr in der GFL schwerer haben werden, da uns die Gegner ernster nehmen. Heute war einfach nicht viel mehr drin. Es sind andere Gegner, die wir schlagen müssen und können als den amtierenden Deutschen Meister", konstatierte Head-Coach Christoph Riener nach dem Spiel und verwies auf die kommende hohe Auswärtshürde kommenden Sonntag um 16 Uhr in Marburg. Die stehen nach drei Niederlagen zum Saisonstart hinter den Wildcats, doch die Kirchdorfer konnten bisher noch nie in Hessen einen Erfolg landen. − hpk

 
 
 

Viel Arbeit in der Offense

Football: Kirchdorf Wildcats verlieren bei den Stuttgart Scorpions deutlich mit 7:34
14.05.2019 | Stand 13.05.2019, 16:34 Uhr
Einer der wenigen Lichtblicke – Runningback Alexander Braunsperger. −Foto: Geiring
Einer der wenigen Lichtblicke – Runningback Alexander Braunsperger. −Foto: Geiring

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eine deutliche 7:34-Auswärts-Niederlage mussten die Kirchdorf Wildcats in der German-Football-League 1-Süd bei den Stuttgart Scorpions hinnehmen. Die wichtigste Erkenntnis für Head-Coach Christoph Riener: Es wartet noch viel Arbeit in der Offense.
Bereits im ersten Quarter standen 50 Yards-Strafen auf dem Konto der Niederbayern. So kann ein Spiel in der höchsten deutschen Spielklasse natürlich nur sehr schwierig erfolgreich gestatelt werden. Die Scorpions nutzten dies auch gnadenlos aus und gingen schnell in Führung mit ihrem starken Runningback Giacomo de Pauli. Die Defense der Wildcats spielte gut, Sinan Günaltay mit einer Interception, doch die Offense um Quarterback Ian Kolste hatte viele Fouls und wirkte nicht perfekt eingestellt. Einzig "Arbeitstier" Runningback Alexander Braunsperger erlief Raumgewinn. Für Punkte reichte es aber nicht. Die Hausherren zogen im GAZI Stadion auf 13:0 davon.
In Viertel zwei das gleiche Bild. Die Defense der Wildcats gut, verhinderte sogar zwei Mal einen Touchdown an der Goal-Line mit Lorenz Klausner, Jachson Richards und Sebastian Meyer. Sogar das Field-Goal wurde verschossen. Aber die Kirchdorfer konnten daraus nichts machen. So blieb es beim 13:0 zur Pause. Aus Sicht der Scorpions eigentlich viel zu wenig.
Die Hoffnung bei den Niederbayern auf eine bessere zweite Hälfte war noch da. Denn in manchen Phasen gelangen die Spielzüge und der Ball wurde bewegt. Immer wieder Alexander Braunsperger und sogar Ian Kolste erliefen so manchen First Down. Ins Ziel konnten die Kirchdorfer Footballer das "Ei" allerdings nie bringen. Die vermeidbare Vorentscheidung dann am Ende des dritten Quarters. Beim dritten Versuch für die Kirchdorf Wildcats erahnte die Defense der Hausherren den Spielzug, fing den Ball ab und lief für sechs Punkte in die Endzone. 20:0 für Stuttgar.
Im letzten Quarter erlief sich die Offense wieder guten Raumgewinn und kam bis an die 4 Yard Linie der Stuttgart Scoripions. Punkte kamen allerdings nicht dabei heraus. Ein verfehlter Pass, ein Quarterback-Sack an der 15 Yard-Linie und Chaos im Play Caling sowie ein verschossenes Field Goal passten ins Bild. Wieder war es Giacomo de Pauli, der auf 27:0 stellen konnte, ehe die Kirchdorf Wildcats mit Jackson Richards als laufenden Quarterback über das ganze Feld sprinteten und am Ende Alexander Braunsperger den Ehren-Touchdown zum 27:7 schaffte (PAT: Baris Dasar). Stuttgart stellte durch Giacomo de Pauli schließlich noch auf 34:7 – und das Spiel war gelaufen.
Für die Kirchdorf Wildcats wird es wichtig sein, die Niederlage schnell abzuhaken und sich auf die kommenden Aufgaben zu konzentrieren. Am Samstag um 16 Uhr kommt der Deutsche Meister Schwäbisch Hall Unicorns – nach drei Siegen Tabellenführer – in die In(n)-Energie-Arena eine Woche darauf geht es zu den Marburg Mercenaries, nach drei Pleiten in drei Partien Letzter. − red

 
 

Wildcats gewinnen Regenschlacht

13.05.2019 | Stand 12.05.2019, 18:33 Uhr

Im dritten Spiel der dritte Sieg in der Football-Bayernliga – die U19 der Kirchdorf Wildcats distanzierte bei äußerst widrigen Platzverhältnissen in der In(n)-Energie-Arena die München Rangers deutlich mit einem 39:7.
Pünktlich zum Spielbeginn setzte Dauerregen ein, doch der Nachwuchs des Bundesligisten ließ sich davon nicht beeindrucken und gab Vollgas. Zwei Mal lief Runningback Lorenz Sendlinger hinter seiner Offense-Line in die Endzone und es stand im er-sten Quarter bereits 13:0.
Der Gegner hatte keine Mittel, die Defense der Hausherren war zu dominant. Vier erzwungene Fumbles waren ein Zeugnis davon und alle konnten die Kirchdorf Wildcats erobern – zwei Mal Leon Huber, Luca Maier und Johannes Achtert. Und Lorenz Sendlinger war nicht zu stoppen. Drei weitere Touchdowns folgten zum 31:0-Halbzeitstand.
In Durchgang zwei passierte nicht mehr viel, was vor allem da-ran lag, dass die Platzverhältnisse zunehmend schlechter wurden. Viele Bälle wurden nicht gefangen und Coach Christoph Braun setzte alle Spieler ein, um den Neuen Spielerfahrung zu geben. Den Gästen gelang noch der Ehren-Touchdown zum 31:7. Den Schlusspunkt setzte die Defense der Hausherren mit einem Touchdown von Pascal Seitz zum 39:7. Die Zwei-Punkte-Conversion fing Lukas Obermaier in der Endzone. Nun kommt es am Sonntag um 16 Uhr in der In(n-)-Energie-Arena zum Spitzentreffen gegen die Munich Cowboys. − hpk

 
 

Respekt vor den Scorpions

GFL1-Süd: Kirchdorf Wildcats in Stuttgart – Chef-Coach Christoph Riener: "Von Beginn an wach sein"
11.05.2019 | Stand 10.05.2019, 16:17 Uhr

Eine schwierige Auswärtshürde steht den Kirchdorf Wildcats in der Football-Bundesliga Süd am Sonntag um 15 Uhr bei den Stuttgart Scorpions bevor.
Im zurückliegenden Jahr war es der sensationelle Auftakt-Sieg in der In(n)-Energie-Arena gegen die Schwaben, der den Aufsteiger für die nachfolgenden Saison-Partien beflügelte. Heuer sind die Voraussetzungen hingegen gänzlich andere. Die Stuttgart Scorpions haben in der Relegation den Klassenerhalt locker geschafft und mit einem 30:21-Heimsieg gegen die Marburg Mercenaries einen perfekten Start in die neue Spielzeit hingelegt.
Für die Kirchdorf Wildcats wird die Partie im GAZI-Stadion eine Herausforderung, da die Einheimischen über keine schlechte Offense verfügen und auch gegen Marburg gezeigt haben, dass ihre Defense den Gegner jederzeit kontrollieren kann. Für die Niederbayern wird es wichtig sein, die Offense auf das Feld zu bringen, um das Spiel zu lenken. In München beim 27:27-Unentschieden gelang dies besonders in der zweiten Halbzeit gut. Mit einem variablen Lauf- und Pass-Spiel und der starken Offense-Line um Center Philip Brunnthaler, sollte der neue Quarterback Ian Kolste seine Anspielstationen finden. Die Runningbacks Alexander Braunsperger und An-dreas Ettner sowie Receiver Robert Ruiz werden hier den Ausschlag geben. Defense-Coordinator Tobias Kohler baut allerdings auf die starke Abwehr, die, wenn sie ihre Fehler abstellt, die Scorpione stoppen kann und mit Shannon Smith in der Line und dem starken Backfield um Jack Richards und Sinan Günaltay den Gastgeber auf der Waldau vor Probleme stellen wird. "Auswärts ist für uns immer schwierig. Wir müssen versuchen, von Beginn an wach zu sein", weiß auch Chef-Coach Christoph Riener um einen der Schwachpunkte in seiner Mannschaft.
Die Trainer sind jedenfalls gut vorbereitet – und wenn das Team die Vorgaben umsetzt, sind durchaus Punkte drin. "Leicht wird heuer kein Spiel. Es liegt aber an uns, die Situation anzunehmen", ergänzt Riener, der keine Ausfälle in der Mannschaft zu verzeichnen hat und sogar die Qual der Wahl hat, von über 50 Spielern die richtigen Akteure nach Stuttgart mitzunehmen.hpk

Zweites Spiel, zweiter Sieg

08.05.2019 | Stand 07.05.2019, 16:22 Uhr

Auch das zweite Spiel der noch jungen Saison haben die U19-Footballer der Kirchdorf Wildcats in der Bayernliga gewonnen – souverän mit 40:0 bei den Regensburg Phönix. Bereits im ersten Quarter gelingt Quarterback Lorenz Sendlinger ein Touchdown-Lauf. Nachdem die Defense hält, erläuft Lukas Obermaier (Bild, Foto: red) den Punt-Return an die 5-Yard-Linie und Tom Stecher vollendet mit dem Touchdown zum 14:0. Im zweiten Viertel ist es wieder Sendlinger mit einem Lauf – und nachdem Dominik Österbauer einen Fumble recovert, wirft Sendlinger auf Obermaier zum 27:0-Halbzeitstand. Und so geht es weiter. Die Regensburg Phönix kommen nicht ins Spiel. Fumble recovery von Johannes Langbauer, Interception von Leo Gerner und dann wieder die Offense mit neuem Quarterback Adrian Spannbauer. Touchdown-Pass auf Obermaier zum 34:0. Im letzten Quarter ist es noch einmal Spannbauer mit einem Pass auf Quirin Ranner zum 40:0-Endstand. Coach Christoph Braun schwörte seine Jungs nach dem Spiel schon auf Samstag um 15 Uhr in der In(n)-Energie-Arena ein. "Mit den München Rangers kommt ein anderes Kaliber nach Kirchdorf – da müssen wach sein", so der Trainer. - hpk

 
 

Immerhin ein Punkt

Football-Bundesligist Kirchdorf Wildcats mit 27:27 bei den Munich Cowboys
06.05.2019 | Stand 05.05.2019, 18:07 Uhr
Abgehoben: Die Kirchdorf Wildcats versuchen WR Jaylen Zachery zu stoppen. −F.: Imago
Abgehoben: Die Kirchdorf Wildcats versuchen WR Jaylen Zachery zu stoppen. −F.: Imago

Da war einerseits mehr drin für die Kirchdorf Wildcats zum Saisonauftakt der Football-Bundesliga GFL1-Süd bei den Munich Cowboys. Denn das Team von Head-Coach Christoph Riener hat – ärgerlicherweise – im Bayern-Derby viele Gelegenheiten nicht genutzt. Andererseits hätten auch die Gastgeber die Partie im Dante-Stadion durchaus für sich entscheiden können. Endstand in diesem engen und intensiven Duell – 27:27-Unentschieden. "Wir können damit ganz gut leben", kommentiert Präsident Hans-Peter Klein das Ergebnis, "immerhin haben wir ja kein Vorbereitungsspiel absolviert. Auf diese Lei-stung lässt sich aufbauen."
Bei Dauerregen erwischten die Münchner den perfekten Start. Im zweiten Drive gelang den Hausherren mit einem langen Pass auf Top-Receiver Jaylen Zachery der erste Touchdown des Tages – und München ging mit 7:0 in Führung. Den anschließenden Kick Off returnierte Robert Ruiz bis an die 26 Yard-Linie der Cowboys und Runningback Alexander Braunsperger lief in die Endzone zum 7:7-Ausgleich (PAT Baris Dasar). Die Wildcats kontrollierten mit ihrer Defense im ersten Viertel den Gegner und Shannon Smith konnte den ersten von drei Quarterback-Sacks anbringen. Die Offense zeigte Licht und Schatten. Viele Spielzüge funktionierten, dazwischen war so mancher Pass aber etwas zu kurz oder zu ungenau. "Da fehlte noch die präzise Abstimmung", erläutert Offense-Coordinator Clayton Turner.
Im zweiten Quarter war es wieder ein langer Pass auf Zachery, der die Cowboys in Front brachte. Der Extrapunkt wurde von Kilian Weber geblockt und so so stand es 13:7 für München. Kein Team konnte danach überzeugen, aber Kirchdorf kam besser ins Spiel. Jack Richards schaltete mehrmals Receiver Zachery aus und Johannes Mühlthaler gelang mit Shannon Smith erneut ein Quarterback-Sack. Mit 13:7 für die Cowboys ging es in die Kabinen.
Die zweite Hälfte startete kurios. München brachte den Ball ins Spiel, kickte jedoch flach und traf einen Spieler der Wildcats in der ersten Reihe, der Ball prallte zehn Meter zurück und die Cowboys waren in Ballbesitz. Nach zwei schnell gespielten First Downs, fing Kai Silbermann einen Pass in der Endzone und die völlig überrumpelten Kirchdorfer lagen plötzlich mit 7:20 zurück. Doch die Offense der Gäste zeigte Moral. Im anschließenden Drive erlief am Ende Quarterback Ian Kolste von der 1 Yard-Line den Anschluss zum 20:13, der Extra-Kick ging daneben.
Kirchdorf war wieder voll da. Jack Richards fing einen Pass der Cowboys ab und die Offense erzielte im anschließenden Spielzug mit einem Touchdown-Pass von Kolste auf Robert Ruiz den 20:20-Ausgleich (PAT Baris Dasar). Es ging ins letzte Viertel und 1400 Zuschauer, davon 200 mitgereiste Fans der Wildcats, sahen eine spannende Schlussphase. Die Defense eroberte einen Fumble und brachte ihre Offense in eine sehr gute Feldposition. Ein 40 Yard-Pass von Kolste auf Ruiz überraschte die Münchner und Alexander Braunsperger finishte mit einem 6 Yard-Run in die Endzone, angeschoben von seiner Offense-Line, zur 27:20-Führung.
Doch die Hausherren wollten sich bei ihrem 40-jährigen Vereinsjubiläum nicht blamieren und schafften nach einem sehenswerten Drive den Ausgleich zum 27:27 vier Minuten vor Ende der Partie. Kirchdorf verschoss in dieser Phase ein Field-Goal zur möglichen Führung, auf der anderen Seite auch München, Kilian Weber blockte. So ging es für die Wildcats im letzten Drive bei 2:25 Minuten auf der Uhr an der eigenen 10 Yard-Linie um alles.
Bis an die 45 Yard-Linie kämpfte sich die Offense und dann feuerte Quarterback Kolste einen Pass auf Robert Ruiz Richtung Endzone. Das Backfield der Cowboys war jedoch vorbereitet und fing aus einer Doppeldeckung den Ball an der eigenen 2 Yard-Linie ab. Noch Sekunden auf der Uhr, die nicht mehr reichten für Punkte – und so trennten sich beide Teams 27:27-Unentschieden.
Nächste Aufgabe für die Kirchdorf Wildcats ist am Samstag um 17 Uhr in Stuttgart bei den Scorpions, die sich mit 30:21 gegen die Marburg Mercenaries durchgesetzt haben. − hpk

 
 

Hoffen auf einen guten Start

American Football: Kirchdorf Wildcats treten zum GFL1-Auftakt bei den Munich Cowboys an
03.05.2019 | Stand 02.05.2019, 17:05 Uhr
Mit Zuversicht in die neue Saison – die Footballer der Kirchdorf Wildcats. −Foto: Geiring
Mit Zuversicht in die neue Saison – die Footballer der Kirchdorf Wildcats. −Foto: Geiring

Lange hat sie gedauert, die Zeit ohne American Football bei den Kirchdorf Wildcats. Am Samstag geht es los, und gleich mit einem Kracher in der GFL1. Um 16 Uhr ist Kick-Off im Dante-Stadion bei den Munich Cowboys. Und das ausgerechnet zum 40-jährigen Jubiläum der "großen alten Mannschaft des Südens". Mehr Pathos geht nicht – und wieder heißt es Stadt gegen Land, Oberbayern gegen Niederbayern. Der Sonderzug zum Spiel ist mit über 130 Fans ausverkauft und es werden viele mehr erwartet, die das Team von Head-Coach Christoph Riener im ersten Saisonspiel unterstützen.
"Zugegeben,, die Nervosität steigt bei uns Verantwortlichen von Tag zu Tag", berichtet Präsident Hans-Peter Klein über seine Gefühlslage, ganz im Gegensatz zur Mannschaft von Head-Coach Christoph Riener. Seiner Meinung nach ist die Truppe im Vergleich zum letzten Jahr, der Premieren-Saison in der 1. Bundesliga, um einige Schritte voraus. "Wir haben hervorragend trainiert, das Oster-Camp hat uns den letzten Schliff gegeben und jetzt sind die Spieler heiß auf das Derby gegen die Cowboys."
Eine Prognose wollte niemand abgeben, aber klar scheint, dass die Kirchdorfer mit ihrem Team gut aufgestellt sind, zumal seit vier Wochen mit dem amerikanischen Quarterback Ian Kolste trainiert werden kann und auch Shannon Smith in der Defense-Line wieder mit an Bord ist. Dieser war schon im letzten Jahr eine Größe in der starken Defense-Line und wird zusammen mit Kilian Weber sicher einige Gegner vor Probleme stellen. Die traditionell gute Abwehr der Niederbayern wird heuer von Defense-Coordinator Tobias Kohler geleitet und sie möchte von Beginn an in München Druck ausüben. "Wir sind gut besetzt, haben uns gut verstärkt und wollen alles geben", so der neue Verantwortliche.
Die Kirchdorf Wildcats hatten kein Vorbereitungsspiel, so wissen die Gegner auch nicht, in welchen Bereichen die Stärken und Schwächen liegen. Vielleicht ein Vorteil im Auftaktspiel. Die Aufmerksamkeit der Fans wird aber 2019 wohl auf der Offense liegen. Die große Frage lautet für viele Experten: Können es die Niederbayern besser machen als im letzten Jahr? Offense-Coordinator Clayton Turner, der bereits seit Februar hier ist, hat die Offense umgebaut und möchte eine neue Spielweise etablieren. Offen dazu, wie die Offense-Line funktioniert, ob das Laufspiel um Runningback Alexander Braunsperger für Entlastung sorgen kann und vor allem, ob der Pass-Angriff mit Ian Kolste als Quarterback "läuft" und seine Receiver die Gegner unter Druck setzen können. Mit Division I-Receiver Robert Ruiz haben die Einheiten im Training schon viel versprechend ausgesehen.
Für die Footballer des TSV Kirchdorf geht das Abenteuer GFL1 in das zweite Jahr und es wird sich zeigen, ob der kleine Club im Konzert der großen Namen mithalten kann. Klare Favoriten sind natürlich wieder der Deutsche Meister Schwäbisch Hall mit Quarterback Jadrian Clark, der 2017 für den Aufstieg in Kirchdorf mit verantwortlich war und im ersten Spiel gegen Marburg Mercenaries am letzten Wochenende mit 52:9 dominierte. Dahinter die Main-Metropole Frankfurt mit den Universe, die nach der Insolvenz schon wieder kräftig aufrüsten und vorne dabei sein werden. Alle anderen sechs Teams werden sich um die Play Off-Plätze streiten sowie gegen den Abstieg kämpfen.
"Die GFL ist jedes Jahr aufs Neue ein Überraschungspaket", weiß auch Head-Coach Christoph Riener, "und dennoch sind wir überzeugt, dass wir fast jedes Team schlagen können". Dazu gehört freilich auch immer eine Portion Glück und eine verletzungs-freie Saison. Denn Football in der GFL ist trotzdem immer noch, bis auf ganz wenige Ausnahmen, hochklassiger Amateursport. Und vor allem das "kleine gallische Dorf" in Niederbayern wird wohl zu kämpfen haben.
Auf Grund der guten Trainerarbeit, trauen sich die Kirchdorf Wildcats jedoch einiges zu – und die junge Mannschaft ist hoch motiviert und hat "55 GFL-taugliche Spieler", wie Head-Coach Christoph Riener versichert. Da-rin liegt der Schlüssel zum Erfolg. Und wenn ein guter Saisonstart gelingt, dann ist für die Mannschaft aus dem kleinsten Football- Standort Deutschlands in der GFL1 vieles möglich. − hpk

 
 

Kleinster Bundesliga-Standort Deutschlands

Wildcats-Vorstand im Amt bestätigt – Rückblick auf erfolgreiche Saison – Über 1000 Zuschauer an Heimspieltagen
18.04.2019 | Stand 17.04.2019, 18:52 Uhr
Bürgermeister Johann Springer (links), gratulierte der wiedergewählten Vorstandschaft: (ab 2. v. li.) Christoph Simmeit, Patrick Wedam, Hans-Peter Klein, Wolfgang Höflsauer, Jeannette Wimmer, TSV-Chef Michael Killermann und Florian Wimmer. −Foto: red
Bürgermeister Johann Springer (links), gratulierte der wiedergewählten Vorstandschaft: (ab 2. v. li.) Christoph Simmeit, Patrick Wedam, Hans-Peter Klein, Wolfgang Höflsauer, Jeannette Wimmer, TSV-Chef Michael Killermann und Florian Wimmer. −Foto: red

Kirchdorf. Bei der Jahreshauptversammlung der Kirchdorf Wildcats im Inntalhof hörten über 50 Mitglieder, Spieler und Sponsoren, darunter Bürgermeister Johann Springer und TSV-Boss Michael Killermann, sowie Ehrenmitglied Willi Schuster, den Jahresrückblick von Präsident Hans-Peter Klein.

"Ein bewegtes Jahr liegt hinter uns. Mit der Bayerischen Meisterschaft der U19 und dem ersten Jahr der Senioren in der GFL, waren einige Highlights dabei", so der Vorstand, der sich vor allem bei seinen Kollegen in der Organisation bedankte.

 

In Bildern wurde speziell noch einmal auf die Bundesligasaison eingegangen und Klein konnte seine Freude über den Klassenerhalt kaum verbergen und gab zu, dass Siege in München und daheim gegen Stuttgart sicher zu den emotionalsten Momenten in diesem Jahr gehörten. Der Blick ist allerdings schon wieder nach Vorne gerichtet und so "freuen sich alle schon auf die ersten Spiele im zweiten Jahr GFL".

Nach dem kurzweiligen Rückblick folgte der Kassenbericht von Jeannette Wimmer, die einen erneuten Rekordetat von über 223000 Euro Einnahmen, allerdings auch Ausgaben von 210000 Euro vermelden konnte. Es wurde somit ein kleines Plus erwirtschaftet, das allerdings mit der fälligen Lizenzgebühr zum Jahresanfang bereits verplant ist. Die Kassenprüfer hatten keine Beanstandungen zu melden, schließlich werden die Bücher von einem Steuerberater geprüft und geführt.

In seinen Grußworten gratulierte Bürgermeister Johann Springer den Wildcats zur tollen Saison und lud alle Bewohner Kirchdorfs ein, einmal in die In(n) Energie Arena zu kommen, um zu sehen, was die Kirchdorf Wildcats dort bei ihren Heimspielen auf die Beine stellen. Der Zuschauerschnitt von 950 Fans pro Spiel spricht hier Bände.

Die Wahl unter der Leitung von Springer und TSV-Vorstand Michael Killermann brachte wieder die fast gleiche Vorstandschaft hervor, die in den vergangenen Jahren schon so gut gearbeitet hat. Präsident bleibt Hans-Peter Klein, sein Vize Christoph Simmeit, die Kasse liegt in den bewährten Händen von Jeannette Wimmer und die drei Beisitzer heißen wie schon vorher Patrick Wedam, Florian Wimmer und neu dabei Wolfgang Höflsauer.

Unter dem Punkt "Sonstiges" bedankte sich Klein beim langjährigen Headcoach des Flagteams Thomas Wimmer für seine Arbeit, der nun in die zweite Mannschaft als Trainer und Spieler wechselt. Zum Schluss gab es unter dem Beifall der anwesenden Spieler noch neue Jacken für die Helfer-Crew an den Gamedays, ehe sich der neue Vorstand noch einmal für die gute Zusammenarbeit mit dem TSV, den Fußballern des FC Julbach-Kirchdorf, "mit denen wir uns die Plätze teilen und hier die Chemie stimmt", sowie für die Unterstützung der Gemeinde bedankte. "Ohne diese ginge es nicht als kleinster Bundesligastandort in Deutschland und wir sind schon der Meinung, dass die Kirchdorf Wildcats eine Attraktion in der Region sind und wir alles versuchen werden in Zukunft noch spektakulärer aufzutreten. Es darf ruhig an unseren Heimspieltagen ein wenig das Chaos in Kirchdorf ausbrechen, wenn über 1000 Zuschauer zu den Spielen strömen", gab der Vorstand mit einem Augenzwinkern zu. − red

Letzter Schliff für die U19

American Football: Wildcats schließen ihr Trainingswochenende ab
16.04.2019 | Stand 15.04.2019, 16:55 Uhr

Endspurt im Projekt Titelverteidigung bei der U19 der Kirchdorf Wildcats: Am letzten Wochenende trainierte das Team intensiv und schloss die Einheiten am Sonntag mit einem gemeinsamen Training mit den Königsbrunn Ants ab. In mehreren Blöcken wurde gemeinsam in der Kirchdorfer In(n) Energie Arena der Spielbetrieb simuliert und am Ende zeigten sich die Trainer auf beiden Seiten zufrieden.

Focus liegt nicht auf der Titelverteidigung"Wir haben gesehen, dass wir noch viel Arbeit bis zum Saisonstart am 27.April gegen Straubing haben. Dennoch funktionieren manche Sachen schon recht gut", bilanzierte Headcoach Christoph Braun. Für die Wildcats wird es sicher schwer werden, den Titel des Bayerischen Meisters zu verteidigen. "Der Focus liegt aber mehr auf der Verbesserung der einzelnen Spieler als auf einen Titel", bestätigt auch Coach Braun, der zusammen mit seinem engagierten Trainerteam einige Dinge in der Mannschaft verändern muss, nachdem Leistungsträger zu den Senioren aufgestiegen sind und junge Spieler nachrücken und eingebaut werden müssen.

 

Mit einem gemeinsamen Mittagessen und einer Abschlusseinheit wurde der Sonntag kompletiert und Königsbrunn trat am späten Nachmittag die Heimreise an.

Jeder 6. Kirchdorfer ist Mitglied beim TSV

Alfred Jekl gehört seit 70 Jahren dem Verein an – Jahreshauptversammlung mit Ehrungen und Neuwahl
Alfons Jäger 16.04.2019 | Stand 15.04.2019, 17:47 Uhr
Die unveränderte Vorstandschaft mit Bürgermeister Johann Springer (von links), Eberhard Greßlinger, Andreas Witzany, Sylvia Santner, Michael Killermann, Klaus Webersberger, Andreas Fischer und Marco Knauer.
Die unveränderte Vorstandschaft mit Bürgermeister Johann Springer (von links), Eberhard Greßlinger, Andreas Witzany, Sylvia Santner, Michael Killermann, Klaus Webersberger, Andreas Fischer und Marco Knauer.
Gratulationen gab’s für 70 Jahre Mitgliedschaft (von links) von Bürgermeister Johann Springer für Alfred Jeckl. Verdienstvolle Funktionäre sind Sepp Mack, Helmut Waldemer und Hans-Peter Klein. Ihnen gratulierte auch TSV-Vorstand Michael Killermann. −Fotos: Jäger
Gratulationen gab’s für 70 Jahre Mitgliedschaft (von links) von Bürgermeister Johann Springer für Alfred Jeckl. Verdienstvolle Funktionäre sind Sepp Mack, Helmut Waldemer und Hans-Peter Klein. Ihnen gratulierte auch TSV-Vorstand Michael Killermann. −Fotos: Jäger

Kirchdorf. Die alte Vorstandschaft ist quasi auch wieder die neue: Bei den Neuwahlen gab es keine Veränderung beim TSV Kirchdorf. Außerdem wurden bei der Jahreshauptversammlung langjährige Mitglieder für ihre Treue ausgezeichnet, großartige sportliche Erfolge im vergangenen Jahr gefeiert und verkündet, dass die Mitgliederzahl auf 1392 Personen angestiegen ist.

Der TSV Kirchdorf ist ein absoluter Top-Verein für die ganze Region. Hier treibt man Sport in der Bundesliga (Wildcats) bis hin zu Weltmeisterschaften in den USA. Die bunte Mischung aus einer Vielzahl von Sportangeboten machte Vorstand Michael Killermann bei der Jahreshauptversammlung deutlich. Mit vielen Folien und Bildern stellte er das "Haus" des Vereins – also den Hauptverein und die Untergliederung in elf Abteilungen und acht Freizeitsportgruppen bei der gut besuchten Veranstaltung vor.

 

Er begann: "Ich möchte mich in aller Form bei allen bedanken, was über das ganze Jahr geleistet wurde, ob als Spieler, Trainer oder Funktionär." Ganz oben auf der Agenda stand der Einbau einer aufwendigen Bewässerungsanlage auf dem Hauptsportplatz und die Bereitstellung von WLAN auf der gesamten Sportanlage. Die Sonnwendfeier sei begleitet worden durch eine Sommerolympiade für Alt und Jung.

"Super erfolgreich war der Weihnachtsmarkt beim Kirchenwirt. Wir konnten 1000 Euro an die Kinderkrebshilfe Rottal-Inn spenden", freute sich Killermann. Für 2019 stelle man Überlegungen an, wie man Sportplatz 3 an die Wasserversorgung anschließen könne. Er sagte dazu: "Die Trockenheit im vergangenen Jahr hat uns sehr zu schaffen gemacht." Beim Ferienprogramm will man einen dreitägigen Aufenthalt am Rannasee im bayerischen Wald anbieten.

Die Mitgliederzahl sei auf 1392 gestiegen, 37 Austritten stünden 148 Neuaufnahmen entgegen. Davon sind 30 Prozent Kinder und Jugendliche. "Allein 899 Kirchdorfer Bürger gehören dem Verein an, das heißt, jeder 6. Gemeindebürger ist auch TSV-Mitglied", stellte Killermann die beachtliche Position des Klubs heraus. Er stellte danach sämtliche Sportgruppen einzeln mit den sportlichen Erfolgen und besonderen Ereignissen vor.

An Andreas Witzany liegt es, die Finanzen zu verwalten. Sein Budget bewegt sich bei den Einnahmen bei 132761 Euro, vergleichbar einem mittelständischen Unternehmen. Am Jahresende konnte er ein geringes Einnahmeplus registrieren. Was Witzany besonders freute: "Jede Sparte trägt sich selbst. Dafür ein großes Lob." Und Lob gab es auch vom Vorsitzenden: "Es ist schon anschaulich, was wir da bewegen. Wir sind dennoch sparsam und treten oft einmal auf die Kostenbremse."

Bürgermeister Hans Springer zeigte sich recht angetan: "Es gibt nur wenige Vereine, die eine solche Vielfalt anbieten können." Er brachte den Gedanken ein, das Sportgelände zu vergrößern, gerade mit Blick auf Parkplätze. "Wir sollten dies für das Gelände im Allgemeinen einmal durchsprechen, was denn überhaupt möglich wäre", regte er an. Zu den sportlichen Erfolgen meinte er: "Der Ehrgeiz ist da, Ziele zu erreichen, wie beim Football in der 1. Liga, bei TangSooDo mit einem 3. Platz in der Weltmeisterschaft in den USA oder den Erfolgen der Bogenschützen."

Bürgermeister Springer leitete gleich noch die Neuwahlen, die folgendes einstimmiges Ergebnis brachte: 1. Vorsitzender Michael Killermann, 2. Vositzender Marco Knauer, Kassenverwalter Andreas Witzany, Mitgliederverwaltung Otmar Killermann, Technischer Leiter Klaus Webersberger, Schriftführerin Sylvia Santner, Beisitzer Andreas Fischer und kraft Amtes der Bürgermeister. Kassenprüfer bleiben Edmund Rausch und Eberhard Greßlinger. Einzig die Position eines Gesamtjugendleiters konnte nicht besetzt werden.

Ehrungen Im Anschluss wurden langjährige Mitglieder geehrt. 32 Personen sind seit zehn Jahren im Verein; seit 25 Jahren Götz Koch, Verena Huber, Dagmar Waldemer, Christoph Waldemer, Andreas Halbfeld, Anita Bauer, Marianne Schreiner, Johann Maier, Heidi Hirler, Rudi Arentzen, Christoph Entholzner, Anita Prehofer. 40 Jahre dabei sind Manuel Bruckmeier, Thomas Hönig, Günther Schreiner, Hilde Seilmeier, Bernhard Schwarz; 50 Jahre Franz Madl, 60 Jahre Hans Hartl und stolze 70 Jahre Alfred Jeckl.

Für besondere Leistungen in ihren Sportarten wurden geehrt: Bogenschießen – Willi Dillinger (mehrfacher Deutscher Meister), Josef Priller, Peter Hoffmann; Tang Soo Do (koreanische Kampfkunst): Eric und Pierre Seelig, Carolin Bessel, Martin Starzengruber und Jo Kandlbinder (3. bei der WM in den USA).

Auszeichnungen vom Bayerischen Landessportverband (BLSV) für Funktionärstätigkeit gingen an: Sepp Mack (Stockschützen) – Gold mit großem Kranz (35 Jahre), Helmut Waldemer (Tennis) – Gold mit Kranz (30 Jahre), Hans-Peter Klein (Football) – Silber (15 Jahre), Karl Resch (Bogenschießen) – Silber (15 Jahre), Carmen Ratz (Tennis) – Bronze mit Kranz (zehn Jahre).

 

Aus dem Vorstand wurde ein Team

Neuwahlen bei Boogie-Memories
12.04.2019 | Stand 11.04.2019, 18:04 Uhr
Das neu gewählte Führungsteam der Boogie-Memories mit (von links): Albert und Petra Sulzmaier, Julian Hauer, Martin Brixel, Wolfgang und Annemarie Entholzner mit 1. TSV-Vorstand Michael Killermann. Nicht anwesend waren Markus und Isolde Grote. −Foto: red
Das neu gewählte Führungsteam der Boogie-Memories mit (von links): Albert und Petra Sulzmaier, Julian Hauer, Martin Brixel, Wolfgang und Annemarie Entholzner mit 1. TSV-Vorstand Michael Killermann. Nicht anwesend waren Markus und Isolde Grote. −Foto: red

Kirchdorf. Zur Jahresversammlung trafen sich die Mitglieder der TSV-Tanzsportabteilung Boogie-Memories am Sonntag im Inntalhof.

Nach der Begrüßung berichtete Abteilungsleiter Gerhard Kaser ausführlich über die vielfältigen Ereignisse und Aktivitäten der letzten beiden Sportjahre. Auch die Mitgliederentwicklung und Altersstruktur standen dabei im Fokus. Wie deutlich wurde, liegt der weitaus größte Anteil im fortgeschrittenen Alter und es gibt etwas mehr weibliche als männliche Mitglieder.

 

Wie sein Vorgänger konnte Kassenverwalter Karl-Heinz Dietz erneut einen ausgeglichenen Haushalt präsentieren. Dies wurde als Zeichen für eine gute Haushaltsführung gewertet.

Nun kam es zum spannendsten Teil der Zusammenkunft: Neuwahlen standen an. Da aus privaten Gründen fast die komplette Abteilungsleitung nicht mehr kandidierte, wurde bereits im Vorfeld nach entsprechendem Ersatz gesucht. Dies erwies sich aber als äußerst schwierig bis unmöglich. Einige Mitglieder signalisierten schon, dass sie sich einbringen möchten, jedoch nicht mehr in der festen und herkömmlichen Struktur als Abteilungsleiter, Stellvertreter, Kassier, Schriftführer und Beirat.

2. Abteilungsleiter Martin Brixel informierte dann bei der Sitzung die Mitglieder über die Möglichkeit einer Team-Bildung mit einer Reduzierung auf nur noch notwendige Aufgaben sowie Aufteilung auf ausreichend viele Schultern. Er würde in diesem Fall auch als Ansprechpartner bzw. Kontaktperson fungieren. Es meldeten sich darauf hin noch weitere Interessenten und unter Leitung von 1. TSV-Vorstand Michael Kilermann wurde dieses neue Modell dann einstimmig beschlossen und gewählt.

Erleichtert über den Fortbestand der Boogie-Abteilung und optimistisch für die Zukunft zeigten sich alle Teilnehmer zum Ende der Versammlung. − red

 

Bayerisch-amerikanische Attacke

Die Kirchdorf Wildcats rüsten für ihre zweite Saison in der German Football League
Martin J. Freund 06.04.2019 | Stand 05.04.2019, 23:34 Uhr
Sie wollen die German Football League rocken: Die Kirchdorf Wildcats mit (von links) Defense Coordinator Tobias Kohler, Defense Lineman Christoph Metzl, Defense Backfield Jack Richardson, Präsident Hans-Peter Klein, Quarterback Ian Kolste, In(n) Energie Geschäftsführer Karl Frixeder, Receiver Robert Ruiz, Defense Lineman Shannon Smith, Running Back Alexander Braunsperger, Headcoach Christoph Riener, Offense Coordinator Clayton Turner und In(n) Energie Vertriebsleiter Christian Schantz. −Foto: Walter Geiring
Sie wollen die German Football League rocken: Die Kirchdorf Wildcats mit (von links) Defense Coordinator Tobias Kohler, Defense Lineman Christoph Metzl, Defense Backfield Jack Richardson, Präsident Hans-Peter Klein, Quarterback Ian Kolste, In(n) Energie Geschäftsführer Karl Frixeder, Receiver Robert Ruiz, Defense Lineman Shannon Smith, Running Back Alexander Braunsperger, Headcoach Christoph Riener, Offense Coordinator Clayton Turner und In(n) Energie Vertriebsleiter Christian Schantz. −Foto: Walter Geiring
Sie wollen sich den Weg freikämpfen: Die Kirchdorf Wildcats mit Alexander Braunsperger (rechts) starten in ihre zweite Saison in Deutschlands höchster American-Football-Spielklasse. −Foto: Walter Geiring
Sie wollen sich den Weg freikämpfen: Die Kirchdorf Wildcats mit Alexander Braunsperger (rechts) starten in ihre zweite Saison in Deutschlands höchster American-Football-Spielklasse. −Foto: Walter Geiring

Kirchdorf. Das Unternehmen kann beginnen. Die Kirchdorf Wildcats rüsten für ihre zweite Saison in der German Football League (GFL), und am kleinsten Standort in Deutschlands Football-Oberhaus wollen sie nun den nächsten Schritt auf der Spielwiese der Großen machen.

"Wir sind in den Systemen schon weiter, der Quarterback ist schon da, die Abläufe sind schneller und harmonischer", zählte Headcoach Christoph Riener bei der Saison-Pressekonferenz in den Räumen von Wildcats-Partner In(n) Energie die Fortschritte in der Vorbereitung auf und fasste zusammen: "Wir sind schon zwei, drei Schritte weiter als im vergangenen Jahr." Tatsächlich haben die Kirchdorfer im Vergleich zum Vorjahr ihre amerikanischen Spieler bereits vier Wochen vor dem ersten Spiel am 4. Mai bei den Munich Cowboys komplett beisammen: Quarterback Ian Kolste, Receiver Robert Ruiz, Defensive LinemanDie Zeichen stehen auf Spektakel Shannon Smith und Defense Backfield Jack Richardson trainieren bereits mit der Mannschaft, und Offensive Coordinator Clayton Turner setzt in Zusammenarbeit mit Headcoach Riener die neue Kirchdorfer Offensiv-Strategie um, die auf Spektakel zielt. Man wolle nach dem Findungsjahr nun "mehr Offense" in Kirchdorf, stellt Riener klar. Und Präsident Hans-Peter Klein ergänzt: "Das wollen die Leute sehen." 950 kamen in der vergangenen Saison im Schnitt in die In(n) Energie Arena, wo die Wildcats ihre Heimspiele regelmäßig als Events zelebrieren.

 

Keine Frage, das erfolgreich bestandene erste Jahr in der GFL hat die Kirchdorfer auf ihrem Weg ermutigt. Mit einem Etat von 200000 Euro habe man gerade mal ein Fünftel von dem zur Verfügung, was Teams wie München oder Frankfurt ausgeben können, stellt Präsident Klein fest. Geld bekämen nur die amerikanischen Spieler. Die Kirchdorfer setzen auf Zusammenhalt und familiäre Atmosphäre. So verweist Klein auf die Vielzahl der Wildcats-Spieler, die regelmäßig aus München, Traunstein oder Rosenheim zu Training und Spielen nach Kirchdorf kommen: "Die könnten auch in München spielen." Wie zum Beweis deutet Klein in Richtung von Lineman Shannon Smith, der nach seinem Premierenjahr in Kirchdorf für ein neues Niederbayern-Abenteuer zurückgekehrt ist. Und der mächtig gebaute Defensive Lineman gibt artig zurück, wie sehr ihm jeder in Kirchdorf das Gefühl gebe, zu Hause zu sein.

Für das amerikanische Element in den Reihen des 56 Mann starken Wildcats-Kaders sorgt Headcoach Riener mit seinen zahlreichen US-Kontakten. Im Spielbetrieb zwischen den Saisons in Übersee findet er seine Kandidaten. Neben der sportlichen Qualität, sagt der "Head", müssten auch die Lebensgewohnheiten passen. "Großstadttypen" wären da in Kirchdorf eher schwer zu integrieren. Smith, in Chicago aufgewachsen, kann er damit nicht gemeint haben.

In den vier Wochen bis zum ersten Spiel sollen sich nun die ersten Elf in Offense und Defense finden. Ein dreitägiges Ostercamp steht dabei im Mittelpunkt. Von vorn fangen die Wildcats ohnehin nicht an. "Das ist schon ein ganz anderes Niveau als im Vorjahr", sagt Defensive Lineman Christoph Metzl. Und Running Back Alexander Braunsperger verkündet: "Die Playoffs sind drin." Auch wenn Headcoach Riener öffentlich keine sportlichen Ziele ausgeben will, so hält er doch fest, dass er außer Schwäbisch Hall kein herausragendes Team in der Südgruppe der GFL sehe. Will heißen: Die Wildkatzen wollen richtig mitspielen.GFL / Gruppe Süd, 1. Spieltag, Samstag, 27. April, 17.00: Schwäbisch Hall Unicorns – Marburg Mercenaries; Samstag, 4. Mai, 16.00: Munich Cowboys – Kirchdorf Wildcats; 18.00: Stuttgart Scorpions – Marburg Mercenaries; 18.30: Ingolstadt Dukes – Schwäbisch Hall Unicorns; Sonntag, 5. Mai, 16.00: Frankfurt Universe – Allgäu Comets.

 

Simbach

28.03.2019 | Stand 27.03.2019, 19:18 Uhr

Frühlingstanz der Boogie-Memories Kirchdorf. Rechtzeitig zum Start ins Frühjahr richteten die Boogie-Memories wieder den traditionellen Frühlingstanz im Inntalhof aus. Erneut sind zahlreiche Gäste aus Nah und Fern erschienen, um unter der abwechslungsreichen und stimmungsvollen Musikauswahl von DJ Mr. Swingman fröhlich zu tanzen. Eine unerwartete Überraschung erfuhr dabei Abteilungsleiter Gerhard Kaser (liegend): Die Damen der Boogie-Friends aus dem benachbarten Oberösterreich überreichten ihm einzeln eine gelbe Rose als Dank für die jahrelange Organisation der Frühlings- und Herbsttänze. Zur Erinnerung wurde auch ein Gruppenfoto erstellt und der Boogie-Chef bedankte sich spontan mit einem kleinen Umtrunk bei seinen Freunden. Mit diesen schönen Gesten wurde die gute Stimmung weiter angeheizt, wodurch das Ballvergnügen bis zum Schluss anhielt und die Besucher glücklich und zufrieden nach Hause gingen. − red/Foto: red

Vorstandswechsel bei der Reha-Vital-Gruppe

Werner Zienert übernimmt wieder für Veronika Gschneidner – Pause wegen Baumaßnahme
Monika Hopfenwieser 28.03.2019 | Stand 27.03.2019, 19:33 Uhr
Versuchten eine Lösung zu finden, wo der Reha-Sport während der Bauphase in der Schulstraße abgehalten werden kann: (von links) Veronika Gschneidner, Daniela Schwab, Hermine Goldbacher, Werner Zienert und Bürgermeister Johann Springer. −Foto: Hopfenwieser
Versuchten eine Lösung zu finden, wo der Reha-Sport während der Bauphase in der Schulstraße abgehalten werden kann: (von links) Veronika Gschneidner, Daniela Schwab, Hermine Goldbacher, Werner Zienert und Bürgermeister Johann Springer. −Foto: Hopfenwieser

Kirchdorf. Nach einem Jahr als Vorsitzende bat Veronika Gschneidner bei der Jahresversammlung der Reha-Vital-Sportgruppe die Mitglieder um Verständnis, dass sie das Amt nicht weiter ausführen kann – aus privaten und beruflichen Gründen. Sie wechselte mit Vize-Vorstand Werner Zienert die Posten. Zienert war von 2006 bis 2018 Vorsitzender.

Bürgermeister Johann Springer sprach Veronika Gschneidner Respekt aus. Er wisse, wie viel Arbeit an solchen Ehrenämtern hänge und zeigte vollstes Verständnis. Dann informierte er über die Baumaßnahmen in der Schulstraße und die damit verbundenen weiteren Wege zu Schule und Otto-Steidle-Halle. Dass die Mitglieder des Reha-Sports diese Wege nicht auf sich nehmen können, war schnell klar. Deshalb wurde eifrig nach einer Lösung gesucht, mit dem Ergebnis, dass erst einmal mit dem Reha-Sport für zwei Wochen pausiert wird. In dieser Zeit soll abgeklärt werden, ob man den Turnraum in einem der beiden Kindergärten nutzen könne.

 

Zienert verwies darauf, dass die Größe des Raums passen muss, denn die Gruppen müssen mindestens aus sieben, dürfen höchstens aber aus 15 Leuten bestehen. Teilnehmer mit ärztlicher Verordnung dürften außerdem nicht länger als zwei Wochen pausieren, sonst verfällt die Verordnung. Dies solle in jedem Fall vermieden werden. Im Bedarfsfall werde er sich bei den jeweiligen Krankenkassen darum kümmern, dass die Verordnungen verlängert werden.

Erfreut zeigte sich der neue Vorsitzende darüber, dass über die Hälfte der Mitglieder zur Versammlung gekommen waren. Er warf einen Blick zurück in die Anfangszeiten des Reha-Vital-Sports im Jahr 1970, damals gegründet als Behinderten- und Versehrtensportgruppe. 1994 wurde daraus eine anerkannte Rehabilitationssportgruppe.

Mit dem TSV wurde zu dieser Zeit eine "Vereinbarung" getroffen, die laut Gesetzestext unkündbar ist. Deshalb ist die Gruppe bis heute eigenständig im TSV. Der Reha-Sport hat in Bayern eigene Dachverbände und der Behindertensport eine eigene Fachabteilung beim BLSV, informierte Zienert. Waren es zu Gründungszeiten noch über 80 Mitglieder, so reduzierte sich dies beim Umbruch von Versehrtensport auf Reha-Vital auf 50 "echte" Mitglieder.

2013/14 wurde die Gruppe neu zugelassen. Aus einer Fachgruppe kamen drei weitere Indikatoren dazu, u.a. die Krebsnachsorge, bezogen auf den Bewegungsapparat, erinnerte Zienert. Von den 50 Mitgliedern waren 15 passiv. Heute habe die Reha-Vital ca. 60 aktive Mitglieder. Es gibt vier Gruppen für Trockenübungen mit durchschnittlich jeweils 15 Teilnehmern und die Wasser-Gruppe während der Hallenbad-Saison.

Übungen für denBewegungsapparat Reha-Sport ist langfristig gut, davon ist Zienert überzeugt. Die Menschen werden nicht nur älter, auch der Bewegungsapparat wird müder. Beim Reha-Sport wird mit den beiden Fachübungsleiterinnen Daniela Schwab und Hermine Goldbacher kontinuierlich daran gearbeitet, Bewegung zu fördern und zu erhalten. Außerdem herrsche bei der Reha-Sportgruppe eine außerordentlich angenehme Atmosphäre – jeder gehöre sofort dazu.

Werner Zienert appellierte an alle Anwesenden, sich für Aufgaben in der Vorstandschaft zur Verfügung zu stellen, denn derzeit sind nur vier Personen dort tätig. Es müssten viele Dinge beraten und beschlossen werden. Man sei um jede Hilfe dankbar.

Finanzchefin Hermine Goldbacher trug den Kassenbericht in versierter Weise vor und schloss mit einem kleinen Defizit im Jahr 2018. Der Mitgliederbeitrag ist seit 2013 beständig bei 50 Euro pro Jahr. Dank der engagierten Arbeit von Zienert und Gschneidner könne sich die Reha-Vital auch kleine Annehmlichkeiten leisten, freute sich Goldbacher. Daniela Schwab hatte die Kasse geprüft und vermeldete eine korrekte Buchführung.

Inez Zienert sprach noch den Tagesausflug zur Panoramastraße ins Salzkammergut am 29. Juni an. Die Anregung, außerhalb des Reha-Sports freiwillig an einem Qi-Gong-Angebot teilzunehmen, fand ebenfalls Gehör.

In geselliger Runde ließ die Reha-Vital-Gruppe die Versammlung ausklingen.

 

Uni-Rekordler für die Wildcats

Football-Bundesligist holt Receiver Robert Ruiz aus Colorado
27.03.2019 | Stand 26.03.2019, 23:28 Uhr
US-Boy Robert Ruiz: Von Colorado ins Inntal. −Foto: kw
US-Boy Robert Ruiz: Von Colorado ins Inntal. −Foto: kw

Kirchdorf. Die Kirchdorf Wildcats bauen ihr Personaltableau für die neue Saison in der German Football League (GFL) weiter aus. Mit Robert Ruiz bekommt die Receiver Crew der Niederbayern einen Division-I-Passempfänger aus Colorado State.

Der gebürtige Kalifornier spielte fünf Jahre in der Mountain West Conference, ehe er nach einer Pause nun in die GFL zu den Wildcats ins Inntal wechselt. Ruiz wird nicht nur als Receiver eingesetzt werden, sondern auch als Punt Returner und Kick Off Returner, wie der GFL-Klub mitteilte. Als Punt Returner hält der Amerikaner den Schulrekord seiner Universität mit einem 91-Yard-Punt Return für seine Rams.

 

Nach Offense Coordinator Clayton Turner und Quarterback Ian Kolste steht mit Ruiz nun der dritte Amerikaner als Neuzugang für die Offense der Kirchdorf Wildcats fest. Mit den Verpflichtungen aus Übersee zielen die Niederbayern darauf ab, Offense und Passpiel variabler zu gestalten. "Diese Verpflichtung ist ein großer Schritt in diese Richtung", stellt Wildcats-Präsident Hans-Peter Klein erfreut fest. − pnp

Kathi-Cup ein Erfolg

Bei Benefiz-Volleyball-Turnier 650 Euro Spenden gesammelt
23.03.2019 | Stand 22.03.2019, 18:07 Uhr
Der Abteilungsleitung-Volleyball Andi Fischer (vorne links) überreichte den Spendenscheck an Claudia Erkelenz von der Kinderkrebshilfe BALU. Mit dabei waren: (2. Reihe von links) Cindy Lechner, Michi Leitner, Meena Ellermann und Nadine Altmannshofer, (3. Reihe von links) Fabi Spielbauer, Klaus Sagmeister und TSV-Vorstand Michael Killermann. −Foto: privat
Der Abteilungsleitung-Volleyball Andi Fischer (vorne links) überreichte den Spendenscheck an Claudia Erkelenz von der Kinderkrebshilfe BALU. Mit dabei waren: (2. Reihe von links) Cindy Lechner, Michi Leitner, Meena Ellermann und Nadine Altmannshofer, (3. Reihe von links) Fabi Spielbauer, Klaus Sagmeister und TSV-Vorstand Michael Killermann. −Foto: privat

Kirchdorf. 16 Volleyball-Mannschaften aus Niederbayern, Oberbayern und Oberösterreich kämpften kürzlich in der Otto-Steidle-Halle um die Kathi-Cup-Scheibe. Auch dieses Mal konnten die Vorjahressieger "Vitzthum Stammtisch" aus Mattighofen den Wettbewerb für sich entscheiden.

Die Veranstalter selbst, die Kirchdorfer Strandbieraten, erreichten bei dem hochklassig besetzten Turnier einen guten 5. Platz. Aufgrund der großen Spendenbereitschaft aller Beteiligten können sich die Kirchdorfer Volleyballer und Claudia Erkelenz von der Kinderkrebshilfe "BALU" über eine stattliche Spendensumme von 650 Euro freuen.

 

Dieses Benefiz-Volleyball-Hallenturnier für Freizeitmannschaften wurde 2014 zu Ehren der an Krebs verstorbenen Jugend-Spielerin Kathrin Zipfhauser ins Leben gerufen. Mit dieser Veranstaltung wollen die Kirchdorfer Volleyballer den BRK-Kreisverband Altötting, im Besonderen die Kinderkrebshilfe "BALU", unterstützen, die Kathrin damals so liebevoll und engagiert betreut haben.

Bei dem sehr ausgeglichenen Spielerfeld erfreuten sich die zahlreichen Zuschauer an spannenden Ballwechseln und hochklassigen Spielen. Das Finale entschieden die Vorjahressieger "Vitzthum Stammtisch" aus Mattighofen vor "Dynamo Altötting" für sich. Im kleinen Finale siegten die "Russischen Bären" aus Pocking knapp vor dem VC Passau und holten sich somit Platz drei. Die weiteren Platzierungen: 5. Strandbieraten Kirchdorf, 6. Ohne Uschi – Tüssling, Neuötting, 7. TuSsies Pfarrkirchen, 8. Junge Sterne - A-Braunau, 9. Die Dusch-bier-aten – Regensburg, 10. Die Wächter des Morgens - Neuhofen, 11. Bieranjahs Postmünster, 12. De Zamg’wiafeld’n, 13. Ja, wa da des wos! – Taufkirchen, 14. Kulturblosn Mariakirchen, 15. Die 6 Richtigen Indling, 16. Black Panthers – Braunau.

Bei der Siegerehrung bei der "Wirt’s Kathi" bedankte sich Abteilungsleiter Andreas Fischer bei allen Spielern fürs Mitmachen. Weiter lobte er die gute, fast familiäre Stimmung in der Halle. Am besten war die Stimmung jedoch, als der Veranstalter verkünden konnte, dass eine Spende von 650 Euro für die Kinderkrebshilfe erspielt werden konnte. Auch bei allen Spendern und Helfern bedankte er sich herzlich. − red

537 Ringe: Wilhelm Dillinger mit Rekord zum DM-Titel

22.03.2019 | Stand 21.03.2019, 18:01 Uhr

Was für eine super Leistung! Vier Mal bereits hatte Wilhelm Dillinger bei den Deutschen Meisterschaften triumphieren können, jetzt bei den Titelkämpfen in Biberach an der Riß eroberte der erfahrene Bogenschütze vom TSV Kirchdorf in der Klasse Blankbogen Master seine fünfte Goldmedaille. Und wie! Wilhelm Dillinger legte in Durchgang eins auf die 18 Meter entfernte Scheibe überragend los und schaffte sensationelle 275 Ringe, im zweiten Durchgang ließ er 262 Ringe folgen. 537 Ringe bedeuteten nicht nur Rang eins, sondern auch einen neuen deutschen Rekord. Die weitere Rangfolge: 2. Jürgen Mittermaier (Kentucky Club Rosenheim) 533 Ringe (272, 261); 3. Bernd Ortwein (SV Sontheim) 530 Ringe (263/267). − red

GEHÖRT – GESEHEN – NOTIERT

18.03.2019 | Stand 17.03.2019, 17:04 Uhr

Matte statt Mathe am Tag des JudosKirchdorf. Am "Tag des Judos", standen für Kinder der Grund- und Mittelschule Kirchdorf zwei Schulstunden Judo auf dem Stundenplan und sie deshalb auf der Judomatte in der Turnhalle. Abteilungsleiter Thomas Dorner vom TSV Kirchdorf und seine Trainer Christiane und Vanessa Hämmerl, Christian Petrich, Julia Lindinger, Stefan Hinterleuthner und Jan Braune brachten in drei Einheiten über den Vormittag den Kindern und Jugendlichen der Klassen 3 bis 8 diesen Wettkampfsport etwas näher. Nach dem hinreichenden Erlernen der Fallschule – dem richtigen ,,richtigen Hinfallen", um Verletzungen zu vermeiden – versuchten sich die Schüler schon bald unverzagt an Boden- und Standtechniken. Neben dem Ausprobieren und Festhalten, Befreiungen und Würfen betonten die Judokas auch die Werte der japanischen Sportart. Zentraler Punkt sei Respekt, der nicht nur im Training, sondern auch in der Schule und im Leben gezeigt werden muss, appellierte Dorner anschließend an die jungen Menschen. − red/Foto: red

Jack Richards neuer Cornerback

Football-Bundesligist Kirchdorf Wildcats bekommt Verstärkung aus Kansas City/Missouri
15.02.2019 | Stand 14.02.2019, 17:01 Uhr
Neuzugang für die Kirchdorf Wildcats – der 23-jährige Jack Richards aus Kansas City. −Foto: red
Neuzugang für die Kirchdorf Wildcats – der 23-jährige Jack Richards aus Kansas City. −Foto: red

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Langsam, aber sicher nimmt das GFL1-Team der Kirchdorf Wildcats 2019 Formen an. Nach Trainer Clayton Taylor folgt mit Jack Richards ein Cornerback von der Northwest Missouri State University (NCAA II Division) als Neuzugang Nummer zwei.
Richards lebt mit seinen Eltern und drei Geschwistern in Kansas City in Missouri. Mit seiner Summit West High School in Lee gewann der 23-Jährige die staatliche Meisterschaft, bevor er an die Northwest Missouri State University wechselte. In seiner Karriere als Starter erreichte Richards 160 Tackles, sieben Interceptions, 21 abgewehrte Pässe, zwei eroberte Fumbles und zwei Touchdowns.
Richards wird das Defense Backfield der Kirchdorf Wildcats bereichern und die gewohnt starke Abteilung beim Bundesligisten weiter festigen. "Ziel ist es, alle neuen Spieler Anfang April hier zu haben, um die wichtigen Camps gemeinsam bestreiten zu können", gibt Head-Coach Christoph Riener den Zeitplan vor.
Auf die Frage, ob noch weitere US-Spieler zur Mannschaft stoßen werden, antwortet Head-Coach Christoph Riener klarund eindeutig: "Ja, aber alles zu seiner Zeit. Das hat uns die Erfahrung der letzten Jahre gezeigt." − hpk

Kirchdorf Wildcats "Team des Jahres" Auch Christoph Braun ausgezeichnet

13.02.2019 | Stand 12.02.2019, 17:22 Uhr

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eine tolle Auszeichnung! Die Kirchdorf Wildcats sind bei der bayerischen Coaches-Convention in der Zentrale der Adidas AG in Herzogenaurach zum "Team des Jahres 2018" gewählt worden. Stolz nahm Christoph Riener, Chef-Trainer des Football-Bundesligisten, die Trophäe entgegen. "Der Erfolg unserer Mannschaft liegt zum großen Teil an den hervorragenden Trainern. Für diese Arbeit möchte ich mich ganz herzlich bedanken. Ihr seid das Fundament unseres sportlichen Erfolges", sagte Präsident Hans-Peter Klein. Doch es blieb nicht bei der einzigen Auszeichnung, denn als "Jugend-Trainer des Jahres 2018" wurde Christoph Braun geehrt, der mit der U19 der Kirchdorf Wildcats den Bayern-Titel gewonnen hat. Die Laudatio hielt Christoph Riener, der Christoph Braun als erfahrenen Spieler und nunmehr auch als erfolgreichen Coach lobte und dabei seine ruhige Art hervor hob. Über 300 Football-Trainer, darunter elf von den Kirchdorf Wildcats, haben an der bayerischen Coaches-Convention teilgenommen, um sich bei diesem vom früheren Bundestrainer und Bayerischen Football-Präsidenten Martin Hanselmann organisierten Event fortzubilden. Namhafte amerikanische, aber auch deutsche Trainer-Profis gaben in Vorlesungen Einblicke in die verschiedenen Positionen und Trainingsmethoden. Bild: Die Delegation der Kirchdorf Wildcats, angeführt von Head-Coach des Bundesliga-Teams Christoph Riener (3. von links) und Jugend-Coach Christoph Braun (4. von links).

Head-Coach Christoph Riener: "Wir gehen in die Vollen"

Football-Bundesligist Kirchdorf Wildcats stellt neuen Offense-Coordinator Clayton Turner vor
06.02.2019 | Stand 05.02.2019, 17:20 Uhr
Beim Interview auf der Bühne, im Bild von links: Der neue Offense-Coordinator Clayton Turnier, Head-Coach Christoph Riener, Kirchdorf Wildcats-Präsident Hans-Peter Klein, Christoph Asenkerschbaumer und Andreas Kainzelsperger. −Foto: Walter Geiring
Beim Interview auf der Bühne, im Bild von links: Der neue Offense-Coordinator Clayton Turnier, Head-Coach Christoph Riener, Kirchdorf Wildcats-Präsident Hans-Peter Klein, Christoph Asenkerschbaumer und Andreas Kainzelsperger. −Foto: Walter Geiring

Anfang Mai werden die Kirchdorf Wildcats bei den Munich Cowboys in ihre zweite Spielzeit der German-Football-League Süd starten. Nachdem die Niederbayern im ersten Jahr nach dem Aufstieg den Klassenerhalt geschafft haben, gibt sich das Team von Head-Coach Christoph Riener 2019 erneut ambitioniert.
"Wir haben den besten Trainer-Stab in der Vereinsgeschichte. Alle Positionen sind abgedeckt und mit Clayton Turner als Offense-Coordinator und Tobias Kohler als Defense-Coordinator werden wir in die Vollen gehen", zeigt sich der Chef-Trainer optimistisch. Bei den Import-Spielern nannte er allerdings noch keine Namen, obwohl die Neuzugänge offensichtlich bereits perfekt sind.
Über 160 Football-Begeisterte fanden sich am Sonntag Abend im Simbacher Lokschuppen ein, um zusammen mit dem Football-Bundesligisten Kirchdorf Wildcats eine lange Nacht zu verbringen. Trotz des schlechten Wetters war Saal zwei bis auf den letzten Platz besetzt und die Zeit bis zum Kick-Off des Super Bowl kurz nach Mitternacht wurde mit einem tollen Programm überbrückt, das Patrick Wedam und sein Helfer-Team zusammen gestellt hatten. Die Beastie Ladys aus Braunau machten den Anfang und begeisterten mit einem 20-minütigen Auftritt. Gerade von der Qualifikation zur Österreichischen Meisterschaft gekommen, präsentierten die Mädchen Tanzsport auf höchstem Niveau. Derweil konnten die Konsolen-Fans bei einem Madden-Turnier tolle Preise für die Saison 2019 gewinnen. Und um die ging es auch von sportlicher Seite her gesehen bei einem Interview auf der Bühne.
Moderator Präsident Hans-Peter Klein begrüßte dazu neben Head-Coach Christoph Riener und den Spielern Christoph Asenkerschbaumer und Andreas Kainzelsperger auch den neuen Offense-Coordinator Clayton Turner. Turner, der am Freitag aus Atlanta nach Kirchdorf/Inn angereist kam, stellte sich vor und will den Fans eine "schnelle und attraktive Variante" der Offense bieten.
Die Zuversicht ist groß – auch bei Christoph Asenkerschbaumer und Andreas Kainzelsperger: "Die Trainingseinheiten in diesem Winter sind noch viel strukturierter und schneller als im letzten Jahr und daher gehen wir davon aus, dass sowohl die Offense als auch die Defense eine Schippe drauf legen können." − hpk

Tang Soo Do: Prüflinge zeigen beeindruckende Leistungen

02.02.2019 | Stand 01.02.2019, 16:52 Uhr

Die drei Prüfer – zwei waren auf Grund der höheren Graduierung der Teilnehmer zur Unterstützung extra aus München angereist – sind sehr zufrieden mit den Leistungen gewesen. Vom Anfänger bis hin zum langjährigen Rot-Gurt und Trainer-Anwärter haben sich bei der Gürtelprüfung des TSV Kirchdorf, Abteilung Tang Soo Do, zwei Stunden lang in der Gymnastik-Halle der Grundschule präsentiert und dabei beeindruckt. Alle Prüflinge, vom Weiß-Gurt bis zum Rot-Gurt, mussten ihr Können in den Disziplinen Grundschule, Il Soo Sik (Partner-Training), Ho Sin Sul (Selbstverteidigung) und Hyung (Form) beweisen. Die höher graduierten Tang Soo Do’ler zeigten schwierige Geschwindigkeits-Bruchteste mit Holzbrettern. Beim Tang Soo Do werden grundlegende Prinzipien unterrichtet: Koordination, Geschicklichkeit, Fitness und Kondition – und dazu natürlich jede Menge Spaß und Spiel. Übungen zu Mut, Ich-Stärkung und Selbstbehauptung führen dann allmählich zu den eigentlichen Tang Soo Do-Techniken. Tang Soo Do ist kein Kampf-Sport, sondern eher eine Kampf-Kunst, bei der die Bewegung und der sportliche Aspekt dem körperlichen Ausgleich und dem ausgewogenen inneren Gleichgewicht dienen. Diese alte Kampfkunst beinhaltet traditionelle Tae Kwon Do-Techniken, Karate-Formen, sowie Selbstverteidigung (besonders für Frauen und Mädchen) und traditionelle Waffen-Formen (für Fortgeschrittene). Im Bild von links: Trainer und Prüfer Jo Kandlbinder (3. Dan), Martin Starzengruber, Jana Hausberger, Maximilian Fink, Daniel Nebauer, Mika Kroh, Mia Feichtenschlager, Brigitte Maier, Raphael Jungsberger, Noah Gerner, Josef Maier, Alexander Koch, Christina Fink, Pierre Seelig und die beiden Prüfer Bernhard Schuster (3.Dan) und Franz Schraml (2.Dan). Infos beim TSV Kirchdorf oder bei Jo Kandlbinder, Telefon 08571/9269985. − red

Vier Wildcats für Österreich

Fabian Jobst, Leon Huber, Leo Gerner und Sebastian Huber bei Sichtung
01.02.2019 | Stand 31.01.2019, 16:36 Uhr
Im vorläufigen 65er-Kader der Österreichischen Nationalmannschaft – Fabian Jobst, Leon Huber, Leo Gerner und Sebastian Huber. −Foto: red
Im vorläufigen 65er-Kader der Österreichischen Nationalmannschaft – Fabian Jobst, Leon Huber, Leo Gerner und Sebastian Huber. −Foto: red

Fabian Jobst, Leon Huber, Leo Gerner und Sebastian Huber – vier U19-Nachwuchstalente des Football-Bundesligisten Kirchdorf Wildcats haben an der ersten Sichtung zur Bildung der Österreichischen Jugend-Nationalmannschaft teilgenommen. Nach dem ersten Cut, in dem es um Football-Wissen, Athletik und Kraft ging, schafften es die Vier eine Runde weiter und sind in den vorläufigen 65er-Kader aufgenommen worden. Drei Tage wurde intensiv trainiert und in vielen Meetings und Theorie Einheiten das Spielsystem erläutert und einstudiert.
Ob es für die Jungs am Ende in den endgültigen Kader reicht, entscheidet sich erst im Frühjahr bei einem Abschluss-Camp. "Für uns war es jedenfalls eine tolle Erfahrung und wir konzentrieren uns jetzt auf die Vorbereitung für die Bayernliga-Saison, um dabei den Bayerischen Meistertitel zu verteidigen", so Fabian Jobst, der dennoch auf die Aufnahme in die Österreichische Nationalmannschaft hofft. − hpk

GEHÖRT – GESEHEN – NOTIERT

31.01.2019 | Stand 30.01.2019, 17:39 Uhr

Sportliche Tipps für sieben BetreuerKirchdorf. Das Mutter-Kind-Turnen für die kleinen Sportlerinnen und Sportler beim TSV Kirchdorf erfreut sich großer Beliebtheit. Um einen reibungslosen Ablauf der Turnstunden zu gewährleisten, ist stets die Hilfe durch Betreuer gefragt. Sieben Betreuer, sechs Damen und ein Herr, fanden sich kürzlich zu einem dreistündigen Kurs im Gymnastikraum der Grund- und Inntal-Mittelschule ein. Unter der Anleitung von Markus Kreilinger standen Spiele, Übungen sowie der Aufbau von Geräten und Parcours zum Abhalten von abwechslungsreichen, altersgerechten Übungsstunden im Mittelpunkt. Außerdem gab es einige Tipps zur Ersten Hilfe am Kind. Die Beteiligten Alfons Bachmaier, Sarah Hopfenwieser, Kathrin Ellmaier, Melanie Reisböck, Karin Drexler, Karolina Denk und Nicole Birneder hatten viel Spaß bei diesem Kurs und nahmen vielfältige Anregungen mit nach Hause, um Kinder sportlich zu motivieren. Jetzt kann das Gelernte jeweils am Dienstag von 15.30 bis 17 Uhr beim Mutter-Kind-Turnen in die Tat umgesetzt werden. Eingeteilt sind die Gruppen für Kinder bis vier Jahre und von vier bis sechs Jahre. − hmo/Foto: Hopfenwieser

Pressebericht vom 28-01-2019 im Lokalteil der PNP

Wildcats feiern Fanparty zum Super-Bowl

Büffet, Cheerleader-Tanzeinlagen und Interviews
28.01.2019 | Stand 27.01.2019, 18:09 Uhr

Simbach. Die Kirchdofer Wildcats Footballer laden am Sonntag, 3. Februar, zur größten Super-Bowl-Party in der Region in den Lokschuppen, Saal 2, ein. Die Zeit bis zum Anpfiff in Amerika (voraussichtlich 0.30 Uhr MEZ) überbrücken die Veranstalter mit einem tollen Programm:

Bei freiem Eintritt gibt es bereits ab 20 Uhr ein All-You-Can-Eat-Büffet, das bis Mitternacht aufgebaut bleibt. Währenddessen sorgt DJ Firetamer für Stimmung. Ebenfalls im Programm: Die Auftritte der Cheerleader der Wildcats und der Beasty Ladies aus Braunau. Auch das Maskottchen der Wildcats, Willi, wird zur Unterhaltung beitragen.
Beim traditionellen Enzinger-PS4-Madden-Turnier kann der Sieger eine Saisonkarte für 2019 gewinnen (Anmeldung dazu ab sofort unter E-Mail p.wedam@kirchdorf-wildcats.de). Der Saisonkartenvorverkauf läuft zusammen mit dem Fanartikelverkauf und auf der Bühne wird es verschiedene Interviews geben, unter anderem mit Headcoach Christoph Riener über den Stand der Dinge des GFL-Teams der Wildcats. Wie die Veranstalter mitteilen, sind Verkleidungen ausdrücklich erwünscht.

 

Der Super-Bowl ist das Finale der American-Football-Profiliga in den Vereinigten Staaten und gilt als das größte Einzelsportereignis der Welt. Das Spiel findet regelmäßig am ersten Sonntag im Februar statt. Die Finalisten treffen dieses Jahr im Mercedes-Benz-Stadion in Atlanta aufeinander. Diese wurden in den vergangenen Wochen in den Play-Offs ermittelt. Ins Finale gekommen sind die New England Patriots und die Los Angeles Rams. − red

Kathi-Cup für guten Zweck wird im März nachgeholt

Jetzt anmelden für Benefizturnier für Kinderkrebshilfe
23.01.2019 | Stand 22.01.2019, 18:43 Uhr

Kirchdorf. Der Kathi-Cup der Kirchdorfer Volleyballer findet am Samstag, 9. März, von 9 bis 17 Uhr in der Otto-Steidle-Halle in Kirchdorf statt. Im Oktober 2018 musste das Turnier wegen der Sanierung der Turnhalle ausfallen und wird jetzt nachgeholt.
Das Startgeld zu diesem Benefiz-Hallen-Volleyballturnier ist flexibel und beträgt mindestens 20 Euro pro Mannschaft. Der Erlös wird an die Kinderkrebshilfe "Balu" in Altötting gespendet. Anmelden können sich Freizeit-Volleyballmannschaften bei Andreas Fischer tagsüber unter 08677/980833, abends unter 08571/7071, per Handy unter 0160/6802348 oder per Email: dafischa@gmx.de.
Gespielt wird auf drei Spielfeldern mit sechs Spielern pro Mannschaft. In jedem Team sollte mindestens eine Frau spielen. Insgesamt können zwölf Mannschaften teilnehmen. − red

04.01.2019 | Stand 03.01.2019, 17:09 Uhr

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1000-Euro-Spende aus Weihnachtsmarkt-ErlösKirchdorf. Mit einem Bosna-Stand war der TSV Kirchdorf am Weihnachtsmarkt der Gemeinde aktiv vertreten. Und dass sich der Bratwurst-Verkauf mehr als gelohnt hat, freut besonders das Einsatz-Team um TSV-Vorstand Michael Killermann (2. v. re.) mit Sylvia Santner (Mitte), Lara Killermann (li.), Anneliese Roiter, Thomas Dorner, Andreas Fischer, Andreas Witzany, Klaus Webersberger und Otmar Killermann. 550 der leckeren Würste konnten verkauft und damit ein Reinerlös von 1000 Euro erwirtschaftet werden. Damit wurde die Spende vom Vorjahr glatt verdoppelt. Das Geld überreichte Killermann kürzlich in Scheckform an Josef Hofbauer (re.) von der Kinderkrebshilfe Rottal-Inn. "Bereits zum dritten Mal in Folge spendet der TSV seinen Weihnachtsmarkt-Erlös an die Kinderkrebshilfe und damit auch an betroffene Familien aus Kirchdorf und Julbach", wie Killermann hervorhob. Mit auf dem Bild: Weihnachtsmarkt-Organisator Gerhard Spannbauer (2. v. li.). − hmo/Foto: TSV

Presseberichte aus dem Jahr 2017
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