Pressebericht vom 18-04-2018 im Heimatsport der PNP

Kirchdorf Wildcats: "Wir sind bereit"

American Footballer starten Samstag gegen Stuttgart Scorpions in die GFL1-Süd
20.04.2018 | Stand 19.04.2018, 18:25 Uhr
Mit Volldampf ins Abenteuer German Football-League – die Kirchdorf Wildcats. − F.: Geiring
Mit Volldampf ins Abenteuer German Football-League – die Kirchdorf Wildcats. − F.: Geiring

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eine neue Zeitrechnung beginnt am Samstag um 16 Uhr für die American Footballer des TSV Kirchdorf am Inn. Mit seinem ersten Spiel in der GFL1-Süd, seit der Vereinsgründung 1986, betritt das Team von Head-Coach Christoph Riener absolutes Neuland. Und gegen die Stuttgart Scorpions geht es gleich gegen ein Urgestein des Oberhauses.


"Für uns wird das etwas ganz Besonderes und die Spannung im Verein ist schon riesengroß", gibt Präsident Hans-Peter Klein einen kleinen Einblick in die Gefühlslage bei den Kirchdorf Wildcats. Der Dorf-Ve-rein im Konzert der Großen zieht auch die Aufmerksamkeit der Medien auf sich. Das BR-Fernsehen hat sich angesagt – für die Sendung "Blickpunkt Sport" am Sonntag – und alle, die am Samstag um 16 Uhr nicht in die In(n)-Energie-Arena kommen können, haben die Möglichkeit die Partie via Live-Stream zu verfolgen.


"Es waren viele Auflagen zu erfüllen, aber unser Organisationsteam hat alles geschafft und jetzt kann es losgehen", so der Präsident, der sich natürlich zum historischen Spiel zahlreiche Zuschauer. Ein Spektakel wird es alle Mal für die kleine niederbayerische Gemeinde.


"Die Mannschaft ist hervorragend präpariert. Wir hatten eine gute Vorbereitung und wollen uns vor heimischem Publikum dementsprechend präsentieren", verdeutlicht Head-Coach Christoph Riener, der zusammen mit seinem Trainerstab seit Wochen auf dieses Spiel hinarbeitet. Einiges wird womöglich noch nicht perfekt laufen, aber die Stimmung in der Mannschaft ist hervorragend und jeder Spieler heiß auf die German Football-League.


Die Kirchdorf Wildcats sind natürlich krasser Außenseiter, "aber darin liegt auch unsere Chance", prophezeit der Chef-Coach, der die Scorpions überraschen möchte. "Wir müssen als Trainer Strategien finden, mit denen der Gegner nicht rechnet", ergänzt Christoph Riener, der die letzten sechs Jahre die Kirchdorf Wildcats betreut und zwei Meisterschaften in der GFL2 geholt hat und nach dem Aufstieg die erste Saison in der GFL1-Süd mitverantwortet.


Entscheidend wird die Einstellung der Mannschaft sein, diese große Herausforderung anzunehmen. "Wir sind bereit", hat die komplette Mannschaft nach dem Dienstags-Training zu Protokoll gegeben. Was am Samstag dabei heraus kommt, davon können sich die Zuschauer um 16 Uhr in der In(n)-Energie-Arena selbst ein Bild machen. − redHC = Head-Coach. – OA = Offense Assistant. – DA = Defense Assistant. – TM = Team-Manager/in. – PT = Physiotherapeutin. − red

 
 

Pressebericht vom 18-04-2018 im Lokalteil der PNP

Reha-Vital-Sportgruppe stellt sich neu auf

Werner Zienert tritt ins zweite Glied zurück, Veronika Gschneidner wird Vorsitzende
Johannes Schaffarczyk 18.04.2018 | Stand 17.04.2018, 18:38 Uhr
Sie wurden für langjährige Mitgliedschaft von Bürgermeister Johann Springer (re.) und Vorsitzendem Werner Zienert (li.) geehrt: Edith Schoßböck (2. v. li.) , Hans Rauscher und Erika Niewitetzki.
Sie wurden für langjährige Mitgliedschaft von Bürgermeister Johann Springer (re.) und Vorsitzendem Werner Zienert (li.) geehrt: Edith Schoßböck (2. v. li.) , Hans Rauscher und Erika Niewitetzki.
Die neu gewählte Vorstandschaft (von links) mit Werner Zienert, Veronika Gschneidner, Hermine Goldbacher und Daniela Schwab sowie Bürgermeister Johann Springer. − Fotos: Schaffarczyk
Die neu gewählte Vorstandschaft (von links) mit Werner Zienert, Veronika Gschneidner, Hermine Goldbacher und Daniela Schwab sowie Bürgermeister Johann Springer. − Fotos: Schaffarczyk

Kirchdorf. Einschneidende Veränderungen gibt‘s im Vorstand der Reha-Vital-Sportgruppe des TSV Kirchdorf: Nach zwölf Jahren als Vorsitzender trat Werner Zienert zurück, ihm gleich tat es Franz Zipfhauser, der 14 Jahre als 2. Vorstand wirkte. Zur neuen Chefin wählten die Mitglieder bei der Jahresversammlung im Inntalhof Veronika Gschneidner.

32 der zurzeit 67 Mitglieder waren gekommen. Werner Zienert betonte, wie wichtig es sei, Menschen, die ihre Gesundheit verloren haben, zu helfen, damit sie wieder den früheren guten Zustand erreichen. Genauso wichtig sei es, einer Verschlechterung durch Sport nachhaltig entgegenzuwirken. Rund 50 Prozent der Mitglieder seien zwischen 79 und 89 Jahre alt.

 

Zienert stellte heraus, dass man Rehabilitationssport nicht mit anderen Spiel- und Sportmöglichkeiten vergleichen kann. "Er ist eine speziell auf den Krankheitsfall hin entwickelte ergänzende Therapieleistung, die vom Facharzt verschrieben wird." Der Reha-Sport sollte, so Zienert, später in den Reha-Breiten- bzw. -Freizeitsport übergehen, um die erreichte gesundheitliche Qualität zu erhalten.

14 Jahre lang war er 2. Vorstand: Franz Zipfhauser.
14 Jahre lang war er 2. Vorstand: Franz Zipfhauser.

Die Reha-Vital-Sportgruppe bietet drei Übungsabende an: jeweils am Mittwoch von 18 bis 18.45 Uhr sowie am Freitag von 18 bis 18.45 Uhr, bevorzugt für Patienten mit ärztlicher Verordnung, und von 19 bis 19.45 Uhr für Reha-Breiten- und Freizeitsport. Sportstätte ist der Gymnastikraum der Grund- und Mittelschule Kirchdorf. Die Reha-Breiten- und Freizeitsportfraktion kann außerdem jeweils dienstags im Hallenbad des Freizeitzentrums Braunau von 17 bis 17.45 Uhr an einer Wassergymnastik teilnehmen. Die Reha-Sportaktivitäten werden durchgeführt von den ausgebildeten Fach-Übungsleiterinnen Hermine Goldbacher und Daniela Schwab.

Nach seinem Situationsbericht zog der Vorsitzende ein Fazit: "Was wir erreicht haben, kann sich sehen lassen. Unser besonderes Ziel ist die Nachhaltigkeit aller Maßnahmen. Dies dürfen wir nicht aus den Augen verlieren, genauso nicht den gesellschaftlichen Aspekt, der uns als Betroffene zusammenschweißt."

In diesem Zusammenhang würdigte er die Arbeit seines Stellvertreters Franz Zipfhauser. "Der Franz hat seit 14 Jahren unermüdlich daran gearbeitet, den Zusammenhalt zu fördern, indem er Reisen, Radtouren, Wanderungen, gemütliches Zusammensein organisierte. Das war stets mit großem Aufwand verbunden. Dafür ein ganz großes Dankeschön." Dann verkündete er seinen Rücktritt als Vorsitzender.

Otmar Killermann vom TSV richtete einige Worte an Werner Zienert. Dabei erzählte er, dass er als damals Vorsitzender des Hauptvereins ihn im Jahr 2005 kennengelernt habe. "Ich habe gleich gemerkt, dass er eine große soziale Kompetenz besitzt und den Dingen, die ihn interessieren, auf den Grund geht." Fortan bemühte er sich, ihn für die Reha-Vital-Sportgruppe zu gewinnen. Das gelang. Als der damalige Gründer und Leiter Sepp Wagner sich 2006 in den Ruhestand zurückzog, wurde Zienert, obwohl ihn niemand kannte, zum Vorsitzenden gewählt.

"Der neue Mann an der Spitze", so Killermann, "hat die Reha-Sportgruppe in die Zukunft geführt – als Vital-Gemeinschaft. Er steht für den Wandel in das digitale Zeitalter. Wichtig war und ist ihm die Verbindung zu den Fachärzten und die Zusammenarbeit im Rahmen der ärztlichen Verordnung von therapeutisch unterstützenden Sportaktivitäten." Dementsprechend habe er neue Handlungsstrukturen in der Sportgruppe geschaffen, um die Anerkennung als Reha-Sportgemeinschaft zur Behandlung von speziellen Erkrankungen, die heute im Vormarsch sind, zu erhalten. Das sei im Jahr 2014 gelungen. Killermann dankte Zienert mit einem Weinpräsent.

Als letzte Amtshandlung in seiner bisherigen Funktion nahm Zienert die Ehrung von drei langjährigen Mitgliedern vor: Edith Schoßböck, Erika Niewitetzki (25 Jahre dabei) und Hans Rauscher (30 Jahre).

Es folgte der Bericht der Kassiererin Hermine Goldbacher. Ihr Resümee: Die Sportgruppe ist wirtschaftlich gesund und in der Lage, ihre Aufgaben zu erfüllen. Das bestätigte auch Kassenprüfer Hans Rauscher.

Finaler Akt der Versammlung war die Wahl des Vorstands unter Leitung von Otmar Killermann. Als neue Vorsitzende schlug der bisherige Amtsinhaber Veronika Gschneidner vor. Er bot sich an, diese als 2. Vorstand unterstützen zu wollen. Die Mitgliederversammlung wählte alle vorgeschlagenen Personen einstimmig per Akklamation in ihre Ämter. Kassiererin bleibt Hermine Goldbacher, Kassenprüferin ist Daniela Schwab.

Bürgermeister Johann Springer gratulierte den neuen Vorstandsmitgliedern im Namen der Gemeinde Kirchdorf zur Wahl. Außerdem würdigte er die bedeutende Leistung von Werner Zienert. Franz Zipfhauser dankte er für seinen großen Einsatz während der 14 Jahre als 2. Vorstand.

 
 

Pressebericht vom 18-04-2018 im Heimatsport der PNP

Stuttgart Scorpions – Playoff-Platz als Saisonziel

German Football-League: Aufsteiger Kirchdorf Wildcats erwartet die Schwaben am kommenden Samstag um 16 Uhr zum Saisonauftakt
18.04.2018 | Stand 17.04.2018, 16:31 Uhr

HistoryDie Stuttgart Scorpions wurden im Dezember 1982 gegründet und pendelten bis Mitte der 90er Jahre stets zwischen der 1. und 2. Bundesliga hin und her.
In dieser Zeit kreuzten sich übrigens bereits die Wege mit den Wildcats, die 1994, damals noch in Simbach beheimatet, als Meister der 2. Bundesliga Süd in den Playoffs zur 1. Liga zwei Mal gegen die Scorpions verloren
Die Stuttgarter gehören seit der Saison 1995 fest zum Inventar der 1. Bundesliga Süd (bzw. später GFL1 Süd) und waren lange Jahre Dauergast in den Playoffs zum German Bowl, ebenso wie die starke Jugend des Vereins.
Nach einem 3. Platz in der Südgruppe der GFL1 im Jahr 2015, folgte ein 5. Platz 2016. 2017 liefen die Schwaben bis kurz vor Saisonende Gefahr, in die Relegation und somit gegen die Wildcats spielen zu müssen. Letztendlich retteten sie sich aber doch noch vor den Munich Cowboys und dem Relegations-Teilnehmer Saarland Hurricanes auf den 6. Rang.
Die Stuttgart Scorpions tragen ihre Heimspiele im GAZI-Stadion auf der Waldau aus, das auch den Profi-Fußballern der Stuttgarter Kickers und des VfB Stuttgart II als Heim-Kulisse dient.
Saison 2018Nach der Trennung vom bisherigen Head-Coach Fabian Birkholz werden die Scorpions diese Saison sportlich vom ehemaligen Stuttgart Scorpions- und SWARCO Raiders Tirol-Spieler Jermaine Guynn geführt – einem ehemaligen Team-Kollegen der beiden Wildcats-Neuzugänge Alexander Achammer und Clemens Erlsbacher aus Innsbruck also.
Bereits 2017 stand HC Guynn neben seiner Spieler-Tätigkeit in Innsbruck als DL-Coach/Assi-stent Defense-Coordinator an der Sideline der Scorpions. Ihm zur Seite stehen Offense-Coordinator Richard "Rick" Webster (ehemaliger GFL-Quarterback der Ingolstadt Dukes), Defense-Coordinator Kevin Selje, OL-Coach Ernest Robinson und Athletic-Coach Corey Chapman.
Auf dem Feld wird die Offense der Stuttgarter 2018 vom US-Import-QB Frank Brock (#1, 189 cm/93 kg) von der University of Indianapolis (NCAA Division II) angeführt. Er spielte nach dem College für die Halbprofis der Indianapolis Tornados (AAA Minor League-Football) sowie zuletzt in der Regionalliga Süd für die Franken Knights – hier zeigte er mit beachtlichen 1850 Yards und 20 Touchdowns in nur fünf Spielen (bei einer Completion-Rate von 74 Prozent sowie 211 Rushing-Yards sein ganze sKönnen.
Ebenfalls die Offense als WR/RB verstärken wird der pfeilschnelle US-Amerikaner Richard Samuel (#16, 180 cm/82 kg) von der Texas Southern University (NCAA Division I), der bereits für die Ingolstadt Dukes spielte und sich 2016 im GFL2-Heimspiel gegen die Wildcats die Achillessehne riss. In der GFL1-Saison 2017 erzielte er in zehn Spielen 1575 Yards Raumgewinn und 14 Touchdowns für die Dukes und zeigte, dass er die schwere Verletzung überwunden hat.
Mit WR Shoichi Matsubara (#2) von den Nagoya Cyclones aus Japan sorgt ein weiterer Import für Tiefe im Kader. Den Weg zurück von den Samsung Frankfurt Universe nach Stuttgart fanden die GFL-erfahrenen O-Liner Soufian Dohouch und Nils Stockinger.
Die Defense verstärkt sich mit dem Kalifornier DB Collin Barrier (#41, 180 cm/78 kg) vom GFL-Konkurrenten Allgäu Comets, wo er bereits fünf Spielzeiten in der GFL1 spielte, sowie einer Vielzahl an Spielern aus unteren Ligen.
Als Trainer und Spieler auflaufen wird der seit 2013 für die Scorpions als Leistungsträger spielende US-Amerikaner DE Corey Chapman (#10, 189 cm/102 kg/Purdue University, NCAA Division I).
Statistik 2017Die Stuttgart Scorpions blicken auf eine für ihre Verhältnisse schwache Saison zurück. Im Schnitt erzielten sie 2017 16.2 Punkte pro Spiel, erlaubten dem Gegner aber 28.8 Punkte.
Die Scorpions erzielten per Laufspiel im Schnitt 99.4 Yards/Spiel, erlaubten dem Gegner aber 113.9 Yards. Beim Passing erreichten die Schwaben 158.1 Yards/Spiel, der Gegner 210.4 Yards. Das Team konnte 15 Interceptions verbuchen, während der Gegner 18 schaffte.
In der Endabrechnung fand sich Stuttgart mit 4:10-Punkten auf dem 6. Platz der GFL1-Süd wieder, vor den Munich Cowboys (3:11) sowie den Saarland Hurricanes (2:12).
Aussichten 2018Die Scorpions wollen zurück zu altbekannter Stärke finden und haben als Traditionsverein hohe Ansprüche an sich. Head-Coach Jermaine Guynn hat mit dem Saisonziel Playoffs die Messlatte hoch gelegt. Der gesamte Verein fiebert dem Saisonstart beim Neuling Kirchdorf Wildcats entgegen − und will die ersten beiden Punkte einsammeln. − redRosterFrank Brock (QB, #1), Shoichi Matsubara (WR, #2), Günter Michel (QB, #3), Michael Bausch (LB, #4), Konstantin Katz (DB, #5), Mirko Herrmann (LB, #7), Corey Chapman (DL, #10), Sebastian Blase (LB, #11), Jerome Joseph (WR, #12), Mario Gasch (WR, #13), Caspar Nieswand (DB, #14), Giacomo De Pauli (RB, #15), Richard Samuel (RB, #16), Achim Großmann (WR, #17), Ario Shargi (WR, #19), Rafael Faria-Duarte (DB, #20), Patrick Geiger (RB, #21), Pascal Flöser (RB/WR, #22), Matija Skoric (LB, #23), Klaus Stadelmaier (DB, #25), Georg Klenk (LB, #26), Sunny Junge (WR, #27), Lukas Hitzker (RB, #28), Bryan Yankson (RB/WR, #29), Vincent Fehr (RB, #30), Hans Stecher (LB, #31), Tobias Burkhardt (DL, #32), Eiko Döhnel (DB, #35), Lukas Christen (DB, #36), Sebastian Katz (DB, #38), Nico Göhner (DB, #39), David Kovacevic (RB, #40), Colin Barrier (DB, #41), Daniel Ibanez Cordero (DL, #42), Luca Ulrich (DB, #43), Nijaz Hamulic (DB, #45), Brice Tchouadje (DL, #46), Thomas Galda (LB, #47), Marcel Herter (LB, #48), Christian Reith (LB, #49), Cem Altuntas (OL, #50), Luca Schmögner (DL, #54), Holger Fingerle (DL, #57), Nils Stockinger (OL, #59), Oliver Kaufmann (OL, #60), Martin Jost (OL, #62), Sofian Dohouch (OL, #63), Arian Kozlicic (DL, #66), Niko Storz (DL, #67), Andreas Löffler (OL, #69), Kilian Schüttler (OL, #70), Darko Pisaric (DL, #72), Joachim Steinhäuser (OL, #73), Markus Ramler (OL, #75), Pablo Börsch (OL, #77), Marc-Dennis Anger (OL, #79), Benjamin Rilling (WR, #80), Fabian Weigel (WR, #81), Florian Schlake (DL, #82), Moritz von Weichs (WR, #83), Manuel Hansen (DL, #84), Timo Bronn (WR, #85), Lukas Pietsch (WR, #86), William Jansen (WR, #87), Yannick Schally (WR, #88), Stefan Groß (DL, #90), Marco Schwarz (DL, #91), Daniel Mirus (DL, #92), Joschka Renner (DL, #93), Patrick Möller (DL, #95), Philipp Ungericht (DL, #97), Jannik Lauxmann (DL, #98), Tarik Bentoua (DL, #99).

 
 

Pressebericht vom 14-04-2018 im Lokalteil der PNP

Kirchdorf Wildcats: " Wir haben keine Angst"

14.04.2018 | Stand 13.04.2018, 17:08 Uhr

"Eine große Saison steht bevor, die erste seit Bestehen des Ve-reins in der GFL", freut sich Präsident Hans-Peter Klein. Am Samstag, 27. September 2017, hatten die Kirchdorf Wildcats mit einem 43:19 den Saarland Hurricanes im Relegations-Rückspiel in der In(n)-Energie-Arena den Wind aus den Segeln genommen, das 21:28 aus dem ersten Treffen umgedreht und vor 1400 begeisterten Zuschauern sensationell den Aufstieg in die German Football-Legue geschafft.

 

Am Samstag, 21. April, um 16 Uhr, beginnt in der Au gegen die Stuttgart Scorpions mit dem Auftakt ins Football-Oberhaus eine neue Zeitrechnung. "Viel schneller, viel explosiver, viel anstrengender, weniger Pausen", beschreibt Andreas Kainzelsperger den größten Unterschied zur GFL2. "Wir haben das Trainingspensum hoch gefahren und gehen mit dem größten Kader bislang überhaupt an den Start", informiert Head-Coach Christoph Riener. Mit 60 Akteuren nehmen die Niederbayern das Abenteuer GFL in Angriff, eine Personalie ist allerdings noch offen, und zwar die des Quarterbacks. "Mal schauen, wenn wir aus dem Hut zaubern, aber es wird mit Sicherheit einen geben", scherzt der Chef-Trainer. Die Euphorie im und rund um den Verein ist riesengroß. "Wir haben in allen Bereichen, auch organisatorisch, eine Schippe drauf gelegt", sagt Hans-Peter Klein, "wir haben aber eine gewachsene Struktur und deswegen keine Angst. Es ist ein sportliches Highlight für die Region und wir hoffen auf viele Zuschauer. Nächste Woche um halb sieben abends werden wir ein wenig mehr wissen. Es ist zwar absolutes Neuland für uns und wir sind der Underdog aus der Provinz, aber ich habe ein gutes Gefühl und denke, dass wir gut vorbereitet sind." Bei der Pressekonferenz, im Bild von links: Lukas Kainzelsperger (OL), Shannon Smith (DL), Präsident Hans-Peter Klein, Head-Coach Christoph Riener und Sinan Günaltay (DB).

 
 

Pressebericht vom 06-04-2018 im Lokalteil der PNP

Feinschliff im Oster-Camp

Football-Bundesligist Kirchdorf Wildcats bereitet sich auf GFL1-Saison vor – Auftakt am 21. April gegen Stuttgart Scorpions
06.04.2018 | Stand 05.04.2018, 16:15 Uhr
Starkes Trio bei den Kirchdorf Wildcats, Chef-Trainer Christoph Riener (mitte) mit den US-Neuzugängen Brandon Cox (links) und Shannon Smith (rechts). − F.: Gei
Starkes Trio bei den Kirchdorf Wildcats, Chef-Trainer Christoph Riener (mitte) mit den US-Neuzugängen Brandon Cox (links) und Shannon Smith (rechts). − F.: Gei

Drei Tage lang, von Karfreitag bis Ostersonntag, war auf dem Schulplatz vor der Otto-Steidle-Halle viel Betrieb. Das Bundesliga-Team der Kirchdorf Wildcats hat sich zusammen mit der U19 in intensiven Einheiten den Feinschliff für die Saison geholt.
Jeden Tag gab es drei Praxis-Einheiten auf dem Platz und die dazu gehörigen Theoriestunden. In den Video-Sitzungen wurden Spielsituationen analysiert, um die Spieler auf taktische Maßnahmen gut zu vorbereiten. Chef-Coach Christoph Riener und Jugend-Trainer Christoph Braun waren zufrieden mit dem Camp.


"Drei Tage Football pur bringen uns in dieser Phase immer weit nach vorne", erklärten die beiden Coaches unisono. Jetzt liegt der Fokus auf dem 1. Spieltag in der GFL1-Süd am Samstag, 21. April, in der In(n)-Energie-Arena gegen Stuttgart. Christoph Riener will bis dahin noch viele Details korrigieren, um alle Spieler auf das gleiche Level zu bringen.


"Es macht jetzt keinen Sinn, Prognosen abzugeben über den Saisonverlauf, auf mögliche Favoriten und Abstiegskandidaten", so der Cheftrainer auf die Frage nach den Chancen seiner Mannschaft. "Wir denken von Spiel zu Spiel und das erste ist in drei Wochen. Nach drei Tagen Trainingslager von morgens um Acht bis abends um Sieben war es auch für die Spieler genug, die frei bekommen haben, bevor heute und am Sam-stag die nächste Doppeleinheit auf dem Programm steht. − red

 
 

Pressebericht vom 31-03-2018 im Lokalteil der PNP

Vorfreude bei Wildcats ist groß

Jahresversammlung des Footballvereins – Abenteuer 1. Liga beginnt – Neue Eintrittspreise
31.03.2018 | Stand 31.03.2018, 02:29 Uhr

Kirchdorf. Die Wildcats-Footballer haben ihre Jahresversammlung im Inntalhof abgehalten.

Präsident Hans-Peter Klein begrüßte zahlreiche Spieler, Fans und Mitglieder. Er blickte auf das "Sensationsjahr 2017", erwähnte die erfolgreiche Flag-Mannschaft sowie das gute Abschneiden der Juniors, die erst im Halbfinale um die Bayerische Meisterschaft ausgeschieden sind. Sein Dank galt den Trainern und Betreuern, die "eine tolle Nachwuchsarbeit leisten".

 

Nicht zu toppen war der Erfolg der 1. Mannschaft. "Die Meisterschaft war schon der Wahnsinn mit 880 Zuschauern, aber was dann in der Relegation folgte, war unglaublich", so der Präsident, der sich beim Entscheidungsspiel über 1400 Zuschauer freuen konnte, "was natürlich auch ein wenig Geld in die Kasse gebracht hat". Mit einigen Anekdoten über den Umgang mit den amerikanischen Spielern oder der Schwierigkeit, große Sponsoren für die 1. Liga zu generieren, unterhielt Klein die Versammlung.

Im anschließenden Kassenbericht von Jeannette Wimmer wurden die Zahlen von 2017 vorgelegt. Mit einem positiver Ergebnis können die Wildcats ins Jahr 2018 starten. Die Kasse wurde von Bernadette Steiner und Stefan Ellinger geprüft und für in Ordnung befunden.

 

Bürgermeister Johann Springer bedankte sich für die gute Arbeit der Wildcats und erinnerte daran, dass die Gemeinde das Vorhaben erste Liga mit einer Finanzspritze unterstützt. "Ich freue mich schon auf das erste Spiel in Kirchdorf und drücke die Daumen", ließ Springer wissen.

 

Der Präsident erläuterte dann noch den einzigen Antrag für die Versammlung: die Anhebung der Mitgliedsbeiträge, die nun zehn Jahre lang stabil waren. Buskosten, Schiedsrichter, Ausrüstung usw. werden immer teurer. Somit wurde beschlossen, die Beiträge der passiven Mitglieder und Flag-Spieler von 20 auf 30 Euro zu erhöhen und die der Jugend von 20 auf 40. Die Senioren bleiben gleich, da sie sowieso schon belastet werden mit dem Dressenkauf, Übernachtungskosten, Trainingslager usw. Der Antrag wurde einstimmig angenommen.

 

Als letztes informierte Klein noch über die neuen Eintrittspreise für die Saison 2018. "Wir werden von sieben auf zehn Euro gehen, da die Schiedsrichterkosten in der Bundesliga um das Doppelte steigen (von 800 auf ca. 1600 Euro pro Spiel) und wir der Meinung sind, dass wir einiges bieten in der Arena und wir immer noch mit Abstand die günstigsten Preise in der Liga haben." Auch hier gab es Zustimmung von der Versammlung. Nun fiebert alles dem ersten Heimspiel am Samstag, 21. April, um 16 Uhr entgegen.

An der Versammlung nahmen auch Ehrenmitglied Willi Schuster, Headcoach Christoph Riener und Andreas Witzany als Vertreter des TSV Kirchdorf teil. − red

 
 

Pressebericht vom 23-03-2018 im Heimatsport der PNP

Receiver-Rakete kommt

Football-Bundesligist Kirchdorf Wildcats verstärkt sich Brandon Cox (Central Arkansas)
23.03.2018 | Stand 23.03.2018, 01:48 Uhr
Unglaublich schnell – Brandon Cox von Central Arkansas. − Foto: red
Unglaublich schnell – Brandon Cox von Central Arkansas. − Foto: red
Perfekt austrainiert: Brandon Cox wird als Receiver eingesetzt.
Perfekt austrainiert: Brandon Cox wird als Receiver eingesetzt.

Spektakulärer Neuzugang für die Kirchdorf Wildcats: Mit Brandon Cox von Central Arkansas kommt als dritter US-Amerikaner ein pfeilschneller Slot-Receiver zum Football-Bundesligisten, der auch als Punt- und Kick-Returner eingesetzt werden soll.
In den letzten beiden Jahren überzeugte Brandon Cox in Arkansas und war 2017 bester Pass-Empfänger mit 816 Yards für sieben Touchdowns. Und das, obwohl er bei sechs von zwölf Spielen nur eine Hälfte eingesetzt wurde, da die "Bears" ihre Division überlegen beherrschten.


Auch als Returner war Cox große Klasse. Mit einem Mittel von zwölf Yards pro Return war er nur unwesentlich schwächer als zum Vergleich Danny Amendola von den New England Patriots mit 16 Yards pro Return. Er hält auch den Schul-Rekord mit einem 95 Yards Punt Return-Touchdown.


Cox spielt Football seit seiner Kindheit und hat im ersten Jahr in Arkansas mit Seattle Seahawks Runningback J. D. Mc Kissic in einer Mannschaft gespielt. Der Neuzugang wird beim bevorstehenden Oster-Camp seine Klasse unter Beweis stellen können.
Darüber hinaus verstärkt Michael Hofbauer die Offense-Line des GFL1-Aufsteigers. "American Football hat mich schon immer interessiert und so habe ich 2013 beschlossen, diesen Sport aktiv auszuüben", erzählt der 28-jährige Zimmerermeister, der nach fünf Jahren bei den Passau Pirates zu den Kirchdorf Wildcats wechselt. Neben American Football bestreitet er immer noch Kraft-Dreikampf – und wenn noch Zeit bleibt, fährt er sehr gerne Motorrad. "Die einjährige Tochter lässt hier allerdings nicht mehr so viel Zeit übrig", verrät er mit einem Schmunzeln. − red

 
 

Pressebericht vom 19-03-2018 im Heimatsport der PNP

Dartez Jacobs verstärkt Wildcats-Defense

Neuzugang des Football-Bundesligisten von der Georgia State University
19.03.2018 | Stand 19.03.2018, 00:59 Uhr
Neuzugang aus den USA – Dartez Jacobs. − Foto: red
Neuzugang aus den USA – Dartez Jacobs. − Foto: red

Innerhalb einer Woche können die Kirchdorf Wildcats den zweiten Neuzugang aus den USA vermelden. In der GFL-Saison wird Defensive-Back Dartez Jacobs von der Georgia State University die Pass-Verteidigung des Football-Bundesligisten verstärken.
Der 1,86 cm große und 90 kg schwere Modell-Athlet war Team-Captain bei den Panthers und hat seinen Bachelor in Sozialwissenschaften abgelegt. Derzeit arbeitet Jacobs als Berater für Athleten und möchte als Scout tätig sein.
Seine Football-Karriere begann er in Kalifornien im College of the Canyon und wurde dort unter die besten 25 Safetys des Landes gewählt. In der letzten Saison war Jacobs auch in China als Spieler und wurde dort beim China New Years Bowl als MVP geehrt.
"Mit der richtigen Vorbereitung werden wir eine erfolgreiche Saison in Kirchdorf spielen", schickt der neue Mann schon einmal einen Ansage über den großen Teich an den Inn. − red

 
 

Pressebericht vom 16-03-2018 im Heimatsport der PNP

Wildcats: Shannon Smith US-Neuzugang Nummer eins

Zwei-Meter-Hüne verstärkt Football-Bundesligisten
16.03.2018 | Stand 16.03.2018, 00:33 Uhr
US Neuzugang Shannon Smith.
US Neuzugang Shannon Smith.

Seit letztem Wochenende ist es fix: Der erste US-Neuzugang bei den Kirchdorf Wildcats heißt Shannon Smith. Er wird die Defense Line des Football-Bundesligisten verstärken. Chef-Trainer Christoph Riener hat den Defense-Tackle an der Bowling Green University in Ohio ausfindig gemacht. Der knapp Zwei-Meter-Hüne hat in den letzten beiden zwei Jahren als Starter im Division I-College gespielt und wurde an Nummer 16 der gesamten Tackles und mit einigen Quarterback Sacks in der Statistik bei den "Falcons" geführt.


Aufgewachsen ist Shannon Smith in Chicago und hat zwei Brüder (14 und 21 Jahre). Er spielt gerne Basketball, schaut Filme und engagiert sich in einer Studentenverbindung. Auf die Zeit in Deutschland freut sich Shannon Smith und möchte mit den Kirchdorf Wildcats erfolgreich in der GFL1 spielen. Zum Oster-Camp tritt Shannon Smith in Kirchdorf/Inn ein. − re

Pressebericht vom 09-03-2018 im Heimatsport der PNP

"Bulle" Christoph Sass setzt voll auf Angriff

Receiver (20) aus Erding zu den Kirchdorf Wildcats
09.03.2018 | Stand 09.03.2018, 01:50 Uhr
Top-motiviert und ehrgeizig – Receiver Christoph Sass. − F.: red
Top-motiviert und ehrgeizig – Receiver Christoph Sass. − F.: red

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein junges Football-Talent wechselt von den Erding Bulls zum Bundesliga-Aufsteiger Kirchdorf Wildcats.
Der 20 Jahre alte Christoph Sass ist gelernter Receiver, sehr ehrgeizig, will nach oben und möchte sich am Inn einen Platz im GFL-Team erkämpfen. Seit acht Jahren spielt der Student bereits Football und hat es über die Erding Bulls in die U17 der Bavarian Warriors geschafft.


In seiner letzten Saison schaffte Christoph Sass 1055 Yards und fünf Touchdowns für die "Bullen". In seiner Freizeit fährt der 20-Jährige Snowboard und verbringt sehr viel Zeit im Fitness-Studio. − red

Wildcats und Pirates trainieren gemeinsam

Head-Coach Christoph Riener sehr zufrieden
09.03.2018 | Stand 09.03.2018, 02:36 Uhr

Football-Bundesligist Kirchdorf Wildcats bereitet sich weiter sehr intensiv auf das Abenteuer GFL1 vor und war bei den Passau Pirates zum gemeinsamen Trainingslager.


In verschiedenen Einheiten trainierten beide Teams teilweise zusammen und werteten die einzelnen Units schließlich in diversen Video-Sitzungen aus.


Trotz des mäßigen Wetters mit teilweise Schnee waren die Bedingungen dank des Kunstrasens optimal. In den kommenden Wochen stehen noch weitere Einheiten für die Footballer an, um für die erste Bundesliga-Saison in der Geschichte des Vereins entsprechend gerüstet zu sein.


In vier Wochen folgt das Oster-Camp in der In(n)-Energie-Arena. Dann werden auch die US-Spieler an Bord sein, ehe es mit großen Schritten in Richtung Saisonstart geht.
Head-Coach Christoph Riener hat mit seiner Trainer-Crew bereits viele Installationen vorgenommen und war nach den Einheiten in der Dreiflüssestadt sehr zufrieden mit dem Leistungsstand seines Teams. – red

Pressebericht vom 05-03-2018 im Heimatsport der PNP

Neuer Offense-Liner für Kirchdorf Wildcats

Georg-Karl Ettl kommt von Cham Raiders
05.03.2018 | Stand 05.03.2018, 02:58 Uhr
Neuzugang Georg-Karl Ettl ist für die Offense-Line des Football-Bundesligisten Kirchdorf Wildcats vorgesehen. − Foto: red
Neuzugang Georg-Karl Ettl ist für die Offense-Line des Football-Bundesligisten Kirchdorf Wildcats vorgesehen. − Foto: red

Mit Georg-Karl Ettl verstärkt ein neuer Line-Man den Football-Bundesligisten Kirchdorf Wildcats in der GFL.
Der Jura-Student hat sein Football-Handwerk in der Jugend-Mannschaft der Black Pirates Murach gelernt und dort auch bei den Senioren gespielt, bevor er zu den Cham Raiders wechselte.


Von dort führte ihn sein Weg im Dezember zu den Kirchdorf Wildcats. Nach dem ersten Training war klar, dass er für den Bundesliga-Aufsteiger auflaufen wird. Georg-Karl Ettl kann sowohl Offense- wie auch Defense-Line spielen, doch Offense-Line-Coach Dany Kessler sieht den Neuzugang eindeutig in der Offensive.


Hobby? Der Deutsch-Tscheche mag es ruhig, will entspannen, geht gerne angeln. Eine perfekte Abwechslung zum Football.– red

Pressebericht vom 28-02-2018 im Heimatsport der PNP

Ein "Cowboy" kehrt zurück

Football-Bundesligist Kirchdorf Wildcats freut sich auf Lukas Schießer – In der GFL bereits für München gespielt
28.02.2018 | Stand 28.02.2018, 03:45 Uhr
Spielt wieder für die Kirchdorf Wildcats in der GFL – Lukas Schießer. − Foto: Kirchdorf Wilcats
Spielt wieder für die Kirchdorf Wildcats in der GFL – Lukas Schießer. − Foto: Kirchdorf Wilcats

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lukas Schießer is back! Große Freude herrschte bei der Ve-reinsführung um Präsident Hans-Peter Klein, als Lukas Schießer ankündigte, 2018 in der GFL-Saison für die Kirchdorf Wildcats aufzulaufen.


Schießer ist kein Unbekannter am Inn. Im Meisterjahr 2014 in der GFL2 spielte er zum ersten Mal für die Kirchdorf Wildcats und blieb für drei Jahre. Seine Karriere als Linebacker startete er in Erding 2008, wechselte dann zu den Feldkirchen Lions, ehe er zu den Kirchdorf Wildcats kam. 2016 wollte sich der Defense Player of the Year in der 1. Bundesliga beweisen und wechselte nach München zu den Cowboys. Es blieb bei einem Intermezzo. Im letzten Jahr war Lukas Schießer schon wieder bei den Niederbayern an der Sideline als Coach zu sehen.


Nun trägt er wieder den Helm und ist heiß auf die GFL bei den Kirchdorf Wildcats. "Wir sind alle glücklich, dass er wieder spielt. Denn auf dem Platz ist er eine Bank und als Typ sowieso", zeigte sich Präsident Hans-Peter Klein begeistert.
Neben dem Sport sind die Berge die ganz große Leidenschaft von Lukas Schießer – und natürlich sein Hund. Hoffentlich verträgt sich der mit den vielen Wildkatzen in Kirchdorf am Inn. − red

Pressebericht vom 24-02-2018 im Heimatsport der PNP

Wildcats: Florian Reber greift wieder an

24.02.2018 | Stand 24.02.2018, 03:06 Uhr

Er hatte den Football-Helm schon an den Nagel gehängt. Doch der Aufstieg der Kirchdorf Wildcats in die 1. Bundesliga hat Offense Liner Florian Reber dazu bewogen, seine Karriere doch noch einmal zu aktivieren.
Der 27-Jährige ist seit 1999 Mitglied bei den Wildkatzen und hat alle Mannschaften des Vereins durchlaufen. Von 1999 bis 2003 war Florian Reber im Flag-Team der Simbach Wildcats. Ab 2005 folgten die Juniors bei den Kirchdorf Wildcats bis 2008. Höhepunkt: Der Bayerische Titel 2007. In dieser Zeit spielte Florian Reber auf Grund seiner Qualitäten auch in der Bayern-Auswahl und war zur Jugend-Nationalmannschaft auf ein Try Out eingeladen, blieb aber wegen seines jungen Alters unberücksichtigt.
Von 2009 bis 2012 spielte Florian Reber in der Offense Line der Kirchdorf Wildcats und wurde 2010 zum Rookie of the Year gewählt. Danach hörte er beruflich-bedingt mit Football auf, ist aber jetzt wieder – voll motiviert – eingestiegen. Der gelernte Fahrzeug-Lackierer arbeitet mittlerweile als Bürokaufmann und möchte mit den Kirchdorf Wildcats in der ersten GFL-Saison der Geschichte den Klassenerhalt schaffen.– red

Pressebericht vom 21-02-2018 im Heimatsport der PNP

Und noch ein Tiroler

21.02.2018 | Stand 21.02.2018, 03:26 Uhr

Mit Alexander Achammer stößt nach Receiver Clemens Erlsbacher ein weiterer Footballer der Swarco Raiders Innsbruck zum Bundesliga-Aufsteiger Kirchdorf Wildcats. Der 24-jährige Defense-Backfield-Spieler hat seine Karriere im Jahr 2000 in Innsbruck begonnen und dort auch sehr große sportliche Erfolge gefeiert. 2011 konnten die Tiroler mit Alexander Achammer den Euro Bowl für sich entscheiden – und drei Österreichische Meisterschaften (2011, 2015, 2016) folgten. Alexander Achammer wurde bei den Swarco Raiders Innsbruck auch als "Defense Player of the Year" ausgezeichnet und wird die Abwehr der Kirchdorf Wildcats definitiv verstärken. Der Student fährt in seiner Freizeit gerne Ski und Skateboard. − red, Foto: Innmedia

 
 

Pressebericht vom 17-02-2018 im Heimatsport der PNP

Kirchdorf Wildcats verstärken sich mit Receiver Rene Möll

Neuzugang kommt vom Bundesliga-Rivalen Frankfurt Universe
17.02.2018 | Stand 17.02.2018, 03:54 Uhr
Vom Main an den Inn – Receiver Rene Möll. − F.: C-Sportpics
Vom Main an den Inn – Receiver Rene Möll. − F.: C-Sportpics

Rene Möll von den Frankfurt Universe spielt in der neuen Saison für die Kirchdorf Wildcats. Der Receiver hat seinen Wohnsitz nach Regensburg verlegt und ist auf der Suche nach einem neuen Team fündig geworden.
Der gelernte Elektroniker hat seine Meisterprüfung in Regensburg absolviert und ist dort seit letztem Jahr wohnhaft. Mit dem Football hat er 2008 in der Jugend der Hanau Hornets begonnen und war auch in der hessischen Auswahl. Von den Hornets wechselte er 2015 nach Frankfurt zu den Universe und schaffte mit dem Team den Sprung in die GFL. 2017 folgte eine Einladung zur Nationalmannschaft, wo er den Cut allerdings nicht schaffte.
Neben Football sind seine Hobbys Surfen und Yoga. Die Kirchdorf Wildcats freuen sich über die Verstärkung für den Pass-Angriff – und auf dem Feld wird es für Rene Möll heuer ein Wiedersehen mit den ehemaligen Team-Kollegen der Frankfurt Universe geben.
Saisonstart: Samstag, 21. April, 16 Uhr Stuttgart Scorpions (H). – Sonntag, 29. April, 16 Uhr: Marburg Mercenaries (A). – Samstag, 5. Mai, 16 Uhr: Ingolstadt Dukes (H). – Samstag, 19. Mai, 16 Uhr: Schwäbisch Hall Unicorns (H). – Samstag, 2. Juni, 16 Uhr: Marburg Mercenaries (H). − red

 
 

Pressebericht vom 09-02-2018 im Lokalteil der PNP

Wenig Besucher, aber beste Stimmung

TSV veranstaltete Faschingsball in Inntalhof – Zwei Showtanzgruppen zeigen ihr Programm
13.02.2018 | Stand 13.02.2018, 04:26 Uhr
Die Kleinen von "Freed Desire" hatten ihren großen Auftritt beim TSV-Fasching. − Fotos: TSV
Die Kleinen von "Freed Desire" hatten ihren großen Auftritt beim TSV-Fasching. − Fotos: TSV
Die "Sensations" erfreuten die Gäste mit ihrer Aufführung.
Die "Sensations" erfreuten die Gäste mit ihrer Aufführung.

Kirchdorf. Wenig Gäste und trotzdem tolle Stimmung – so das Fazit des zweiten Faschingsballes des TSV Kirchdorf, den die Verantwortlichen im Gasthaus Inntalhof feierten.

Vorstand Michael Killermann hätte sich etwas mehr Besucher gewünscht, doch die Anwesenden machten aus der Situation das Beste und feierten bei toller Tanzmusik bis in die frühen Morgenstunden.

 

Freuen durften sich die teilweise bunt und fantasievoll maskierten Besucher auch über die Aufführungen zweier Kinder-Showtanzgruppen. Zum Einen zeigten die "Freed Desire" ihr tänzerisches Können und zum Anderen heizten die "Sensations" mit akrobatischem Können die Stimmung im Saal noch weiter an.


Als größte Gruppe beim Faschingsball konnten sich die Boogie Memories über Gratis-Getränke beim nächsten Training freuen und der Gast mit der schönsten Verkleidung bekam von Vorstand Killermann eine Magnum-Flasche Sekt.

 

Die vom TSV betriebene Bar schenkte kreative Cocktails aus und der Vorstand bedankte sich bei allen Helfern, die im Vorfeld für das nötige Ambiente beim bunten TSV-Faschingstreiben sorgten. − hmo

Pressebericht vom 09-02-2018 im Heimatsport der PNP

Kirchdorf Wildcats verpflichten österreichischen Nationalspieler

Football-Bundesligist holt Clemens Erlsbacher (24, Swarco Raiders Innsbruck) als Passempfänger
10.02.2018 | Stand 10.02.2018, 03:53 Uhr
Verstärkung aus Österreich: Nationalspieler Clemens Erlsbacher wechselt zu den Kirchdorf Wildcats. − F.: red
Verstärkung aus Österreich: Nationalspieler Clemens Erlsbacher wechselt zu den Kirchdorf Wildcats. − F.: red

Den Namen des Flusses, an dem er in der kommenden Saison Football spielt, den kennt er bereits. Nach einem Jahr Pause wechselt Receiver Clemens Erlsbacher von den Swarco Raiders Innsbruck zum Bundesliga-Aufsteiger Kirchdorf Wildcats.
Der österreichische Nationalspieler wird die Pass-Empfänger bei den Niederbayern verstärken. Trainer Christoph Riener hat den Kontakt hergestellt – und nach den ersten Trainingseinheiten war der Wechsel klar.


Karriere-HöhepunktEM-Endspiel 2014Clemens Erlsbacher spielt seit 2007 Football in Innsbruck, hat es dort in der Jugend bereits in die Nationalmannschaft geschafft und ist 2011 in Sevilla Europameister geworden. Bei der Junioren-Weltmeisterschaft in den USA erspielten sich die Österreicher Platz vier. Highlight in seiner Football-Karriere war sicherlich das Endspiel mit der Herren-Nationalmannschaft 2014, als die "Ösis" knapp mit einem 27:30 gegen Deutschland unterlagen.


Der 24-jährige studiert Business & Management im sechsten Semester und hat standesgemäß neben Football Skifahren auf seiner Hobby-Liste sowie Kochen und Reisen. "Ich freue mich total auf die Saison in der GFL und bin richtig gespannt, den deutschen Football kennen zu lernen", so der Innsbrucker. − red

Pressebericht vom 06-02-2018 im Sport der PNP

Kirchdorf Wildcats legen Grundstein

Trainingscamp in der Otto-Steidle-Halle – Coaches mit GFL-Team und U19 zufrieden – Neuzugänge noch nicht dabei
06.02.2018 | Stand 06.02.2018, 01:55 Uhr
Auf einem guten Weg – die Kirchdorf Wildcats bereiten sich akribisch auf die neue Saison vor. − Foto: red
Auf einem guten Weg – die Kirchdorf Wildcats bereiten sich akribisch auf die neue Saison vor. − Foto: red

Die Vorbereitungen auf die GFL- und Juniors-Saison bei den Kirchdorf Wildcats laufen bereits auf Hochtouren.
Beim zweitägigen Camp in der Otto-Steidle-Halle freuten sich Head-Coach Christoph Riener und der Chef der U19-Mannschaft, Christoph Braun, über zahlreiche Akteure, darunter auch neue Gesichter. Der Trainerstab war mit den Abläufen in den einzelnen Einheiten bereits sehr zufrieden. "Verbesserungen werden wir natürlich noch vornehmen in den nächsten Wochen", so Head-Coach Christoph Riener bei der Abschluss-Besprechung.


Er zeigte sich überrascht über die Fortschritte in manchen Mannschaftsteilen, stellte aber auch noch viele Defizite fest. "Jede Unit war nicht perfekt besetzt, daran müssen wir arbeiten", betonte Head-Coach Christoph Riener. In zahlreichen Video-Sitzungen, in denen die aufgenommenen Einheiten analysiert worden sind, und bei verschiedenen Spielsituationen waren bereits gute Leistungen erzielt worden.


Dass in dieser Phase der Vorbereitung auf die neue Saison die Installation des Play-Books in Offense und Defense noch nicht jeder Spieler voll verinnerlicht hat, ist klar. "Der Grundstein ist jedoch gelegt. Und wenn die Imports im März dann zum Team stoßen, sollten die Senioren für die GFL bereits besser präpariert sein", so Christoph Riener. Auch Christoph Braun war zufrieden mit den Leistungen der U19 und wünscht sich für die nächsten Wochen noch mehr Konzentration und Trainingsbeteiligung in den einzelnen Einheiten. "Der Weg, den wir gehen, ist jedoch schon ein guter", so der Head-Coach der Wildcats-Juniors. − red

Pressebericht vom 24-01-2018 im Sport der PNP

"Niemand kennt uns"

Trotz vieler Zuschauer ist American Football immer noch Randsportart in Deutschland – Was dem Sport fehlt und was nicht
Andreas Scheuerer 24.01.2018 | Stand 24.01.2018, 03:50 Uhr
Viele Zuschauer besuchen die Spiele der Kirchdorf Wildcats. Massenmedien berichten dennoch selten über die Footballmannschaft, die seit diesem Jahr in der ersten Bundesliga spielt. − Foto: Hausladen
Viele Zuschauer besuchen die Spiele der Kirchdorf Wildcats. Massenmedien berichten dennoch selten über die Footballmannschaft, die seit diesem Jahr in der ersten Bundesliga spielt. − Foto: Hausladen

Passau. Er greift nun oft zum Hörer. Um sich selber ins Spiel zu bringen, sozusagen. So wie damals, als die Footballmannschaft der Kirchdorf Wildcats in die erste Bundesliga aufstieg und das strenggenommen nur jene 1400 Menschen mitbekamen, die am Spielfeldrand herumstanden. Da rief Vereinspräsident Hans-Peter Klein beim Bayerischen Rundfunk an, er fragte, ob Blickpunkt Sport das Spiel übertrage. Die damalige Chefredakteurin lehnte ab, es gebe bedauerlicherweise keinen Platz im Programm. "Man sendet lieber ein Feldhockeyspiel vor 50 Zuschauern." Sagt Klein.


Dass das öffentliche Interesse an deutschem Football verglichen mit anderen Sportarten gering ist, ist bemerkenswert. Schließlich erlebt der Lieblingssport der Amerikaner einen Boom. Beim Super Bowl, dem Endspiel der amerikanischen Ligameisterschaft (NFL), Kein Geld für Spieler in der ersten Bundesligaschossen die Einschaltquoten vergangenes Jahr in die Höhe. Der Privatsender Pro7Maxx, der das Spiel live übertrug, verzeichnete Marktanteile von bis zu 5,9 Prozent – auch heuer beim Super Bowl am 4. Februar erwarten den Privatsender Traumquoten. Kneipen veranstalten Super-Bowl-Partys. Heranwachsende diskutieren am Schulhof, Kleins Sohn erzähle oft davon. "Da bewegt sich was", sagt der Präsident der Wildcats.
Bis auf die privaten Sender bewegt sich in der Berichterstattung aber ziemlich wenig. Der Präsident des bayerischen Footballverbands Michael Döhla sagt: "Football ist eben nicht Fußball." Das amerikanische Spiel sei komplex, schnell und bestehe aus vielen verschiedenen Spielzügen, die man auf den ersten Blick oft nicht nachvollziehen kann, ganz anders als beim Fußball. Deshalb setzen Vereine bei den Spielen Stadionsprecher ein, die den Zuschauern das Geschehen auf dem Platz erklären. Nur das wissen wenige. Noch weniger: wie der Sport Menschen begeistern kann.


Denn Football in Deutschland hat sich in den vergangenen Jahren stark weiterentwickelt, ganz ohne die Hilfe der Massenmedien. Bayerische Vereine verzeichnen mehr und mehr Mitglieder. Genaue Zahlen nennt der Verbandspräsident nicht, der Mitgliederzuwachs sei aber "extrem verglichen mit anderen Sportarten". Vereine haben sich neu gegründet, Döhla spricht von etwa 10 Prozent mehr als noch vor fünf Jahren, eine "enorme Entwicklung".


Das hat auch damit zu tun, dass Vereine den Spieltag immer umfangreicher gestalten. Clubs bemühen sich, eine familiäre Atmosphäre zu schaffen, für Kinder gibt es Hüpfburgen, Erwachsene kommen schon in den Morgenstunden zum Grillen. "Familien planen Wochenendausflüge zu den Spielen", sagt Döhla. Man habe das Konzept aus Amerika übernommen, wo jeder Spieltag wie ein Volksfest sei. Ein Familienfest.


Trotz der vielen Besucher ist Geld in Vereinen knapp. Die Wildcats, die Passauer Pirates oder die Plattlinger Black Hawks müssen jedes Jahr um neue Sponsoren buhlen. Zwar nehmen die Vereine am Spieltag Geld ein, doch das reiche nicht aus, um etwa Trainer, Betreuerteam oder lange Busfahrten der Mannschaften bezahlen zu können, sagt Klein. "Ein Überleben von diesen Einnahmen ist undenkbar." Wegen der geringen Einnahmen mussten die Black Hawks aus Plattling im Jahr 2011 die erste Liga verlassen, heißt es im Verein.


Die Spieler der Wildcats bekommen auch in der ersten Bundesliga kein Gehalt. Neuzugänge aus Amerika erhalten lediglich "Trinkgeld", so der Vereinspräsident. "Junge Spieler haben Studentenstatus, können Europa bereisen. Wir haben 60 Spieler. Da kämen Unsummen auf uns zu. Es gibt kein Geld", sagt Klein. So handhaben das die meisten Vereine in Bayern. Damit ist man weit weg von der Vermarktungsmaschine NFL, in der Spieler als Multimillionäre vom Platz gehen.
Überhaupt könne man die Bundesliga nicht mit der amerikanischen Liga vergleichen, sagt Klein. Schon deshalb nicht, weil die Strukturen in Deutschland anders seien als in den USA. So gebe es kaum Sportgymnasien, an denen sich junge Spieler zu Profis ausbilden lassen, keine Colleges. "Man befindet sich auf einem Amateurstatus." Jeder Spieler muss alles selbst bezahlen, Fitnessstudio, Ausrüstung, alles. Die meisten haben nebenher Jobs. "Das hat mit der NFL nichts zu tun." Die Teams in der amerikanischen Liga nahmen laut dem Statistikportal statista im Jahr 2016 rund 13 Milliarden Dollar ein. Ein Markt der Superlative.

Keine amerikanischen Verhältnisse denkbarDass dieser Markt auch in Deutschland wächst, sagen alle; dass es irgendwann amerikanische Verhältnissen gebe, dagegen kaum welche. Denn anders als die Vereine in Deutschland, streichen NFL-Clubs teils hohe Fernsehgelder ein. Steigt das Interesse der Medien, steigt auch das Interesse der Sponsoren, die ansonsten schwer zu bekommen sind, wie Vereine klagen. So die Theorie.

 

Für die neue Saison, die Ende April beginnt, sei man mit neuen Sponsoren im Gespräch, sagt Klein. Nur sei das schon witzig, wenn man sage, man habe ein Footballteam in der ersten Bundesliga und die Geldgeber einen stirnrunzelnd ansehen und dann fragen, wie es denn heiße, wie es dazu kam. "Niemand kennt uns." Zumindest in den dritten Programmen und den überregionalen Zeitungen hätte Klein gerne mehr Aufmerksamkeit der Medien.

Der Präsident der Wildcats rechnet in der ersten Bundesligasaison mit einem Platz im Mittelfeld. "Natürlich kann es genauso gut sein, dass wir durchgereicht werden." Tragisch wäre das nicht, schließlich gehe es um die langfristige Entwicklung. Er hoffe, dass auch die Medien dabei mithelfen. Sonst nehme eben den Hörer öfter in die Hand.

Pressebericht vom 23-01-2018 im Heimatsport der PNP

"Urgestein" zurück

Football-Bundesligist Kirchdorf Wildcats kann wieder auf Michael Reber (Offense Line) bauen
23.01.2018 | Stand 23.01.2018, 02:30 Uhr
Rückkehr in die Trainer-Crew der Kirchdorf Wildcats – Michael Reber (kleines Foto). − Fotos: Geiring
Rückkehr in die Trainer-Crew der Kirchdorf Wildcats – Michael Reber (kleines Foto). − Fotos: Geiring

Seit dem Herbst ist es eigentlich offiziell: Offense Line-Assistant Michael Reber zählt wieder zum Coaching-Staff des Football-Bundesligisten Kirchdorf Wildcats.
Das "Urgestein" des Vereins kehrt somit in seine Spezialdisziplin zurück. Reber war von 1993 bis 1998, von 2004 bis 2004 und 2007 Spieler bei den Wildkatzen in der Offense-Line und hat zwei Mal die Meisterschaft in der GFL2 errungen. Bereits während seiner aktiven Laufbahn engagierte sich Reber als Coach im Flag-Bereich und war von 2004 bis 2008 für die Offense Line tätig. Hier feierten die Juniors 2007 die Bayerische Meisterschaft. Von 2008 bis 2012 war Reber dann Offense Line-Coach bei den Senioren. Eine turbulente Phase bei den Kirchdorfern, denn dabei erlebte er den Abstieg, aber auch den Wiederaufstieg in die GFL2 2010.
Seither spielen die Wildcats in der Bundesliga und in der neuen Saison geht es zum erstem Mal in der GFL um Punkte. "Wir freuen uns, dass Michi den Weg wieder zu uns gefunden hat – und zusammen mit Offense Line-Coach Dany Kessler wird er diese Unit sicher besser machen", glaubt Präsident Hans-Peter Klein.
Die Vorbereitungen auf die GFL-Saison laufen längst und Chefcoach Christoph Riener wird in den nächsten Wochen auch die Zugänge aus den USA präsentieren können. − red

 
 

Pressebericht vom 03-01-2018 im Heimatsport der PNP

Tang Soo Doo: Gürtelprüfung mit viel Bravour gemeistert

02.01.2018 | Stand 02.01.2018, 02:57 Uhr

Alle 17 Kinder und Erwachsene der Tang Soo Do-Abteilung des TSV Kirchdorf haben ihre Gürtel-Prüfung bravourös bestanden. Diese begann mit den Weiß-Gurten – und die Anforderungen steigerten sich mit den Darbietungen der Orange- und Grün-Gurte. Nach dem Aufwärmen folgten die einzelnen Techniken für Hand und Fuß, Formenlauf und Partnerübungen. Bei den höher Graduierten wurden auch die Disziplinen Einschritt-Kampf, Sparring (Freikampf) und Bruchtest (auf ein oder zwei Zentimeter starke Fichtenbretter) gezeigt. Wer sich für die traditionelle Kampfkunst Tang Soo Do interessiert, kann sich im Internet unter www.tangsoodo-rottal-inn.de oder www.tsv-kirchdorf aminn.de informieren. Dort finden sich auch die Ansprechpartner und die Trainingszeiten. Jeder Interessierte ist zu einem kostenlosen Schnuppertraining willkommen. Im Bild, hinten von links: Prüfer Jo Kandlbinder, Isabell Kellhuber, Martin Starzengruber, Annika Schöfberger, Carolin Bessel, Eric Seelig, Pierre Seelig, Markus Tissen, Josef Maier, Brigitte Zieringer, Anthony Adunoff und Prüfer Franz Schramel. Vorne von links: Chiara Arthofer, Jana Haunsberger, Maximilian Fink, Mika Kroh, Christian Fink, Raphael Jungsberger und Mia Feichtenschlager. − red

Pressebericht vom 14-12-2017 im Lokalteil der PNP

Reha-Vital feiert besinnlich in den Advent

Besinnliche und heitere Beiträge – Dank an die fachlichen Übungsleiterinnen
14.12.2017 | Stand 14.12.2017, 02:44 Uhr
Der Inntaler Vierg‘sang mit (von rechts) Max Schmölz, Heidi Dietl, Johanna Hitzenauer und Franz Lehner umrahmte die Adventfeier mit heimeligen Weisen. − Fotos: Hopfenwieser
Der Inntaler Vierg‘sang mit (von rechts) Max Schmölz, Heidi Dietl, Johanna Hitzenauer und Franz Lehner umrahmte die Adventfeier mit heimeligen Weisen. − Fotos: Hopfenwieser
Vorstand Werner Zienert (hinten, li.) mit den Übungsleiterinnen Daniela Schwab (re.) und Hermine Goldbacher (Mitte) sowie Veronika Gschneidner (li.) und Bürgermeister Johann Springer.
Vorstand Werner Zienert (hinten, li.) mit den Übungsleiterinnen Daniela Schwab (re.) und Hermine Goldbacher (Mitte) sowie Veronika Gschneidner (li.) und Bürgermeister Johann Springer.

Kirchdorf. Besinnlich und humorvoll stimmte sich die Reha-Vital-Sportgruppe des TSV auf die Adventszeit ein. 66 Mitglieder gehören der Gruppe an – über 40 von ihnen waren zur Adventsfeier ins Gasthaus Kirchenwirt gekommen, was besonders Vorstand Werner Zienert freute.

Unter den Gästen waren auch TSV-Vorstand Michael Killermann und zu späterer Stunde Bürgermeister Johann Springer, die beide ein Grußwort sprachen. Musikalisch umrahmt wurde die Feier mit heimeligen Weisen vom "Inntaler Vierg‘sang" (Heidi Dietl, Johanna Hitzenauer, Max Schmölz und Franz Lehner).

 

In der warmen Stube fühlten sich die Besucher bei Plätzchen, Stollen, Lebkuchen, Tee und Kaffee schnell wohl. Zienert zeigte sich beeindruckt von der Besucherzahl, zumal das Durchschnittsalter der Gruppe bei 75 Jahren liegt. Seit 2014 ist die Reha-Gruppe Mitglied beim TSV. Es ist keine Sportgruppe im eigentlichen Sinn, sondern eine medizinische Einrichtung mit Reha-Sport.

 

Bei den fachlichen Übungsleiterinnen Hermine Goldbacher und Daniela Schwab bedankte sich Zienert mit einem kleinen Geschenk und Veronika Gschneidner überreichte an beide, aber auch an den Vorstand, spontan einen Engel, denn nur so könne man sie bezeichnen, meinte sie in Bezug auf die Arbeit, die von den Dreien geleistet wird. Veronika Gschneidner las die Geschichte vom Lammetta, für das an Weihnachten kurzfristig ein mit Silberbronze aufgepepptes Sauerkraut verwendet wurde. Bei der Weihnachtsgeschichte von Toni Lauerer bekam man einen ganz neuen Blick auf das Krippenleben, bei dem Josef von Donald Duck vertreten wurde, das Christkind leicht verbrannt und Batman der dritte heilige König war.

 

Zwischendurch wurden gemeinsam Weihnachtslieder angestimmt. Der "Inntaler Vierg‘sang" spielte und sang Advent- und Winterlieder und auf vielfachen Wunsch den "Andachtsjodler". Zienert bedankte sich bei den musikalischen Gästen und allen, die einen Beitrag zu dieser Veranstaltung, egal in welcher Form, geleistet haben. Beim gemeinsamen Würstlessen fand die Feier ihren Abschluss. − hmo

Pressebericht vom 07-12-2017 im Lokalteil der PNP

Willi macht den ersten Wurf

"Wildcats"-Maskottchen eröffnet neues Glücksspiel
07.12.2017 | Stand 06.12.2017, 19:56 Uhr
In der Spielbank Bad Füssing kann jetzt auch gewürfelt werden. Bei der Eröffnung des Spiels "Dice 52" durch Willi, Maskottchen des Footballteams "Wildcats" aus Kirchdorf, waren am Freitagabend mit dabei: stellvertretender Landrat Raimund Kneidinger (2. v. li.), Spielbankdirektor Ralf Samland (3. v. li.), Bad Füssings 2. Bürgermeister Günter Köck (4. v. li.) und CSU-Ortsvorsitzendender Daniel Lorenzer. − Foto: Gerleigner
In der Spielbank Bad Füssing kann jetzt auch gewürfelt werden. Bei der Eröffnung des Spiels "Dice 52" durch Willi, Maskottchen des Footballteams "Wildcats" aus Kirchdorf, waren am Freitagabend mit dabei: stellvertretender Landrat Raimund Kneidinger (2. v. li.), Spielbankdirektor Ralf Samland (3. v. li.), Bad Füssings 2. Bürgermeister Günter Köck (4. v. li.) und CSU-Ortsvorsitzendender Daniel Lorenzer. − Foto: Gerleigner
Die Cheerleader der "Wildcats" aus Kirchdorf zeigten eine mitreißende Choreografie. − Foto: Gerleigner
Die Cheerleader der "Wildcats" aus Kirchdorf zeigten eine mitreißende Choreografie. − Foto: Gerleigner

Kirchdorf/Bad Füssing. Dass ein Gast ob eines unverhofften Gewinns am Roulettetisch einen kleinen Freudenschrei ausstößt oder dass nach einem gewonnenen Pokerturnier an der Bar mit einem Glas Sekt auf den Sieg angestoßen wird – alles nichts Außergewöhnliches in der Bayerischen Spielbank Bad Füssing.

Wenn aber plötzlich eine ganze Gruppe junger und attraktiver Damen zu mitreißender Musik nach einer einstudierten Choreografie zu tanzen beginnt, alle Umstehenden rhythmisch mitklatschen und dann sogar noch Footballspieler in voller Montur und in Begleitung des Maskottchens den Saal des Großen Spiels betreten, dann ist wohl jedem der Anwesenden klar: Hier tut sich Außergewöhnliches. Und so war es dann auch am Freitagabend in der Spielbank Bad Füssing. In einer feierlichen Zeremonie samt einiger Ehrengäste wurde der offizielle Startschuss gegeben für das neue Würfelspiel "Dice 52".
Den "First Shoot", also den Eröffnungswurf, machte Willi, das Maskottchen der American Footballmannschaft Wildcats aus Kirchdorf. Doch ehe es soweit war, hatte Spielbankdirektor Ralf Samland das Wort. Nachdem er eine Reihe von Ehrengästen, darunter stellvertretenden Landrat Raimund Kneidinger, Bad Füssings 2. Bürgermeister Günter Köck und Pfarrer Andreas Rembeck, begrüßt hatte, brachte er seine Freude darüber zum Ausdruck, den Gästen zum einen das neue Würfelspiel und zum anderen den neu gestalteten Saal des Großen Spiels präsentieren zu können. Mit "Dice 52" habe die Spielbank ihr Angebot noch einmal erweitert. Viel Glück und gute Unterhaltung wünschten dann auch Raimund Kneidinger und Günter Köck den Spielbankgästen in ihren kurzen Grußworten.
Und dann ging so richtig die Post ab. Die Cheerleader der "Wildcats" zeigten eine mitreißende Choreografie und unter dem Applaus der Besucher eröffnete Willi das Würfelspiel. Gewürfelt werden kann ab sofort immer freitags und samstags. − red

Pressebericht vom 06-12-2017 im Lokalteil der PNP

Tanzkurs-Abschlussball gefeiert

Boogie-Memories überreichten Diplome an die Absolventen
06.12.2017 | Stand 05.12.2017, 18:55 Uhr

Stammham. Zum Abschluss des Boogie-Woogie-Einsteigerkurses der Boogie-Memories Kirchdorf trafen sich die Teilnehmer im Gasthof "Dorfwirt". Eingeladen waren neben Vereinsmitgliedern weitere Gäste, unter anderem auch DJ Mr. Swingman.

Die Begrüßung übernahm Abteilungsleiter Gerhard Kaser. Er bedankte sich bei allen Teilnehmern sowie bei den Kursleitern Gertraud und Alexander Langbauer mit Christina Huber und Martin Brixel. TSV-Vorstand Michael Killermann überreichte den Kursleitern ein Geschenk und bedankte sich ebenfalls im Namen aller sowohl für die sehr gute Vermittlung des Lernziels als auch für ihre Geduld. Als aktiver Sportler musste er anerkennen, dass Tanzen tatsächlich Sport ist und dabei auch viel Schweiß fließt. In diesem passenden Rahmen fühlten sich die Teilnehmer sichtlich wohl und hatten keine Scheu, ihr Erlerntes auf der Tanzfläche zu präsentieren. Anschließend erhielten sie Glückwünsche von den Kursleitern sowie ihr "Diplom". Bereichert wurde diese Veranstaltung durch einen Formationsauftritt mit einer Zugabe der Boogie-Memories. − red/Foto: red

Presseberichte aus dem Jahr 2017
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