Pressebericht vom 18-06-2018 im Lokalteil der PNP

Vorstandschaft im Amt bestätigt

Jahresversammlung der TSV-Stockschützen mit Neuwahlen – Freude über Nachwuchs-Schützen
Monika Hopfenwieser 18.06.2018 | Stand 17.06.2018, 17:35 Uhr
Zweiter Bürgermeister Walter Unterhuber (3. v. li.) mit der neu gewählten Vorstandschaft der Stockschützenabteilung (von rechts) Josef Mack, Abteilungsleiter Manuel Niedermeier, Waltraud Halbedl, Heinz Prehofer und Herbert Herterich. − Foto: red
Zweiter Bürgermeister Walter Unterhuber (3. v. li.) mit der neu gewählten Vorstandschaft der Stockschützenabteilung (von rechts) Josef Mack, Abteilungsleiter Manuel Niedermeier, Waltraud Halbedl, Heinz Prehofer und Herbert Herterich. − Foto: red

Kirchdorf. Neuwahlen standen im Mittelpunkt der Jahresversammlung der Abteilung Stockschützen im TSV Kirchdorf. Dabei wurde dem bisherigen Vorstand Manuel Niedermeier für weitere zwei Jahre das volle Vertrauen geschenkt.

Ihm zur Seite steht das bewährte Team mit 2. Abteilungsleiter Josef Mack, Finanzchefin Waltraud Halbedl, Schriftführer Herbert Herterich, Spielleiter Heinz Prehofer und den Beisitzern Richard Schmidhuber und Horst Dusswald. Die Posten von Jugendleiter und Platzwart konnten nicht besetzt werden. Wahlleiter und 2. Bürgermeister Walter Unterhuber gratulierte der neuen Stockschützen-Vorstandschaft und war sich mit TSV-Vorstand Michael Killermann einig, dass der Generationenwechsel vor zwei Jahren an der Führungsspitze bestens geklappt hätte und ein guter Zusammenhalt spürbar sei.

 

Zu Beginn der Versammlung hieß Vorstand Manuel Niedermeier Mitglieder und Gäste im Gasthaus "Kirchenwirt" willkommen und ließ das vergangene Vereinsjahr Revue passieren. Besonders freute ihn, dass junge Stockschützen in den Verein gewechselt sind, denn, so Niedermeier, es sei nicht einfach, Jugendliche für den Stockschützensport zu begeistern. Bei allen Aktiven bedankte sich Niedermeier für den sportlichen Einsatz und bei allen tatkräftigen und finanziellen Unterstützern für ihre Hilfe.

Den sportlichen Bereich beleuchtete Heinz Prehofer. Er berichtete von 29 Turnieren, an denen die beiden Stockschützenmannschaften 2017 teilgenommen hatten und sich dabei zwei Siege und jeweils vier Mal Platz Zwei und Drei sichern konnten. Die 1. Mannschaft musste im Winter 2016/17 den Abstieg in die Kreisoberliga in Kauf nehmen und nahm dort im Sommer 2017 Platz 8 ein. Im Winter 2017/18 belegte die Mannschaft beim Kreispokal B den ersten Platz und stieg somit in den Kreispokal A auf. Die 2. Mannschaft stand in der Kreisliga auf dem zehnten Platz – damit war der Klassenerhalt ebenfalls sicher.

Wie die finanzielle Situation der Abteilung aussieht, darüber berichtete Waltraud Halbedl und zeigte sich erfreut über ein erwirtschaftetes Plus in der Kasse. Auch das Darlehen wird zügig abbezahlt, so die Kassenchefin.

 

Michael Killermann ging auf die Nutzung des Obergeschosses der Stockschützenhalle für Partys oder Geburtstagsfeiern von Jugendlichen ein und sah darin eine rege Nutzung. Nur mit der Reinigung nach den Feiern gäbe es teils Probleme. In Bezug auf die Beleuchtung am Zugang zur Stockschützenhalle seien LED-Strahler mit Flutlicht vorgesehen.

Abteilungsleiter Niedermeier ging auf die anstehenden Termine der Stockschützen ein und nannte u.a. das Freie Turnier am 13. und 14. Juli sowie die Ortsmeisterschaft am 21. und 22. September. Für die Vereinsmeisterschaft soll kurzfristig ein Termin anberaumt werden.

 

In Bezug auf die Ortsmeisterschaft meinte Unterhuber, dass er sich um eine Gemeinderat-Mannschaft bemühen werde und Spielleiter Prehofer regte an, dass nur bestimmte Stockplatten benutzt werden sollten, damit eine bessere Chancengleichheit besteht.

Um die Außenflächen der Stockbahn wieder in Schuss zu bringen und besser nutzen zu können, sind einige Arbeiten notwendig, erwähnte Josef Mack. Dabei könnte die Bahn im Rahmen einer Feuerwehrübung gereinigt werden. Außerdem muss die Markierung bei den Außenbahnen erneuert werden, so Mack. Des Weiteren ist angedacht, die Umrandung des Außenplatzes und die Bänke zu erneuern. Die Montagearbeiten würden die Stockschützen übernehmen, die Kosten für das Holz der Sportverein, schlug Mack vor.

Stephan Schacherbauer kritisierte, dass die Stockschützen das Gemeindemobil für ein länderübergreifendes Turnier nicht nutzen durften. Unterhuber sah keinen Grund für die Absage und versicherte, sich darüber zu informieren. Mit einem gemeinsamen Essen stärkte man sich für den geselligen Teil des Abends.

 
 

Pressebericht vom 16-06-2018 im Heimatsport der PNP

Christoph Riener: "Schwierige Aufgabe, aber durchaus lösbar"

GFL1: Kirchdorf Wildcats bei Allgäu Comets
16.06.2018 | Stand 15.06.2018, 16:50 Uhr

Eine hohe Auswärtshürde haben die Kirchdorf Wildcats am Sonntag um 14 Uhr vor sich. Der Aufsteiger in die German-Football-League 1-Süd muss bei den Allgäu Comets ran.


"Die Aufgabe ist schwierig, aber lösbar", ist sich Head-Coach Christoph Riener sicher, der mit seinem Team nach einer Woche Spielpause ausgeruht in dieses Duell gehen kann. Für die Allgäu Comets hingegen wird es eine wichtige Partie vor eigenem Publikum. Die 14:28-Niederlage bei den Marburg Mercenaries sitzt noch sehr tief und daher will sich die Mannschaft von Head-Coach Stan Bedwell zu Hause rehabilitieren und Platz vier in der Tabelle der GFL1-Süd verteidigen.


"Wir haben einen Plan gegen Kempten – und wenn alle Spieler hoch konzentriert sind und die Vorgaben umsetzen, können wir die Partie auch erfolgreich bestreiten", glaubt Head-Coach Chri-stoph Riener. Interessant wird das Duell insofern, weil die Allgäu Comets eine Offense spielen, die fast ausschließlich mit Pässen arbeitet. Daher müssen die Kirchdorf Wildcats in erster Linie Quarterback Justin Sottilare attackieren, um den Spielfluss der Einheimischen zu stoppen. Für den Neuling wird es entscheidend sein, selbst Punkte auf das Scoreboard zu bekommen. Wenn die Offense so spielt, wie in der zweiten Hälfte gegen Marburg, dann sind auch Auswärtspunkte möglich. − red

 
 

Pressebericht vom 04-06-2018 im Heimatsport der PNP

Erst Sensationssieg und dann "Party on"

GFL 1-Süd: Aufsteiger Kirchdorf Wildcats gewinnt nach einem 0:17-Rückstand gegen die Marburg Mercenaries am Ende noch mit einem 29:24
04.06.2018 | Stand 03.06.2018, 19:36 Uhr
In Top-Form präsentierte sich Alexander Braunsperger von den Kirchdorf Wildcats. − Foto: Walter Geiring
In Top-Form präsentierte sich Alexander Braunsperger von den Kirchdorf Wildcats. − Foto: Walter Geiring
Schreit den Jubel heraus – Präsident Hans-Peter Klein. − F.: Gei
Schreit den Jubel heraus – Präsident Hans-Peter Klein. − F.: Gei

Das war nichts für schwache Nerven! Nach einem 0:17-Rückstand haben die Kirchdorf Wildcats das Duell der German-Football-League 1-Süd gegen die Marburg Mercenaries doch noch mit einem 29:24 für sich entscheiden können und schoben sich auf Rang vier der Tabelle nach vorne.


Nach einem völlig verpatzten Start mit drei Interceptions durch Quarterback Cameron Birse sah es im dritten Viertel nicht mehr danach aus, dass der Aufsteiger gegen die Hessen irgendetwas reißen würde können. Aber dann drehte sich das Spiel und wurde zu einem Football-Krimi.


Von Beginn an war die Defense der Hausherren top. Das Backfield mit Sinan Günaltay, Manuel Obermeier und Dartez Jacobs hatte alles im Griff. Marburg konnte im ersten Quarter nur mit einem Field-Goal 3:0 in Führung gehen. Allerdings war zu diesem Zeitpunkt die Offense überhaupt nicht vorhanden. Jeder Lauf von Alexander Braunsperger und Jakob Mühlthaler, der verletzt im zweiten Quarter ausschied, wurde früh gestoppt. Die Pässe kamen nicht an und der zweite Fehlpass von Quarterback Cameron Birse landete beim Gegner. Marburg nutzte die Chance mit einem Pass auf den vollkommen frei stehenden Neal Howey zum 10:0.
Die Abwehr übte aber weiterhin viel Druck aus – und Korbinian Reichenberger sowie Lukas Schießer setzten dem österreichischen National-Quarterback Alexander Thury mächtig zu. Nur der Offense gelang auch in der Folge ziemlich wenig. Erst kurz vor der Halbzeit das erste Erwachen. Ein guter Drive brachte die Hausherren in die gegnerische Hälfte und ein Pass von Cameron Birse auf Lukas Anzeneder den ersehnten Touchdown. Der aber nicht zählte, da die Schiedsrichter beim Spielzug ein Foul erkannt hatten.


Im dritten Viertel die Katastrophe: Quarterback Cameron Birse feuerte seinen ersten Pass gleich in die Arme des völlig überraschten Andrecus Lindley, der in die Endzone der Einheimischen lief: 17:0 für die Gäste. Das Spiel schien gelaufen. Doch die Kirchdorf Wildcaats zeigte eine unglaublich Moral.


Es folgte ein Kick Off-Return-Touchdown von Dartez Jacobs. Doch dieser war wieder ungültig wegen eines Foulspiels. Der nächste Drive brachte die Kirchdorf Wildcats an die 15 Yard-Linie und im vierten Versuch fand Quarterback Cameron Birse Clemens Erlsbacher in der Endzone zum 6:17. Der Extrapunkt wurde allerdings vergeben. Marburg musste kontern und machte dabei ebenfalls Fehler. Einen Pass von Quarterback Alexander Thury fing Benedikt Probstmeier ab und brachte seine Farben in guter Feldposition in Ballbesitz. Kurzer Pass auf Brandon Cox an die 20 Yard-Line. Lauf von Alexander Braunsperger an die drei Yard- und im nächsten Versuch an die ein Yard-Line. Dann ein kurzer Pass auf Clemens Erlsbacher zum 12:17. Die Conversion klappte nicht. So ging es ins letzte Quarter.


Die 850 Fans in der In(n)-Energie-Arena feuerten ihr Team an – und es lief endlich rund. Die Defense war hellwach – und als die Offense auf das Feld kam, war es Alexander Braunsperger, der mit einem 65 Yard-Run den Touchdown zum 18:17 erzielte. Die erstmalige Führung für den Aufsteiger. Das Stadion stand kopf. Die Conversion brachte Brandon Cox zum 20:17 ins Ziel. Danach war es Kicker Baris Dasar, der sich mit einem 20 Yard-Field-Goal in die Scorerliste zum 23:17 eintrug. Marburg schlug zurück. Mit einem Pass gelang der Touchdown und mit dem Extrapunkt die 24:23-Führung für die Söldner.
Wieder alles offen. Im nächsten Drive der Kirchdorf Wildcats führte Quarterback Cameron Birse sein Team weiter nach vorne. Alexander Braunsperger erlief weiteren Raumgewinn und hatte am Ende 146 Rushing Yards in den Büchern stehen. Brandon Cox kam an die 18 Yard-Linie der Marburger. Clemens Erlsbacher an die Fünf. Alexander Braunsperger an die Eins und Brandon Cox mit einem Lauf in die Endzone. Touchdown. 29:24 für den Aufsteiger.


Wieder kein Extrapunkt und noch 49 Sekunden auf der Uhr. Die Defense ist dran. Marburg kommt mit Pässen und Läufen an die 34 Yard-Line. Noch 14 Sekunden. Der nächste Pass wird abgewehrt. Kirchdorf nimmt eine Auszeit. Noch drei Sekunden. Marburg versucht es mit einem Pass, der abgeblockt wird und in den Händen eines "Söldners" landet, doch Manuel Obermeier und Sinan Günaltay bringen den Receiver ganz knapp vor der Endzone zu Fall. Null Sekunden. Ende. Aus. Vorbei. Die Kirchdorf Wildcats gewinnen sensationell und sichern sich damit wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Selbst Chef-Coach Christoph Riener zeigte sich beeindruckt und gab im Abschluss-Huddle als Parole "Party on" aus. − red

Pressebericht vom 02-06-2018 im Heimatsport der PNP

Wildcats wollen Revanche

GFL1-Süd: Footballer heute Nachmittag um 16 Uhr gegen die Marburg Mercenaries gefordert
02.06.2018 | Stand 01.06.2018, 17:22 Uhr
Seine Qualitäten sind gefragt: Quarterback Cameron Birse von den Kirchdorf Wildcats. − F.: Geiring
Seine Qualitäten sind gefragt: Quarterback Cameron Birse von den Kirchdorf Wildcats. − F.: Geiring

GFL1-Süd-Aufsteiger Kirchdorf Wildcats strebt heute 16 Uhr gegen die Marburg Mercenaries die Revanche für die 7:33-Hinspiel-Pleite an.


Für die Niederbayern keine leichte Aufgabe, da mit den Hessen das drittstärkste Team der Süd-Staffel aufläuft. "Wir haben in den letzten beiden Wochen gut trainiert und sind vor allem in der Offense einen Schritt weiter gekommen", so Chef-Coach Christoph Riener. Alle Augen liegen auf Quarterback Cameron Birse, der seine Qualitäten bislang noch nicht voll unter Beweis stellen konnte. Das soll anders werden.


Knackpunkt wird auch die Offense Line sein. Bei den Jungs um Center Philipp Brunthaler sind Florian Reber, Sebastian Fischer und Lukas Tiefholz wieder mit dabei und sorgen für mehr Tiefe im Kader. Allerdings müssen die Wildcats in der Defense auf Lorenz Klauser verzichten, der mit einem Muskelfaserriss im Oberschenkel vier Wochen auf "Eis" liegt. Ansonsten haben die Hausherren alle Mann an Bord.


Dass 100 Prozent abgerufen werden müssen, steht außer Frage. um die Offense der "Söldner" um den österreichischen National-Quarterback Alexander Thury zu stoppen. Auf der anderen Seite muss die Offense des Neulings variabel agieren, was in Marburg zu keiner Zeit gelungen ist. "Es wird spannend, aber die Jungs sind heiß und wollen die beiden Punkte", verdeutlicht Präsident Hans-Peter Klein, der sich wieder eine volle Hütte wünscht, um auch neben dem Platz für "Bundesliga-Feeling" zu sorgen. Und sollten es die Wildcats tatsächlich schaffen, zu gewinnen, würden sie sogar mit Marburg die Plätze in der Tabelle tauschen und auf einen Play Off-Rang rücken. − red

 
 

Pressebericht vom 22-05-2018 im Heimatsport der PNP

Wildcats verlassen Platz mit erhobenem Haupt

GFL1-Süd: Aufsteiger Kirchdorf zeigt trotz 0:29 gegen den Deutschen Meister Schwäbisch Hall Unicorns eine klasse Vorstellung in der Abwehr
22.05.2018 | Stand 21.05.2018, 16:28 Uhr
Eine Top-Leistung brachte die Defense der Kirchdorf Wildcats.
Eine Top-Leistung brachte die Defense der Kirchdorf Wildcats.
Mit Volldampf nach vorne – Brandon Cox. Aber für Punkte reichte es nicht. − Fotos: Walter Geiring
Mit Volldampf nach vorne – Brandon Cox. Aber für Punkte reichte es nicht. − Fotos: Walter Geiring

Es war das angekündigte Football-Fest in der In(n)-Energie-Arena: Aufsteiger Kirchdorf Wildcats hat das Duell gegen den Deutschen Meister Schwäbisch Hall Unicorns zwar mit einem 0:29 verloren, konnte den Platz aber trotzdem mit erhobenem Haupt verlassen. Der Neuling liegt mit 3:5-Punkten auf Tabellenrang vier der German-Football-League 1-Süd.
Ausschlaggebend war die hervorragende Defense-Leistung der Hausherren. Nach dem ersten Viertel stand es noch immer 0:0 und die Niederbayern waren auf Augenhöhe. Erst im zweiten Quarter ging die Offense der Schwäbisch Hall Unicorns mit einem gefangenen Pass von Nathaniel Robitaille mit 7:0 in Führung.
Immer wieder sorgte die Defense von Coordinator Florian Berrenberg für Druck. Korbinian Reichenberger, Lukas Schießer und Shannon Smith waren verantwortlich dafür, dass die Gäste nicht zu ihrem gewohnt starken Pass-Spiel kamen. Dartez Jacobs lieferte eine Riesen-Partie. Erst kurz vor der Pause kamen die Gäste mit einem Safety zum 9:0. Und so ging es in die Halbzeit.
1100 Zuschauer feierten den knappen Rückstand und auch in Hälfte zwei bot die Defense der Kirchdorf Wildcats eine super Vorstellung. Die eher schwache Leistung der Offense war das Manko in dieser Partie zwischen David und Goliath. Runningback Alexander Braunsperger musste viele, harte Tackles einstecken und schien etwas auf verlorenem Posten. Im Pass-Spiel lief nicht viel zusammen. Quarterback Cameron Birse hatte nicht seinen besten Tag erwischt.
Zwar konnten die Kirchdorf Wildcats einige First Downs gegen den Deutschen Meister erzielen, aber drei Interceptions waren auch der Grund, warum Schwäbisch Hall immer wieder in eine gute Feldposition kam. Zwei Touchdown-Pässe auf Christian Hafels im dritten Quarter hatten das 0:23 zur Folge – und langsam, aber sicher ging auch der Defense der Kirchdorf Wildcats die Energie aus. Obwohl noch immer gute Feld-Positionen von Schwäbisch Hall verteidigt wurden, reichte es noch für zwei Field Goals für den deutschen Titelträger zum 0:29 im abschließenden Viertel.
Am Ende setzte es die erwartete Niederlage aus, aber nur 29 Punkte zuzulassen, war schon aller Ehren wert. Das bestätigte auch der Head-Coach von Schwäbisch Hall, Jordan Neumann: "Wir wussten, dass Kirchdorf als Aufsteiger ein gute Mannschaft ist. Ihre Defense hat uns das Leben wirklich brutal schwer gemacht." Bei den Kirchdorf Wildcats zeigte sich Defense-Coordinator Florian Berrenberg nach der grandiosen Vorstellung stolz auf seine Abteilung: "Es ist uns gegen diese hochkarätig besetzte Truppe sehr vieles gelungen. Meine Jungs haben einen exzellenten Job gemacht."
Noch verbesserungwürdig ist sicherlich der Angriff. Dies sprach auch Head-Coach Christoph Riener in der Abschluss-Besprechung an. "Hier gibt es schon noch viel zu arbeiten in den kommenden beiden Wochen, damit wir gegen die Marburg Mercenaries im eigenen Stadion einen Sieg einfahren. Alles andere werde ich nicht akzeptieren." Trotz der Pleite feierten die Fans ihr Team – der Applaus auf der Ehrenrunde war den Spielern gewiss. − hpk

Im Angriff noch "Luft" nach oben – HC Christoph Riener nachdenklich.
Im Angriff noch "Luft" nach oben – HC Christoph Riener nachdenklich.

 

 
 

Pressebericht vom 18-05-2018 im Heimatsport der PNP

Football-Fest am Inn

GFL 1-Süd: Aufsteiger Kirchdorf Wildcats gegen Deutschen Meister Schwäbisch Hall Unicorns
18.05.2018 | Stand 17.05.2018, 16:31 Uhr
Krasser Außenseiter sind die Kirchdorf Wildcats mit QB Cameron Birse (rechts), RB Jakob Mühlthaler (mitte) und WR Brandon Cox (links) gegen den Deutschen Meister Schwäbisch Hall Unicorns. − F.: Geiring
Krasser Außenseiter sind die Kirchdorf Wildcats mit QB Cameron Birse (rechts), RB Jakob Mühlthaler (mitte) und WR Brandon Cox (links) gegen den Deutschen Meister Schwäbisch Hall Unicorns. − F.: Geiring

Für die Kirchdorf Wildcats wird es ein absolutes Highlight. Am Samstag um 16 Uhr empfängt der Aufsteiger in die GFL 1-Süd den amtierenden Deutschen Meister Schwäbisch Hall Unicorns. "Die Fans dürfen sich auf ein Football-Fest freuen", ist Präsident Hans-Peter Klein überzeugt. Denn die Einhörner gehören seit Jahren zu den besten Mannschaften in der Bundesrepublik und haben 2017 zum dritten Mal den nationalen Titel gegen Seriensieger Braunschweig Lions errungen.


Die Gäste sind natürlich die haushohen Favoriten und haben bisher auch alle Spiele in dieser Punkterunde deutlich gewonnen. Alles andere als Niederlage des Neulings wäre eine Sensation. Dennoch wollen die Kirchdorf Wildcats das Feld nicht kampflos räumen. "Wir bereiten uns schon dementsprechend vor und sind heiß auf diese technisch und taktisch hervorragende Mannschaft, die auf jeder Position bestens besetzt ist", erklärt Head-Coach Christoph Riener.


Die Kirchdorf Wildcats haben bisher ebenfalls überzeugt, aber auch den Anspruch an sich selbst, von Spiel zu Spiel besser zu werden. Vor allem in der Offense ist noch Luft nach oben, wie auch Offense Coordinator Francesco Lanzani weiß: "Wir arbeiten viel mit Quarterback Cameron Birse, um Details des Systems noch zu verbessern. Die Mannschaft hat jedenfalls den Willen, in jedem Spiel alles zu geben." Ob das allerdings gegen eine solche Über-Mannschaft, wie es die Schwäbisch Hall Unicorns sind, reichen kann, wird sich zeigen. Es wird auf alle Fälle super interessant, den Meister in der In(n)-Energie-Arena zu empfangen. Die Tailgate-Party vor dem Stadion steigt schon ab 13 Uhr, bevor um 14 Uhr die Tore geöffnet werden zum er-sten absoluten Saison-Highlight. Die Organisatoren der Kirchdorf Wildcats wünschen sich viele Fans in Tracht, denn nach dem Spiel geht es mit der Mannschaft auf die Pfingst-Dult. − red

 
 

Pressebericht vom 18-05-2018 im Heimatsport der PNP

Dem Finale ein Stück näher

Flag-Team der Kirchdorf Wildcats bezwingen Burghausen und Erding
18.05.2018 | Stand 17.05.2018, 16:30 Uhr
Zu schnell für den Gegner – die Flaggies der Kirchdorf Wildcats.
Zu schnell für den Gegner – die Flaggies der Kirchdorf Wildcats.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Souverän hat sich das Flag-Team der Kirchdorf Wildcats für die Play Offs der Bayerischen Meisterschaften qualifiziert. Die Nachwuchstalente des Football-Bundesligisten fertigten in der In(n)-Energie-Arena die Burghausen Crusaders (36:0) und die Erding Bulls (43:6) ab und liegen im Klassement mit 12:0-Punkten ungeschlagen auf Platz eins.


Head-Coach Thomas Wimmer: "Wir sind sehr stolz darauf, was unsere Jungs und Mädels bis jetzt schon geschafft haben. Und wir sind auch zuversichtlich, dass wir die Play Offs ebenfalls meistern werden und damit unser ganz großes Ziel – das Finale – erreichen können." Die Flaggies treten am 9./10. Juni im Viertelfinale an. Der Gegner und der genaue Spieltermin sind noch unklar. − red

Pressebericht vom 15-05-2018 im Heimatsport der PNP

Wildcats Juniors verlieren und verpassen Gruppen-Sieg

15.05.2018 | Stand 14.05.2018, 16:31 Uhr

Eine 26:46-Niederlage kassierten die Juniors der Kirchdorf Wildcats gegen die Straubing Spiders und müssen sich vom Gruppensieg in der Football-Bayernliga Gruppe Ost verabschieden. Die Partie stand unter keinem guten Stern, denn Head-Coach Christoph Braun hatte nur 22 von 35 aktiven Spielern zur Verfügung. "Wir mussten Spieler auf Positionen einsetzen, für die sie nicht trainiert hatten. Und weitere Ausfälle während des Spiels zwangen uns zu improvisieren und einige Spieler in Offense und Defense einzusetzen", so Christoph Braun. Um das Play Off zu erreichen, müssen gegen die Regensburg Phönix (9. Juni/A – 16. Juni/H) zwei Siege her. − hpk

Pressebericht vom 09-05-2018 im Heimatsport der PNP

Flag-Team nimmt Kurs auf Play Off

09.05.2018 | Stand 08.05.2018, 16:15 Uhr
Souveräne Siege feierten die Flag-Footballer der Kirchdorf Wildcats.
Souveräne Siege feierten die Flag-Footballer der Kirchdorf Wildcats.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit Erfolgen gegen Gastgeber Erding Bulls (13:0) und Feldkirchen Lions (33:0) steuern die Flag-Footballer des Bundesligisten Kirchdorf Wildcats unaufhaltsam in Richtung Viertelfinale der Bayerischen U15-Meisterschaft. "Ich bin mit der Leistung sehr zufrieden", kommentiert Head-Coach Thomas Wimmer die beiden Siege, sowohl in der Defense als auch in der Offense wusste der Nachwuchs der Wildkatzen zu überzeugen. Am kommenden Sonntag um 11 Uhr geht es in der In(n)-Energie-Arena gegen die Burghausen Crusaders sowie erneut gegen die Erding Bulls. Dann entscheidet sich, ob die Talente aus Kirchdorf die Runde der besten acht Teams erreichen. − red

Pressebericht vom 08-05-2018 im Lokalteil der PNP

08.05.2018 | Stand 07.05.2018, 17:30 Uhr

 Boogie-Memories gingen füreinen guten Zweck badenKirchdorf. Im Zuge einer von Tanzvereinen ins Leben gerufenen "Cool-Water-Challenge", verbunden mit einer Spendenaktion, wurden auch die Boogie-Memories aus Kirchdorf nominiert. Die Aktiven nahmen die Herausforderung an und trafen sich am 30. März um 18 Uhr am Berghamer Badesee zur besagten Challenge bei Wassertemperaturen von zehn Grad Celsius (obiges Foto). Als Beweis der erfüllten Aufgabe wurden Videos mitgeschnitten, die in den sozialen Netzwerken veröffentlicht wurden. Die Spende der Boogie Memories ging an den Kindergarten Kirchdorf. Der Spendenscheck wurde vom Vorstandsteam Melanie und Gerhard Kaser an die Leiterin des Kindergartens, Catrin Auer (3. v. li.), und ihre Helferinnen überreicht. − red/Fotos: red

Pressebericht vom 07-05-2018 im Heimatsport der PNP

Kirchdorf Wildcats verpassen möglichen Sieg

German-Football-League 1-Süd: Aufsteiger spielt 20:20 gegen die favorisierten Ingolstadt Dukes – 900 Zuschauer in der In(n)-Energie-Arena
07.05.2018 | Stand 06.05.2018, 17:48 Uhr
Abschlussbesprechung der Kirchdorf Wildcats nach dem 20:20 gegen die Ingolstadt Dukes, rechts Head-Coach Christoph Riener. − F.: Geiring
Abschlussbesprechung der Kirchdorf Wildcats nach dem 20:20 gegen die Ingolstadt Dukes, rechts Head-Coach Christoph Riener. − F.: Geiring
Mit Übersicht: QB Cameron Birse. − Foto: Geiring
Mit Übersicht: QB Cameron Birse. − Foto: Geiring

Spannung und Dramatik pur beim Duell der German FootballLeague 1-Süd – und am Ende ein zufriedener Aufsteiger! Die Kirchdorf Wildcats eroberten vor 900 Zuschauern gegen die Ingolstadt Dukes ein respektables 20:20-Unentschieden. Doch es hätte am Ende für das Team von Head-Coach Christoph Riener auch noch zum Sieg reichen können.


Die Gäste waren der Favorit, mussten aber feststellen, dass der Neuling mit seiner Defense schwierig zu knacken war. Bereits im ersten Viertel stellten Kilian Weber, Lukas Schießer und Many Frey die Ingolstadt Dukes vor Probleme. Quarterback Sacks, geblockte Punts und eroberte Punts waren die Folge. Erst in Viertel zwei gelang den Gästen die Führung durch einen Touchdown-Pass von Quarterback Nelson Hughes auf Sterry Codrington.


Allerdings herrschte bei den Kirchdorf Wildcats im Angriff zu Beginn Flaute. Kein First down, die Pässe zu ungenau – und mit Läufen durch die Mitte ging ebenfalls nichts. So kamen die Ingolstadt Dukes zu ihren nächsten Punkten mit einem Touchdown-Pass, die versuchte Two-Point-Conversion misslang allerdings. 0:12 der neue Spielstand.


Erst kurz vor der Pause dann die Wende in der Kirchdorfer Offense. Ein Drive über das komplette Feld und ein langer Ball von QB Cameron Birse auf Clemens Erlsbacher brachte die Niederbayern 13 Sekunden vor Ende an die 20 Yard-Linie. Und erneut bediente Birse den österreichischen Nationalspieler in der Endzone zum 7:12-Anschluss. Für den Extra-Point sorgte Baris Dasar.
"Das waren natürlich wichtige Punkte zu diesem Zeitpunkt und außerdem das Signal für die Aufholjagd", erklärte Head-Coach Christoph Riener. Denn in Hälfte zwei stand eine völlig verwandelte Offense der Einheimischen auf dem Platz. Die Coaches hatten einige Umstellungen vorgenommen – und schon klappte es nach vorne besser. Im dritten Viertel gelang wieder ein langer Drive mit Clemes Erlsbacher – und Brandon Cox fing einen 25 Yard-Pass von Birse in der Endzone zur 13:12-Führung. Extra-Point vergeben.


Aber die Ingolstädter stellten im nächsten Drive ihre Klasse unter Beweis und gingen wieder durch einen Touchdown-Pass von Hughes mit 20:13 in Führung. Noch im dritten Quarter verkürzten die Wildcats erneut. Abermals ein langer Pass auf Clemens Erlsbacher an die 3 Yard-Linie – und dieses Mal machten es die Wildcats besser als in Marburg. Jacob Mühlthaler trug das "Ei" über die Line und Baris Dasar verwandelte den Extra-Kick zum 20:20.


Was folgte, war wieder einmal nichts für schwache Nerven. Das letzte Viertel begann. Beide Teams konnten nicht punkten. Shannon Smith und Kilian Weber brachten Quarterback Sacks an. Alexander Achammer fing eine Interception und hatte als DB einen Sahne-Tag gegen seine Receiver. Die Offense marschierte mit Runningback Alexander Braunsperger und Mühlthaler und die Offense Line generierte die Lücken für diese Räume. In aussichtsreicher Feldposition blockten die Dukes ein Field Goal der Wildcats und kamen wieder in Ballbesitz.


Ingolstadt erlief einen Touchdown, der aber durch ein Foul aberkannt wurde – und kurz vor Ende fing Dartez Jacobs eine Interception bei 1:08 Minuten auf der Uhr. Die Kirchdorfer stießen von der eigenen 10 Yard-Linie bis an "20" des Gegners vor. Pässe auf Erlsbacher und Klaus Fischer sowie Läufe von Braunsperger passten perfekt. Dann die letzte Sieg-Option bei 33 Sekunden auf der Uhr. Field Goal-Versuch.


Die Zuschauer hielten die Luft an, aber Ingolstadt konnte das "Ei" blocken und so blieb es beim Unentschieden. Für Eugen Haaf, den Head-Coach der Dukes, war es in der Pressekonferenz "ein typisches Unentschieden, mit dem wir nicht zufrieden sein können". Allerdings wusste er auch, "dass es in Kirchdorf noch nie leicht war, zu gewinnen."


Und Wildcats-HC Christoph Riener trauerte etwas den vergebenen Gelegenheiten nach: "Die Partie hätten wir gewinnen können, vor allem, weil wir zwei Field-Goal-Versuche geblockt bekommen und einen Zusatz-Punkt nicht gemacht haben." Den Fans hat es trotzdem gefallen und beim Verlassen der In(n)-Energie-Arena war der Tenor einhellig: "Wir kommen wieder. Tolle Atmosphäre, geiles Spiel, super Stimmung."

Die Offense marschierte – RB Alexander Braunsperger. − F.: Geiring
Die Offense marschierte – RB Alexander Braunsperger. − F.: Geiring
Gelungene Aktion der Kirchdorf Wildcats. − Foto: Geiring
Gelungene Aktion der Kirchdorf Wildcats. − Foto: Geiring

 

 
 

Pressebericht vom 03-05-2018 im Heimatsport der PNP

Hoffen auf passende Strategie

German-Football-League 1: Kirchdorf Wildcats erwarten Samstag favorisierte Ingolstadt Dukes
04.05.2018 | Stand 03.05.2018, 16:48 Uhr
Will den zweiten Heim-Sieg – Head-Coach Christoph Riener. − F.: Gei
Will den zweiten Heim-Sieg – Head-Coach Christoph Riener. − F.: Gei

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zum ersten bayerischen Derby in der German-Football-League 1 kommt es am Samstag um 16 Uhr in der In(n)-Energie-Arena, wenn sich die Kirchdorf Wildcats und die Ingolstadt Dukes messen.


Den Gästen ist 2017 in ihrem ersten Jahr in der GFL1 mit Platz vier gleich die Teilnahme an den Play Offs geglückt. Somit nehmen die "Herzöge" die Favoritenrolle ein. Mit Eugen Haaf hat Ingolstadt ähnlich wie Kirchdorf mit Christoph Riener einen Head-Coach, der die Mannschaft bereits seit zehn Jahren führt und es bis ins Oberhaus geschafft hat.


Die Strukturen der Vereine sind ähnlich, für Ingolstadt spricht allerdings die größere Erfahrung. 2016 trafen beide Teams in der GFL2 aufeinander, die Dukes konnten zwei Mal gewinnen und schafften den Sprung nach oben.
Für das kommende Duell haben sich die Kirchdorf Wildcats natürlich mehr vorgenommen, als zuletzt bei der 7:33-Niederlage in Marburg. "Der Gegner ist auf vielen Positionen neu besetzt, vor allem bei den Imports. Wir haben also eine ähnliche Ausgangsposition", erklärt Christoph Riener die aktuelle Situation.


Die Dukes haben bei den Stuttgart Scorpions ihr Auftaktspiel mit 37:10 für sich entscheiden können. Die Niederbayern werden versuchen, eine passende Strategie zu finden, um die traditionell starken Linien des Gegners zu knacken. "Wir müssen uns einfach in der Box durchsetzen und Mann gegen Mann besser sein", wünscht sich der Head-Coach, der bis auf Bastian Lehner (Schulter) auf die volle Truppenstärke zurück greifen kann.


Die gute Stimmung im Team kann vielleicht der entscheidende Faktor sein. Trotz der Niederlage bei den Mercenaries ist die Mannschaft zuversichtlich und hat bewiesen, dass sie in der 1. Liga mitspielen kann. Auch die Offense Line bekommt wieder Verstärkung. Alexander Holzinger, der ein Jahr in den USA studiert und dort auch Football gespielt hat, wird wieder auf dem Feld stehen.
Kommt Quarterback Cameron Birse besser ins Spiel, können die Kirchdorf Wildcats zwei wichtige Punkte erobern. Die Defense ist bisher sowieso gut aufgestellt. Die fünf Top-Tackler Dartez Jacobs, Shannon Smith, Alexander Ach-ammer, Lorenz Klauser und Johannes Mühlthaler sind motiviert, ihre Statistik weiter auszubauen. Auch Manuel Frey hat mit seiner Interception bei den Hessen eine ansprechende Partie gezeigt. "Nun gilt es, die Fehler, die wir gemacht haben, nicht zu wiederholen, dann haben wir sicherlich gegen vier, fünf Teams eine realistische Chance, auch zu gewinnen", ist Head-Coach Christoph Riener überzeugt. Der zweite Saisonsieg soll jetzt gegen die Ingolstadt Dukes gelingen. − hpk

 
 

Pressebericht vom 03-05-2018 im Heimatsport der PNP

Wildkatzen zerlegen Kreuzritter

Football: Kirchdorf Juniors dominieren Burghausen deutlich und behaupten sich mit 52:6
04.05.2018 | Stand 03.05.2018, 16:48 Uhr
Nicht zu stoppen – die Kirchdorf Wildcats Juniors. − Foto: red
Nicht zu stoppen – die Kirchdorf Wildcats Juniors. − Foto: red

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zu Beginn der Partie schien es, als könnten die Burghauser Crusaders einigermaßen dagegen halten. Doch dann gaben die Kirchdorf Wildcats Juniors Gas und fegten die gastgebenden Oberbayern überlegen mit 52:6 vom Feld.


Der Spielfilm: 0:6 TD Burghausen; 6:6 TD Maxi Langbauer; 7:6 EP Marinus Löw; 13:6 TD Stefan Loher; 14:6 EP Marinus Löw; 20:6 TD Maxi Bruckmeier; 21:6 EP Marinus Löw; 27:6 TD Lukas Obermaier; 28:6 EP Marinus Löw; 34:6 TD Lukas Obermaier; 35:6 EP Marinus Löw; 41:6 TD Lukas Obermaier; 42:6 EP Marinus Löw; 48:6 TD Fabian Jobst; 49:6 EP Marinus Löw; 52:6 FG Marinus Löw.
"Wir haben die Partie klar dominiert, obwohl wir durch einige Ausfälle kurzfristig umstellen mussten", so Head-Coach Christoph Braun, "sicher lief noch nicht alles rund. Wir werden aber die nächsten Trainingseinheiten dazu nutzen, die Schwachpunkte für das kommende Spiel gegen die Straubing Spiders zu beheben."


Mit zwei Siegen in zwei Spielen sind die Kirchdorf Wildcats Juniors perfekt in die Punkterunde der U19-Bayernliga Ost gestartet und derzeit auf Platz eins, und da wollen sie auch bleiben. Denn der Einzug in die PlayOffs ist das erklärte Ziel des Teams. Das nächste Spiel findet am Samstag, den 12. Mai, um 15 Uhr zu Hause in der In(n)-Energie-Arena statt, wenn die Straubing Spiders zum Rückspiel antreten werden. − red

Pressebericht vom 03-05-2018 im Lokalteil der PNP

Ludwig Hufnagl bleibt Chef der Plattenwerfer

Jahresversammlung der Abteilung des TSV mit Neuwahlen – Ausflug nach Prag geplant
Monika Hopfenwieser 03.05.2018 | Stand 02.05.2018, 18:57 Uhr
Vorstand Ludwig Hufnagl (li.) und 2. Bürgermeister Walter Unterhuber (re.) mit den Geehrten August Kasböck (Mitte), Anneliese Schickl (2. v. li.) und Rosa Prehofer.
Vorstand Ludwig Hufnagl (li.) und 2. Bürgermeister Walter Unterhuber (re.) mit den Geehrten August Kasböck (Mitte), Anneliese Schickl (2. v. li.) und Rosa Prehofer.
Die neu gewählte Vorstandschaft der Plattenwerfer mit (hinten, von links) Anton Schickl, Vorstand Ludwig Hufnagl, Vize-Bürgermeister Walter Unterhuber, 2. Vorstand Werner Lechner, Manfred Latzlsperger, Ambros Lang, Werner Taboga, TSV-Vorstand Michael Killermann sowie (vorne, von links) Armin Niedermeier und Josef Westermayer . − Fotos: red
Die neu gewählte Vorstandschaft der Plattenwerfer mit (hinten, von links) Anton Schickl, Vorstand Ludwig Hufnagl, Vize-Bürgermeister Walter Unterhuber, 2. Vorstand Werner Lechner, Manfred Latzlsperger, Ambros Lang, Werner Taboga, TSV-Vorstand Michael Killermann sowie (vorne, von links) Armin Niedermeier und Josef Westermayer . − Fotos: red

Kirchdorf. Bei den Neuwahlen im Rahmen der Jahresversammlung der Plattenwerfer setzten die zahlreich anwesenden Mitglieder auf das bewährte Führungsteam. Vorstand bleibt somit Ludwig Hufnagl, neu ist sein "Vize" Werner Lechner. Er wurde für Ambros Lang in dieses Amt gewählt.

Lang hatte sich nicht mehr für das Stellvertreteramt zur Verfügung gestellt. Für die Kasse ist weiterhin Anton Schickl verantwortlich und schriftlich wird alles von Manfred Latzlsperger festgehalten. Als Beisitzer fungieren Ambros Lang, Josef Westermayer, Werner Taboga und Armin Niedermeier.

 

Gut zwei Drittel der über 60 Mitglieder hatten sich in der Sportgaststätte in der Au eingefunden, darunter 2. Bürgermeister Walter Unterhuber, TSV-Vorstand Michael Killermann und Ehrenmitglied Hans Horner. Doch bevor die Tagesordnung in Angriff genommen wurde, stärkten sich alle Anwesenden mit kulinarischen Köstlichkeiten von Günter Kimböck.

Wie aktiv die Plattenwerfer im vergangenen Jahr waren, erfuhren die Gäste von Schriftführer Manfred Latzlsperger. Bei den Turnieren heimsten die Mannschaften einige vordere Plätze ein. Vereinsmeister wurde Richard Schmidhuber; das Hobby-Turnier beim Ferienprogramm wurde von den Kindern bestens angenommen, die Ortsmeisterschaft konnte mit 16 Mannschaften ausgetragen werden und bei den Stockschützen und Bräuhausschützen nahmen die Plattenwerfer ebenfalls mit einer Mannschaft teil.

 

Beim Saisonabschluss wird traditionell das Alt gegen Jung-Turnier ausgetragen, das sich reger Teilnahme erfreut, berichtete Latzlsperger. Auch die Plattenwerfer-Damen sind bei jedem Turnier dabei und sorgen für das leibliche Wohl von Werfern und Gästen. Dafür gab‘s ein herzliches Dankeschön seitens der Vorstandschaft. Ein Lob galt auch Hans Horner, der als "tragendes Teil bei jedem Turnier" bezeichnet wurde.

 

Wie es in der Kasse der Plattenwerfer aussieht, darüber informierte Anton Schickl. Er freute sich über ein gutes Finanzpolster, auf dem sich die Plattenwerfer aber nicht ausruhen würden.

"Bei eich is‘s einfach schee", freute sich Walter Unterhuber. Er lobte den guten Zusammenhalt und das gesellige und gemütliche Miteinander bei den Plattenwerfern, wünschte für die Zukunft "Gut Schuss" und stets das gewisse Quäntchen Glück bei allen Turnieren und Veranstaltungen.

 

Michael Killermann weiß um das gute Miteinander bei den Plattenwerfern und zollte ihnen Respekt für die vielen Unternehmungen und den Zusammenhalt, denn "sonst würde der Verein nicht so gut dastehen".

Zusammen mit Unterhuber und Killermann ehrte Hufnagl August Kasböck mit Urkunde und goldener Anstecknadel für 30 Jahre treue Mitgliedschaft bei den Plattenwerfern. Für ihre tatkräftige Unterstützung bei den Turnieren erhielten Rosa Lang, Rosa Prehofer und Anneliese Schickl süßes Naschwerk und einen Einkaufsgutschein vom Vorstand.

 

Anton Schickl informierte im Anschluss an die Neuwahlen über einen geplanten Ausflug. Es soll vom 13. bis 14. Oktober nach Prag gehen. Ab sofort kann man sich bei der Vorstandschaft anmelden, gab Schickl bekannt. Außerdem lud er alle Interessierten ein, einfach beim Training der Plattenwerfer, Dienstag und Donnerstag ab 18 Uhr, am Sportgelände in der Au vorbeizuschauen und das Werfen zu probieren.

 

Nach dem offiziellen Teil der Versammlung wurde in geselliger Runde weiter gefeiert und die Gäste ließen sich noch den von Anneliese Schickl gestifteten Kaffee und Kuchen schmecken.

 
 

Pressebericht vom 01-05-2018 im Heimatsport der PNP

Wildcats bezahlen Lehrgeld

GFL1-Süd: Kirchdorf mit 7:33 bei Marburg Mercenaries – Am Samstag gegen Ingolstadt Dukes
01.05.2018 | Stand 30.04.2018, 17:03 Uhr
Da war nichts zu holen – die Kirchdorf Wildcats mit Alex Braunsperger verloren in Marburg mit 7:33. − F.: Gei
Da war nichts zu holen – die Kirchdorf Wildcats mit Alex Braunsperger verloren in Marburg mit 7:33. − F.: Gei

Im ersten Auswärtsspiel der German Football-League lief es für die Kirchdorf Wildcats nicht ganz so wie gewünscht: Der Aufsteiger hatte bei den Marburg Mercenaries nichts zu bestellen und mit 7:33 das Nachsehen.


Trotz des neuen Quarterbacks Cameron Birse gelang es den Niederbayern selten, den Gastgebern ihr Offense-Spiel aufzudrücken. Durch einen Punt-Return-Touchdown lagen die Hessen schnell mit 7:0 vorne. Marburg verstand es besser, den Ball zu bewegen – und so stellten die Mercenaries bald auf 14:0. Viele Strafen wurden von den Schiedsrichtern ausgesprochen und so zog sich das Spiel in die Länge. Durch eine Strafe für die Gastgeber kamen die Kirchdorf Wildcats in eine gute Feldposition und ein Pass von Birse auf Lukas Anzeneder ließ Hoffnung aufkeimen– 14:7.


Die Defense der Kirchdorf Wildcats übte mit der Line und Shannon Smith zunehmend mehr Druck aus, doch unnötige persönliche Strafen warfen das Team zurück. Zur Pause stand es 27:7 für Marburg. Hälfte zwei ging ähnlich zerfahren weiter. Interception Birse, dann ein abgefangener Pass von Dartez Jacobs, aber der Offense der Gäste gelang wenig, fast kein erfolgreiches Laufspiel durch die Mitte. Vier tiefe Blocks in der Offense-Line und weitere Strafen sorgten für Raumverlust. Selbst als die Kirchdorf Wildcats an der 1-Yard-Linie der Mercenaries First Down hatten, gelang kein Touchdown. Am Ende hieß es 33:7 für das klar bessere Marburg.


Allerdings war natürlich auch kaum zu erwarten, dass bereits imersten Spiel mit Quarterback Cameron Birse die Abstimmung in der Offense funktionieren würde. Auch das Fehlen von drei Offense-Line-Spielern machte sich bemerkbar. Die Defense der Kirchdorf Wildcats hinterließ dagegen keinen schlechten Eindruck, obwohl zwei Linebacker fehlten. Die Strafen und zwei "Big Plays" abgezogen, dann wäre das Spiel knapper zu gestalten gewesen. Am Samstag, den 5. Mai, um 16 Uhr kommen die Ingolstadt Dukes in die In(n)-Energie-Arena. "Wir haben jetzt eine Woche zur Vorbereitung und wollen uns vor eigenem Publikum natürlich besser präsentieren", gab Head-Coach Christoph Riener zu Protokoll. Für die Kirchdorf Wildcats wird es in dieser Saison auch hauptsächlich darum gehen, die Spiele zu gewinnen, gegen Gegner, die auch zu bezwingen sind. Marburg gehörte nicht dazu.- hpk

 
 

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Pressebericht vom 27-04-2018 im Heimatsport der PNP

Flag-Team startet perfekt

27.04.2018 | Stand 26.04.2018, 16:35 Uhr

Super Einstand in die neue Saison für den Football-Nachwuchs der Kirchdorf Wildcats: Das Flag-Team von Cheftrainer Thomas Wimmer feierte beim Turnier in Burghausen gegen die gastgebenden Crusaders (24:0) und gegen die Feldkirchen Lions (18:0) zwei souveräne Erfolge.


"Absolute Defense-Herrschaft unserer Jungs Raphael Sperl, Xaver Budai, George Zhechev, Felix Kirchhammer, Uli Birneder, Marc Grossmann, Dennis Konradt, und ein erzielter Safety von Oliver Kimböck. Der Gegner hat uns nie unter Druck setzen können", so der zufriedene Thomas Wimmer.


In der Offense sah es nicht anders aus. Marc Grossmann, Xaver Budai, Quirin Ranner und Adrian Spannbauer punkteten, überzeugend ebenfalls die Catches und Blocks von Umar Rana (WR), Leon Otieno (OL), Anton Neis (OL) und Robert Palmer (OL). Thomas Wimmer lobte auch seine Trainer-Crew: "Sie hat einen super Job gemacht und wir werden uns mit den Jungs auf das nächste Turnier gut vorbereiten. Die Spieler sind top motiviert. Trotz der Hitze konnten wir alles Gelernte umsetzen." − red

 
 

Wildcats krasser Außenseiter

GFL1: Aufsteiger am Sonntag beim selbst ernannten Titelaspiranten Marburg Mercenaries
27.04.2018 | Stand 26.04.2018, 16:35 Uhr
 

Nach dem furiosen Auftakt ins Abenteuer German Football-League 1 mit dem 15:7 gegen die Stuttgart Scorpions, steht für Aufsteiger Kirchdorf Wildcats eine der längsten Auswärtsfahrten an. Am kommenden Sonntag um 16 Uhr ist das Team von Head-Coach Christoph Riener im Georg-Gassmann-Stadion bei den Marburg Mercenaries gefordert.


Dort treffen die Niederbayern auf das drittstärkste Team des letzten Jahres und den klaren Favoriten dieser Begegnung. Die Hessen stecken die Erwartungen selbst hoch und Carsten Dalkowski, seit Jahren Präsident des Vereins, "spürt die Aufbruchstimmung in der Mannschaft und im Umfeld". Ins gleiche Horn bläst Head-Coach Dale Hefron: "Wir haben uns gut verstärkt und wollen auch um die Meisterschaft mitspielen. Es wird sicherlich schwer gegen Schwäbisch Hall und Frankfurt, aber wenn alle gesund bleiben, haben wir Chancen."


Wie es um die Aussichten der Kirchdorf Wildcats steht, darüber hält sich Chef-Coach Christoph Riener bedeckt: "Es konnte noch kein Spiel ausgewertet werden und wir sind früh in der Saison. Daher ist eine Prognose schwierig. Als Favorit reisen wir nicht an." Allerdings gilt Christoph Riener als Perfektionist, ist immer top vorbereitet – und vielleicht gelingt dem Neuling nach dem tollen Auftakt auch in der 74000 Einwohner zählenden Universitätsstadt eine Überraschung. Die "Söldner" spielen ihre 15. GFL Saison und bringen viel Erfahrung mit. Vier Mal haben die Kirchdorf Wildcats schon gegen Marburg Mercenaries gespielt. 1989 in der 2. Liga mit Heim-Sieg und Auswärtsniederlage und dann das Aufeinandertreffen in der Relegation 2003. In Marburg 21:50 verloren, aber in Simbach auf der Rennbahn mit 21:7 gewonnen. − hpk

 
 

Pressebericht vom 25-04-2018 im Heimatsport der PNP

Starker Start: Wildcats Juniors bezwingen Straubing Spiders

25.04.2018 | Stand 24.04.2018, 16:30 Uhr

21:12 bei den Straubing Spiders – der Football-Nachwuchs der Kirchdorf Wildcats startete erfolgreich in die neue Saison. Head-Coach Christoph Braun, der auf Grund der terminlichen Überschneidung mit dem GFL-Spiel der Herren gegen die Stuttgart Scorpions mit einem verkleinerten Coach-Staff arbeiten musste, zeigte sich zufrieden: "Wir haben eine starke Team-Leistung hingelegt. Unsere Offense hatte ein solides Pass-Spiel und ein gutes Lauf-Spiel. Die Defense hatte den Gegner unter Kontrolle und arbeitete fokussiert. Natürlich können wir uns noch in vielen Bereichen verbessern, befinden uns aber auf einem guten Weg." Spielverlauf: TD Andre Zientek (EP Marinus Löw) zum 7:0 im zweiten Quarter; TD Leo Ger-ner (EP Marinus Löw) zum 14:6 im vierten Quarter; TD Lukas Obermaier (EP Marinus Löw) zum 21:6. Nächster Einsatz: Sonntag um 12 Uhr bei den Burghausen Crusaders. − red

Pressebericht vom 23-04-2018 im Heimatsport der PNP

Sensation in der Au – Wildcats stechen Scorpions aus

Kirchdorf schafft gegen Stuttgart perfekten Auftakt in die German Football-League und gewinnt vor über 1000 Zuschauern mit einem 15:7
23.04.2018 | Stand 22.04.2018, 18:16 Uhr
"Aus der Not geboren", doch Aushilfs-Quarterback Thomas Schmidtke gab beim Auftaktmatch in der German-Football-League kurz vor der Halbzeit den Touchdown-Pass und war nach dem 15:7-Sensationssieg gegen die Stuttgart Scorpions vor über 1000 Zuschauern in der In(n)-Energie Arena der gefeierte Held. − Foto: Walter Geiring
"Aus der Not geboren", doch Aushilfs-Quarterback Thomas Schmidtke gab beim Auftaktmatch in der German-Football-League kurz vor der Halbzeit den Touchdown-Pass und war nach dem 15:7-Sensationssieg gegen die Stuttgart Scorpions vor über 1000 Zuschauern in der In(n)-Energie Arena der gefeierte Held. − Foto: Walter Geiring
Mit der "Ei" unterwegs nach vorne – Brandon Cox. − Foto: Walter Geiring
Mit der "Ei" unterwegs nach vorne – Brandon Cox. − Foto: Walter Geiring

Früher sorgte er als Linksaußen bei den Handballern des TSV Simbach für "Betrieb" und konnte durch seine Treffer Spiele maßgeblich beeinflussen, genauso wie am Samstag Nachmittag beim Auftaktmatch der German-Football-League – als Aushilfs-Quarterback der Kirchdorf Wildcats im Duell gegen die Stuttgart Scorpions. "Wir haben zum richtigen Zeitpunkt den Ball vernünftig bewegt", erklärt der Mann mit der Nummer 18 nach dem 15:7-Sensationssieg, während ihn seine Teamkollegen vor über 1000 Zuschauern auf den Rängen feiern.


"Noch vor einer Woche war überhaupt nicht daran zu denken, dass ich hier ran muss", erzählt Tom. Aber dann kam der US-Import für dieses historische erste Spiel des Vereins in der GFL nicht rechtzeitig. "Natürlich ist das dann großer Stress für mich gewesen", gibt Schmidtke zu, "und es war nicht leicht." Doch kurz vor der Halbzeit sein großer Auftritt: Unter Druck, aber mit unglaublicher Übersicht bedient der Ersatz-Quarterback mit einem präzisen Pass Rene Möll – Touchdown! "Das war eine entscheidende Aktion in dieser Partie", verdeutlicht Head-Coach Christoph Riener.


"Der Dorf-Club hat zugeschlagen. Ein Wahnsinn", strahlt Präsident Hans-Peter Klein nach dem überragenden Triumph und ist natürlich auch froh gewesen, dass die Organisation so hervorragend geklappt. "Ein großes Lob an unser Gameday-Team, das für die 1000 Fans wirklich ein tolles Rahmenprogramm gezaubert hat."


Das Spiel selbst war von Nervosität geprägt – und erst Mitte des ersten Quarters erzielte Baris Dasar das erste Field-Goal aus 35 Metern zur 3:0-Führung für die Kirchdorf Wildcats. Die Defense war zu diese Zeitpunkt dominant und ein Kick Off-Fumble brachte den Aufsteiger noch einmal in eine gute Feld-Position, die die Defense mit Maximilian Gerlsbeck und Bastian Lehner mit einem Safety zum 5:0 ausnutzte.


Die Gäste aus Stuttgart waren jetzt aber gewarnt und gingen im zweiten Quarter mit 7:5 in Führung. Kurz vor der Halbzeit brachte Ersatz-Quarterback Thomas Schmidtke jedoch einen Pass auf Rene Möll an und Kirchdorf ging mit 12:7 in die Kabinen (PAT Baris Dasar). Nach der Pause war es wieder die Abwehr der Kirchdorf Wildcats, die mit der Defense-Line um Kilian Weber und Shannon Smith den Quarterback der Scorpions bedrängte und so dem Backfield mit Alexander Achammer, Sinan Günaltay und Dartez Jacobs in die Karten spielte. Wieder kein First Down – und nach einem Drive der Offense stellte erneut Baris Dasar mit einem 20-Yard-Fieldgoal auf 15:7.


Die Spannung stieg und im letzten Viertel konnte kurz vor Schluss Dartez Jacobs eine spektakuläre Interception abfangen – und die Kirchdorf Wildcats waren wieder in Ballbesitz. Allerdings brachte der Drive keine Punkte ein. Stuttgart kam noch einmal knapp an die Endzone der Hausherren. Nachdem Lorenz Klauser den Quarterback zu Boden brachte, sicherte sich der Aufsteiger den Ball und ließ mit einem First Down von Alexander Braunsperger die Uhr dann auslaufen.


Triumph für die Kirchdorf Wildcats, feiernde Fans, teils ungläubiges Kopfschütteln und das Team skandierte im Abschluss-Huddle "Schmidtke Tom, Schmidtke Tom". Head-Coach Christoph Riener kritisierte zwar das Verhalten in den Special-Teams, lobte jedoch die grandiose Mannschaftsleistung und richtete den Fokus bereits auf das nächste Wochenende, wo es zum Auswärtsspiel nach Marburg geht. Ob Thomas Schmidtke dann nochmals ran muss, ist eher unwahrscheinlich. Denn der Neue ist bereits nach Deutschland unterwegs und trifft am Donnerstag ein. − hpk, mh

Ansprache von Head-Coach Christoph Riener (mitte). − F.: Geiring
Ansprache von Head-Coach Christoph Riener (mitte). − F.: Geiring
Auf geht‘s in die German-Football-League – die Kirchdorf Wildcats beim Einlaufen in die In(n)-Energie-Arena, flankiert von den "Beasty Ladies" aus Braunau. − Foto: Walter Geiring
Auf geht‘s in die German-Football-League – die Kirchdorf Wildcats beim Einlaufen in die In(n)-Energie-Arena, flankiert von den "Beasty Ladies" aus Braunau. − Foto: Walter Geiring
Der neue Quarterback: Cameron Birse, Murray State University, Division I, Ohio Valley Conference, kommt aus Danville/Kalifornien.
Der neue Quarterback: Cameron Birse, Murray State University, Division I, Ohio Valley Conference, kommt aus Danville/Kalifornien.

 

 
 

Pressebericht vom 21-04-2018 imLokalteil der PNP

Große Ehre für Otmar Killermann

Zum Ehrenmitglied ernannt – TSV zeichnet langjährige Mitglieder und Funktionäre aus
Walter Geiring 21.04.2018 | Stand 20.04.2018, 18:36 Uhr
Auszeichnung der Funktionäre: Vorsitzender Michael Killermann mit Werner Zienert, Otmar Killermann und Klaus Webersberger (von links).
Auszeichnung der Funktionäre: Vorsitzender Michael Killermann mit Werner Zienert, Otmar Killermann und Klaus Webersberger (von links).
Ehrung für langjährige Mitglieder: (v.li.) Michael Killermann, Johann Mittener, Josef Berger, Herbert Auer und Otmar Killermann. − Fotos: red
Ehrung für langjährige Mitglieder: (v.li.) Michael Killermann, Johann Mittener, Josef Berger, Herbert Auer und Otmar Killermann. − Fotos: red

Kirchdorf. Im Fokus der Jahresversammlung des TSV standen Ehrungen langjähriger Mitglieder, verdienter Funktionäre sowie erfolgreicher Sportler und Mannschaften.

 

Für 25-jährige Mitgliedschaft beim TSV wurden Erika Niewitetzki, Ines Schoßböck, Daniel Millrath, Patrick Lamecker, Monika Guske, Berta Entholzner und Elvira Allgeier geehrt. 40 Jahre beim Verein sind Silvia Derzmann, Monika Halmanseger, Karl-Heinz Kaspar und Thomas Schwiebacher. Für über 50 Jahre Treue zum Verein wurden Josef Berger Josef und Johann Eichberger ausgezeichnet. Auf 60 Jahre bringen es Herbert Auer und Josef Mittlerer.

 

Geehrt wurden auch erfolgreiche Sportler und Mannschaften. Bei der Karateabteilung "TangSooDo" waren das Martin Starzengruber, Josef Maier, Carolin Bessel, Brigitte Zierender, Eric Seelig, Pierre Seelig und Karin Weiß. Geehrte Aktive der Bogenschießabteilung sind Uwe Hien, Josef Praller, Peter Hoffmann und Wilhelm Dillinger.

 

Letztendlich fanden auch Funktionärsehrungen des Bayerischen Landessportverbands (BLSV) statt. Für fünf Jahre als technischer Leiter erhielt Klaus Webersberger das Bronzeabzeichen des BLSV. Marco Knauer (zehn Jahre) bekam die Silbernadel verliehen. Für 15 Jahre als Reha-Vital-Gruppen-Leiter durfte sich Werner Zienert über eine Bronzenadel mit Kranz freuen. Otmar Killermann ist bereits seit 30 Jahren ehrenamtlich für den TSV tätig und erhielt dafür die Ehrennadel in Gold. Zudem konnte er sich über eine besondere Ehrung freuen, er wurde nämlich zum Ehrenmitglied des TSV Kirchdorf ernannt.

 

Bereits zu Beginn seiner Ausführungen begrüßte Vorsitzender Michael Killermann zahlreiche Ehrengäste und Mitglieder im Sportheim in der Au. In seinen Ausführungen ging er auf die zahlreichen Aktivitäten beim TSV ein. So startete man zu Jahresbeginn mit Ausbesserungsarbeiten an der Sportanlage und mit der Organisation des Sonnwendfeuers samt der Jugendolympiade, die laut dem Vorsitzenden ein großer Erfolg wurde. Gut angenommen wurden auch der Kaffee- und Kuchenverkauf, der zum ersten Mal durchgeführt wurde.

 

Angesprochen wurde auch der Familientag in der Otto-Steidle-Halle, der bestens bei den Gästen ankam. Lob gab es hier vom Vorsitzenden für die vielen Helfer und Organisatoren, die zum guten Gelingen beigetragen hatten.

Erfreulich waren auch die Einnahmen vom Weihnachtsmarkt, die in Höhe von 500 Euro an die Kinderkrebshilfe Rottal-Inn gespendet wurden. Als tollen Erfolg bezeichnete der Vorsitzende den Faschingsball im Inntalhof.

 

Nicht unerwähnt ließ Killermann die sportlichen Erfolge des Vereins. Im Mittelpunkt stand hier der Aufstieg der Wildcats in die 1. deutsche Football-Liga. Freuen konnten sich auch die Tennisherren, die in die Bezirksklasse aufstiegen. Über die finanzielle Situation informierte Kassier Andreas Witzany, der sich mit der detaillierten Aufstellung aller Einnahmen und Ausgaben sehr viel Mühe machte. Geprüft und für gut befunden wurde die Kasse von Edmund Rausch und Eberhard Greßlinger.

Von Jugendwart Thomas Dorner gab es Infos über weitere Aktivitäten. So soll vor dem Sonnwendfeuer eine Sommerolympiade ausgerichtet werden, bei der diesmal Kinder und Eltern um die begehrten Medaillen wetteifern werden. Angedacht ist auch in den Sommerferien im Rahmen des Ferienprogramms ein Zeltlager mit Lagerfeuer.

 

Otmar Killermann informierte über die Mitgliederstruktur. 1331 Personen zählt der TSV (im Vorjahr: 1351), davon ist jeder 6. ein Kirchdorfer. Zudem zeigte sich Killermann erfreut, dass im Verein 398 Mitglieder unter 18 Jahre alt sind. Sein Dank ging auch an Schriftführerin Sylvia Sandtner, die ihn in der Mitgliederverwaltung unterstützte.

Es folgten die Berichte der einzelnen Abteilungen des TSV. Dabei bestand auch die Möglichkeit, die Arbeiten und Aktivitäten den Mitgliedern näher vorzustellen.

 

Um einen perfekten Rasenwuchs zu bekommen, soll laut Killermann eine Beregnungsanlage für den Hauptplatz angeschafft werden. Damit könnte man sich das Ziehen der schweren Schläuche ersparen. Allerdings war hier ein Mitgliederbeschluss notwendig. Nachdem die notwendigen Eckdaten zur neuen Anlage mitgeteilt und Fragen aus den Reihen der Teilnehmer beantwortet waren, stimmte man dem Antrag geschlossen zu. Ein bereits vorhandenes Angebot beziffert die Anlage auf etwa 23000 Euro.

 

Die nächsten Termine stehen auch schon fest. So findet am 23. Juni das Sonnwendfeuer, im Oktober das Familienfest und am 15. Dezember der Weihnachtsmarkt statt.

 
 

Pressebericht vom 18-04-2018 im Heimatsport der PNP

Kirchdorf Wildcats: "Wir sind bereit"

American Footballer starten Samstag gegen Stuttgart Scorpions in die GFL1-Süd
20.04.2018 | Stand 19.04.2018, 18:25 Uhr
Mit Volldampf ins Abenteuer German Football-League – die Kirchdorf Wildcats. − F.: Geiring
Mit Volldampf ins Abenteuer German Football-League – die Kirchdorf Wildcats. − F.: Geiring

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eine neue Zeitrechnung beginnt am Samstag um 16 Uhr für die American Footballer des TSV Kirchdorf am Inn. Mit seinem ersten Spiel in der GFL1-Süd, seit der Vereinsgründung 1986, betritt das Team von Head-Coach Christoph Riener absolutes Neuland. Und gegen die Stuttgart Scorpions geht es gleich gegen ein Urgestein des Oberhauses.


"Für uns wird das etwas ganz Besonderes und die Spannung im Verein ist schon riesengroß", gibt Präsident Hans-Peter Klein einen kleinen Einblick in die Gefühlslage bei den Kirchdorf Wildcats. Der Dorf-Ve-rein im Konzert der Großen zieht auch die Aufmerksamkeit der Medien auf sich. Das BR-Fernsehen hat sich angesagt – für die Sendung "Blickpunkt Sport" am Sonntag – und alle, die am Samstag um 16 Uhr nicht in die In(n)-Energie-Arena kommen können, haben die Möglichkeit die Partie via Live-Stream zu verfolgen.


"Es waren viele Auflagen zu erfüllen, aber unser Organisationsteam hat alles geschafft und jetzt kann es losgehen", so der Präsident, der sich natürlich zum historischen Spiel zahlreiche Zuschauer. Ein Spektakel wird es alle Mal für die kleine niederbayerische Gemeinde.


"Die Mannschaft ist hervorragend präpariert. Wir hatten eine gute Vorbereitung und wollen uns vor heimischem Publikum dementsprechend präsentieren", verdeutlicht Head-Coach Christoph Riener, der zusammen mit seinem Trainerstab seit Wochen auf dieses Spiel hinarbeitet. Einiges wird womöglich noch nicht perfekt laufen, aber die Stimmung in der Mannschaft ist hervorragend und jeder Spieler heiß auf die German Football-League.


Die Kirchdorf Wildcats sind natürlich krasser Außenseiter, "aber darin liegt auch unsere Chance", prophezeit der Chef-Coach, der die Scorpions überraschen möchte. "Wir müssen als Trainer Strategien finden, mit denen der Gegner nicht rechnet", ergänzt Christoph Riener, der die letzten sechs Jahre die Kirchdorf Wildcats betreut und zwei Meisterschaften in der GFL2 geholt hat und nach dem Aufstieg die erste Saison in der GFL1-Süd mitverantwortet.


Entscheidend wird die Einstellung der Mannschaft sein, diese große Herausforderung anzunehmen. "Wir sind bereit", hat die komplette Mannschaft nach dem Dienstags-Training zu Protokoll gegeben. Was am Samstag dabei heraus kommt, davon können sich die Zuschauer um 16 Uhr in der In(n)-Energie-Arena selbst ein Bild machen. − redHC = Head-Coach. – OA = Offense Assistant. – DA = Defense Assistant. – TM = Team-Manager/in. – PT = Physiotherapeutin. − red

 
 

Pressebericht vom 18-04-2018 im Lokalteil der PNP

Reha-Vital-Sportgruppe stellt sich neu auf

Werner Zienert tritt ins zweite Glied zurück, Veronika Gschneidner wird Vorsitzende
Johannes Schaffarczyk 18.04.2018 | Stand 17.04.2018, 18:38 Uhr
Sie wurden für langjährige Mitgliedschaft von Bürgermeister Johann Springer (re.) und Vorsitzendem Werner Zienert (li.) geehrt: Edith Schoßböck (2. v. li.) , Hans Rauscher und Erika Niewitetzki.
Sie wurden für langjährige Mitgliedschaft von Bürgermeister Johann Springer (re.) und Vorsitzendem Werner Zienert (li.) geehrt: Edith Schoßböck (2. v. li.) , Hans Rauscher und Erika Niewitetzki.
Die neu gewählte Vorstandschaft (von links) mit Werner Zienert, Veronika Gschneidner, Hermine Goldbacher und Daniela Schwab sowie Bürgermeister Johann Springer. − Fotos: Schaffarczyk
Die neu gewählte Vorstandschaft (von links) mit Werner Zienert, Veronika Gschneidner, Hermine Goldbacher und Daniela Schwab sowie Bürgermeister Johann Springer. − Fotos: Schaffarczyk

Kirchdorf. Einschneidende Veränderungen gibt‘s im Vorstand der Reha-Vital-Sportgruppe des TSV Kirchdorf: Nach zwölf Jahren als Vorsitzender trat Werner Zienert zurück, ihm gleich tat es Franz Zipfhauser, der 14 Jahre als 2. Vorstand wirkte. Zur neuen Chefin wählten die Mitglieder bei der Jahresversammlung im Inntalhof Veronika Gschneidner.

32 der zurzeit 67 Mitglieder waren gekommen. Werner Zienert betonte, wie wichtig es sei, Menschen, die ihre Gesundheit verloren haben, zu helfen, damit sie wieder den früheren guten Zustand erreichen. Genauso wichtig sei es, einer Verschlechterung durch Sport nachhaltig entgegenzuwirken. Rund 50 Prozent der Mitglieder seien zwischen 79 und 89 Jahre alt.

 

Zienert stellte heraus, dass man Rehabilitationssport nicht mit anderen Spiel- und Sportmöglichkeiten vergleichen kann. "Er ist eine speziell auf den Krankheitsfall hin entwickelte ergänzende Therapieleistung, die vom Facharzt verschrieben wird." Der Reha-Sport sollte, so Zienert, später in den Reha-Breiten- bzw. -Freizeitsport übergehen, um die erreichte gesundheitliche Qualität zu erhalten.

14 Jahre lang war er 2. Vorstand: Franz Zipfhauser.
14 Jahre lang war er 2. Vorstand: Franz Zipfhauser.

Die Reha-Vital-Sportgruppe bietet drei Übungsabende an: jeweils am Mittwoch von 18 bis 18.45 Uhr sowie am Freitag von 18 bis 18.45 Uhr, bevorzugt für Patienten mit ärztlicher Verordnung, und von 19 bis 19.45 Uhr für Reha-Breiten- und Freizeitsport. Sportstätte ist der Gymnastikraum der Grund- und Mittelschule Kirchdorf. Die Reha-Breiten- und Freizeitsportfraktion kann außerdem jeweils dienstags im Hallenbad des Freizeitzentrums Braunau von 17 bis 17.45 Uhr an einer Wassergymnastik teilnehmen. Die Reha-Sportaktivitäten werden durchgeführt von den ausgebildeten Fach-Übungsleiterinnen Hermine Goldbacher und Daniela Schwab.

Nach seinem Situationsbericht zog der Vorsitzende ein Fazit: "Was wir erreicht haben, kann sich sehen lassen. Unser besonderes Ziel ist die Nachhaltigkeit aller Maßnahmen. Dies dürfen wir nicht aus den Augen verlieren, genauso nicht den gesellschaftlichen Aspekt, der uns als Betroffene zusammenschweißt."

In diesem Zusammenhang würdigte er die Arbeit seines Stellvertreters Franz Zipfhauser. "Der Franz hat seit 14 Jahren unermüdlich daran gearbeitet, den Zusammenhalt zu fördern, indem er Reisen, Radtouren, Wanderungen, gemütliches Zusammensein organisierte. Das war stets mit großem Aufwand verbunden. Dafür ein ganz großes Dankeschön." Dann verkündete er seinen Rücktritt als Vorsitzender.

Otmar Killermann vom TSV richtete einige Worte an Werner Zienert. Dabei erzählte er, dass er als damals Vorsitzender des Hauptvereins ihn im Jahr 2005 kennengelernt habe. "Ich habe gleich gemerkt, dass er eine große soziale Kompetenz besitzt und den Dingen, die ihn interessieren, auf den Grund geht." Fortan bemühte er sich, ihn für die Reha-Vital-Sportgruppe zu gewinnen. Das gelang. Als der damalige Gründer und Leiter Sepp Wagner sich 2006 in den Ruhestand zurückzog, wurde Zienert, obwohl ihn niemand kannte, zum Vorsitzenden gewählt.

"Der neue Mann an der Spitze", so Killermann, "hat die Reha-Sportgruppe in die Zukunft geführt – als Vital-Gemeinschaft. Er steht für den Wandel in das digitale Zeitalter. Wichtig war und ist ihm die Verbindung zu den Fachärzten und die Zusammenarbeit im Rahmen der ärztlichen Verordnung von therapeutisch unterstützenden Sportaktivitäten." Dementsprechend habe er neue Handlungsstrukturen in der Sportgruppe geschaffen, um die Anerkennung als Reha-Sportgemeinschaft zur Behandlung von speziellen Erkrankungen, die heute im Vormarsch sind, zu erhalten. Das sei im Jahr 2014 gelungen. Killermann dankte Zienert mit einem Weinpräsent.

Als letzte Amtshandlung in seiner bisherigen Funktion nahm Zienert die Ehrung von drei langjährigen Mitgliedern vor: Edith Schoßböck, Erika Niewitetzki (25 Jahre dabei) und Hans Rauscher (30 Jahre).

Es folgte der Bericht der Kassiererin Hermine Goldbacher. Ihr Resümee: Die Sportgruppe ist wirtschaftlich gesund und in der Lage, ihre Aufgaben zu erfüllen. Das bestätigte auch Kassenprüfer Hans Rauscher.

Finaler Akt der Versammlung war die Wahl des Vorstands unter Leitung von Otmar Killermann. Als neue Vorsitzende schlug der bisherige Amtsinhaber Veronika Gschneidner vor. Er bot sich an, diese als 2. Vorstand unterstützen zu wollen. Die Mitgliederversammlung wählte alle vorgeschlagenen Personen einstimmig per Akklamation in ihre Ämter. Kassiererin bleibt Hermine Goldbacher, Kassenprüferin ist Daniela Schwab.

Bürgermeister Johann Springer gratulierte den neuen Vorstandsmitgliedern im Namen der Gemeinde Kirchdorf zur Wahl. Außerdem würdigte er die bedeutende Leistung von Werner Zienert. Franz Zipfhauser dankte er für seinen großen Einsatz während der 14 Jahre als 2. Vorstand.

 
 

Pressebericht vom 18-04-2018 im Heimatsport der PNP

Stuttgart Scorpions – Playoff-Platz als Saisonziel

German Football-League: Aufsteiger Kirchdorf Wildcats erwartet die Schwaben am kommenden Samstag um 16 Uhr zum Saisonauftakt
18.04.2018 | Stand 17.04.2018, 16:31 Uhr

HistoryDie Stuttgart Scorpions wurden im Dezember 1982 gegründet und pendelten bis Mitte der 90er Jahre stets zwischen der 1. und 2. Bundesliga hin und her.
In dieser Zeit kreuzten sich übrigens bereits die Wege mit den Wildcats, die 1994, damals noch in Simbach beheimatet, als Meister der 2. Bundesliga Süd in den Playoffs zur 1. Liga zwei Mal gegen die Scorpions verloren
Die Stuttgarter gehören seit der Saison 1995 fest zum Inventar der 1. Bundesliga Süd (bzw. später GFL1 Süd) und waren lange Jahre Dauergast in den Playoffs zum German Bowl, ebenso wie die starke Jugend des Vereins.
Nach einem 3. Platz in der Südgruppe der GFL1 im Jahr 2015, folgte ein 5. Platz 2016. 2017 liefen die Schwaben bis kurz vor Saisonende Gefahr, in die Relegation und somit gegen die Wildcats spielen zu müssen. Letztendlich retteten sie sich aber doch noch vor den Munich Cowboys und dem Relegations-Teilnehmer Saarland Hurricanes auf den 6. Rang.
Die Stuttgart Scorpions tragen ihre Heimspiele im GAZI-Stadion auf der Waldau aus, das auch den Profi-Fußballern der Stuttgarter Kickers und des VfB Stuttgart II als Heim-Kulisse dient.
Saison 2018Nach der Trennung vom bisherigen Head-Coach Fabian Birkholz werden die Scorpions diese Saison sportlich vom ehemaligen Stuttgart Scorpions- und SWARCO Raiders Tirol-Spieler Jermaine Guynn geführt – einem ehemaligen Team-Kollegen der beiden Wildcats-Neuzugänge Alexander Achammer und Clemens Erlsbacher aus Innsbruck also.
Bereits 2017 stand HC Guynn neben seiner Spieler-Tätigkeit in Innsbruck als DL-Coach/Assi-stent Defense-Coordinator an der Sideline der Scorpions. Ihm zur Seite stehen Offense-Coordinator Richard "Rick" Webster (ehemaliger GFL-Quarterback der Ingolstadt Dukes), Defense-Coordinator Kevin Selje, OL-Coach Ernest Robinson und Athletic-Coach Corey Chapman.
Auf dem Feld wird die Offense der Stuttgarter 2018 vom US-Import-QB Frank Brock (#1, 189 cm/93 kg) von der University of Indianapolis (NCAA Division II) angeführt. Er spielte nach dem College für die Halbprofis der Indianapolis Tornados (AAA Minor League-Football) sowie zuletzt in der Regionalliga Süd für die Franken Knights – hier zeigte er mit beachtlichen 1850 Yards und 20 Touchdowns in nur fünf Spielen (bei einer Completion-Rate von 74 Prozent sowie 211 Rushing-Yards sein ganze sKönnen.
Ebenfalls die Offense als WR/RB verstärken wird der pfeilschnelle US-Amerikaner Richard Samuel (#16, 180 cm/82 kg) von der Texas Southern University (NCAA Division I), der bereits für die Ingolstadt Dukes spielte und sich 2016 im GFL2-Heimspiel gegen die Wildcats die Achillessehne riss. In der GFL1-Saison 2017 erzielte er in zehn Spielen 1575 Yards Raumgewinn und 14 Touchdowns für die Dukes und zeigte, dass er die schwere Verletzung überwunden hat.
Mit WR Shoichi Matsubara (#2) von den Nagoya Cyclones aus Japan sorgt ein weiterer Import für Tiefe im Kader. Den Weg zurück von den Samsung Frankfurt Universe nach Stuttgart fanden die GFL-erfahrenen O-Liner Soufian Dohouch und Nils Stockinger.
Die Defense verstärkt sich mit dem Kalifornier DB Collin Barrier (#41, 180 cm/78 kg) vom GFL-Konkurrenten Allgäu Comets, wo er bereits fünf Spielzeiten in der GFL1 spielte, sowie einer Vielzahl an Spielern aus unteren Ligen.
Als Trainer und Spieler auflaufen wird der seit 2013 für die Scorpions als Leistungsträger spielende US-Amerikaner DE Corey Chapman (#10, 189 cm/102 kg/Purdue University, NCAA Division I).
Statistik 2017Die Stuttgart Scorpions blicken auf eine für ihre Verhältnisse schwache Saison zurück. Im Schnitt erzielten sie 2017 16.2 Punkte pro Spiel, erlaubten dem Gegner aber 28.8 Punkte.
Die Scorpions erzielten per Laufspiel im Schnitt 99.4 Yards/Spiel, erlaubten dem Gegner aber 113.9 Yards. Beim Passing erreichten die Schwaben 158.1 Yards/Spiel, der Gegner 210.4 Yards. Das Team konnte 15 Interceptions verbuchen, während der Gegner 18 schaffte.
In der Endabrechnung fand sich Stuttgart mit 4:10-Punkten auf dem 6. Platz der GFL1-Süd wieder, vor den Munich Cowboys (3:11) sowie den Saarland Hurricanes (2:12).
Aussichten 2018Die Scorpions wollen zurück zu altbekannter Stärke finden und haben als Traditionsverein hohe Ansprüche an sich. Head-Coach Jermaine Guynn hat mit dem Saisonziel Playoffs die Messlatte hoch gelegt. Der gesamte Verein fiebert dem Saisonstart beim Neuling Kirchdorf Wildcats entgegen − und will die ersten beiden Punkte einsammeln. − redRosterFrank Brock (QB, #1), Shoichi Matsubara (WR, #2), Günter Michel (QB, #3), Michael Bausch (LB, #4), Konstantin Katz (DB, #5), Mirko Herrmann (LB, #7), Corey Chapman (DL, #10), Sebastian Blase (LB, #11), Jerome Joseph (WR, #12), Mario Gasch (WR, #13), Caspar Nieswand (DB, #14), Giacomo De Pauli (RB, #15), Richard Samuel (RB, #16), Achim Großmann (WR, #17), Ario Shargi (WR, #19), Rafael Faria-Duarte (DB, #20), Patrick Geiger (RB, #21), Pascal Flöser (RB/WR, #22), Matija Skoric (LB, #23), Klaus Stadelmaier (DB, #25), Georg Klenk (LB, #26), Sunny Junge (WR, #27), Lukas Hitzker (RB, #28), Bryan Yankson (RB/WR, #29), Vincent Fehr (RB, #30), Hans Stecher (LB, #31), Tobias Burkhardt (DL, #32), Eiko Döhnel (DB, #35), Lukas Christen (DB, #36), Sebastian Katz (DB, #38), Nico Göhner (DB, #39), David Kovacevic (RB, #40), Colin Barrier (DB, #41), Daniel Ibanez Cordero (DL, #42), Luca Ulrich (DB, #43), Nijaz Hamulic (DB, #45), Brice Tchouadje (DL, #46), Thomas Galda (LB, #47), Marcel Herter (LB, #48), Christian Reith (LB, #49), Cem Altuntas (OL, #50), Luca Schmögner (DL, #54), Holger Fingerle (DL, #57), Nils Stockinger (OL, #59), Oliver Kaufmann (OL, #60), Martin Jost (OL, #62), Sofian Dohouch (OL, #63), Arian Kozlicic (DL, #66), Niko Storz (DL, #67), Andreas Löffler (OL, #69), Kilian Schüttler (OL, #70), Darko Pisaric (DL, #72), Joachim Steinhäuser (OL, #73), Markus Ramler (OL, #75), Pablo Börsch (OL, #77), Marc-Dennis Anger (OL, #79), Benjamin Rilling (WR, #80), Fabian Weigel (WR, #81), Florian Schlake (DL, #82), Moritz von Weichs (WR, #83), Manuel Hansen (DL, #84), Timo Bronn (WR, #85), Lukas Pietsch (WR, #86), William Jansen (WR, #87), Yannick Schally (WR, #88), Stefan Groß (DL, #90), Marco Schwarz (DL, #91), Daniel Mirus (DL, #92), Joschka Renner (DL, #93), Patrick Möller (DL, #95), Philipp Ungericht (DL, #97), Jannik Lauxmann (DL, #98), Tarik Bentoua (DL, #99).

 
 

Pressebericht vom 14-04-2018 im Lokalteil der PNP

Kirchdorf Wildcats: " Wir haben keine Angst"

14.04.2018 | Stand 13.04.2018, 17:08 Uhr

"Eine große Saison steht bevor, die erste seit Bestehen des Ve-reins in der GFL", freut sich Präsident Hans-Peter Klein. Am Samstag, 27. September 2017, hatten die Kirchdorf Wildcats mit einem 43:19 den Saarland Hurricanes im Relegations-Rückspiel in der In(n)-Energie-Arena den Wind aus den Segeln genommen, das 21:28 aus dem ersten Treffen umgedreht und vor 1400 begeisterten Zuschauern sensationell den Aufstieg in die German Football-Legue geschafft.

 

Am Samstag, 21. April, um 16 Uhr, beginnt in der Au gegen die Stuttgart Scorpions mit dem Auftakt ins Football-Oberhaus eine neue Zeitrechnung. "Viel schneller, viel explosiver, viel anstrengender, weniger Pausen", beschreibt Andreas Kainzelsperger den größten Unterschied zur GFL2. "Wir haben das Trainingspensum hoch gefahren und gehen mit dem größten Kader bislang überhaupt an den Start", informiert Head-Coach Christoph Riener. Mit 60 Akteuren nehmen die Niederbayern das Abenteuer GFL in Angriff, eine Personalie ist allerdings noch offen, und zwar die des Quarterbacks. "Mal schauen, wenn wir aus dem Hut zaubern, aber es wird mit Sicherheit einen geben", scherzt der Chef-Trainer. Die Euphorie im und rund um den Verein ist riesengroß. "Wir haben in allen Bereichen, auch organisatorisch, eine Schippe drauf gelegt", sagt Hans-Peter Klein, "wir haben aber eine gewachsene Struktur und deswegen keine Angst. Es ist ein sportliches Highlight für die Region und wir hoffen auf viele Zuschauer. Nächste Woche um halb sieben abends werden wir ein wenig mehr wissen. Es ist zwar absolutes Neuland für uns und wir sind der Underdog aus der Provinz, aber ich habe ein gutes Gefühl und denke, dass wir gut vorbereitet sind." Bei der Pressekonferenz, im Bild von links: Lukas Kainzelsperger (OL), Shannon Smith (DL), Präsident Hans-Peter Klein, Head-Coach Christoph Riener und Sinan Günaltay (DB).

 
 

Pressebericht vom 06-04-2018 im Lokalteil der PNP

Feinschliff im Oster-Camp

Football-Bundesligist Kirchdorf Wildcats bereitet sich auf GFL1-Saison vor – Auftakt am 21. April gegen Stuttgart Scorpions
06.04.2018 | Stand 05.04.2018, 16:15 Uhr
Starkes Trio bei den Kirchdorf Wildcats, Chef-Trainer Christoph Riener (mitte) mit den US-Neuzugängen Brandon Cox (links) und Shannon Smith (rechts). − F.: Gei
Starkes Trio bei den Kirchdorf Wildcats, Chef-Trainer Christoph Riener (mitte) mit den US-Neuzugängen Brandon Cox (links) und Shannon Smith (rechts). − F.: Gei

Drei Tage lang, von Karfreitag bis Ostersonntag, war auf dem Schulplatz vor der Otto-Steidle-Halle viel Betrieb. Das Bundesliga-Team der Kirchdorf Wildcats hat sich zusammen mit der U19 in intensiven Einheiten den Feinschliff für die Saison geholt.
Jeden Tag gab es drei Praxis-Einheiten auf dem Platz und die dazu gehörigen Theoriestunden. In den Video-Sitzungen wurden Spielsituationen analysiert, um die Spieler auf taktische Maßnahmen gut zu vorbereiten. Chef-Coach Christoph Riener und Jugend-Trainer Christoph Braun waren zufrieden mit dem Camp.


"Drei Tage Football pur bringen uns in dieser Phase immer weit nach vorne", erklärten die beiden Coaches unisono. Jetzt liegt der Fokus auf dem 1. Spieltag in der GFL1-Süd am Samstag, 21. April, in der In(n)-Energie-Arena gegen Stuttgart. Christoph Riener will bis dahin noch viele Details korrigieren, um alle Spieler auf das gleiche Level zu bringen.


"Es macht jetzt keinen Sinn, Prognosen abzugeben über den Saisonverlauf, auf mögliche Favoriten und Abstiegskandidaten", so der Cheftrainer auf die Frage nach den Chancen seiner Mannschaft. "Wir denken von Spiel zu Spiel und das erste ist in drei Wochen. Nach drei Tagen Trainingslager von morgens um Acht bis abends um Sieben war es auch für die Spieler genug, die frei bekommen haben, bevor heute und am Sam-stag die nächste Doppeleinheit auf dem Programm steht. − red

 
 

Pressebericht vom 31-03-2018 im Lokalteil der PNP

Vorfreude bei Wildcats ist groß

Jahresversammlung des Footballvereins – Abenteuer 1. Liga beginnt – Neue Eintrittspreise
31.03.2018 | Stand 31.03.2018, 02:29 Uhr

Kirchdorf. Die Wildcats-Footballer haben ihre Jahresversammlung im Inntalhof abgehalten.

Präsident Hans-Peter Klein begrüßte zahlreiche Spieler, Fans und Mitglieder. Er blickte auf das "Sensationsjahr 2017", erwähnte die erfolgreiche Flag-Mannschaft sowie das gute Abschneiden der Juniors, die erst im Halbfinale um die Bayerische Meisterschaft ausgeschieden sind. Sein Dank galt den Trainern und Betreuern, die "eine tolle Nachwuchsarbeit leisten".

 

Nicht zu toppen war der Erfolg der 1. Mannschaft. "Die Meisterschaft war schon der Wahnsinn mit 880 Zuschauern, aber was dann in der Relegation folgte, war unglaublich", so der Präsident, der sich beim Entscheidungsspiel über 1400 Zuschauer freuen konnte, "was natürlich auch ein wenig Geld in die Kasse gebracht hat". Mit einigen Anekdoten über den Umgang mit den amerikanischen Spielern oder der Schwierigkeit, große Sponsoren für die 1. Liga zu generieren, unterhielt Klein die Versammlung.

Im anschließenden Kassenbericht von Jeannette Wimmer wurden die Zahlen von 2017 vorgelegt. Mit einem positiver Ergebnis können die Wildcats ins Jahr 2018 starten. Die Kasse wurde von Bernadette Steiner und Stefan Ellinger geprüft und für in Ordnung befunden.

 

Bürgermeister Johann Springer bedankte sich für die gute Arbeit der Wildcats und erinnerte daran, dass die Gemeinde das Vorhaben erste Liga mit einer Finanzspritze unterstützt. "Ich freue mich schon auf das erste Spiel in Kirchdorf und drücke die Daumen", ließ Springer wissen.

 

Der Präsident erläuterte dann noch den einzigen Antrag für die Versammlung: die Anhebung der Mitgliedsbeiträge, die nun zehn Jahre lang stabil waren. Buskosten, Schiedsrichter, Ausrüstung usw. werden immer teurer. Somit wurde beschlossen, die Beiträge der passiven Mitglieder und Flag-Spieler von 20 auf 30 Euro zu erhöhen und die der Jugend von 20 auf 40. Die Senioren bleiben gleich, da sie sowieso schon belastet werden mit dem Dressenkauf, Übernachtungskosten, Trainingslager usw. Der Antrag wurde einstimmig angenommen.

 

Als letztes informierte Klein noch über die neuen Eintrittspreise für die Saison 2018. "Wir werden von sieben auf zehn Euro gehen, da die Schiedsrichterkosten in der Bundesliga um das Doppelte steigen (von 800 auf ca. 1600 Euro pro Spiel) und wir der Meinung sind, dass wir einiges bieten in der Arena und wir immer noch mit Abstand die günstigsten Preise in der Liga haben." Auch hier gab es Zustimmung von der Versammlung. Nun fiebert alles dem ersten Heimspiel am Samstag, 21. April, um 16 Uhr entgegen.

An der Versammlung nahmen auch Ehrenmitglied Willi Schuster, Headcoach Christoph Riener und Andreas Witzany als Vertreter des TSV Kirchdorf teil. − red

 
 

Pressebericht vom 23-03-2018 im Heimatsport der PNP

Receiver-Rakete kommt

Football-Bundesligist Kirchdorf Wildcats verstärkt sich Brandon Cox (Central Arkansas)
23.03.2018 | Stand 23.03.2018, 01:48 Uhr
Unglaublich schnell – Brandon Cox von Central Arkansas. − Foto: red
Unglaublich schnell – Brandon Cox von Central Arkansas. − Foto: red
Perfekt austrainiert: Brandon Cox wird als Receiver eingesetzt.
Perfekt austrainiert: Brandon Cox wird als Receiver eingesetzt.

Spektakulärer Neuzugang für die Kirchdorf Wildcats: Mit Brandon Cox von Central Arkansas kommt als dritter US-Amerikaner ein pfeilschneller Slot-Receiver zum Football-Bundesligisten, der auch als Punt- und Kick-Returner eingesetzt werden soll.
In den letzten beiden Jahren überzeugte Brandon Cox in Arkansas und war 2017 bester Pass-Empfänger mit 816 Yards für sieben Touchdowns. Und das, obwohl er bei sechs von zwölf Spielen nur eine Hälfte eingesetzt wurde, da die "Bears" ihre Division überlegen beherrschten.


Auch als Returner war Cox große Klasse. Mit einem Mittel von zwölf Yards pro Return war er nur unwesentlich schwächer als zum Vergleich Danny Amendola von den New England Patriots mit 16 Yards pro Return. Er hält auch den Schul-Rekord mit einem 95 Yards Punt Return-Touchdown.


Cox spielt Football seit seiner Kindheit und hat im ersten Jahr in Arkansas mit Seattle Seahawks Runningback J. D. Mc Kissic in einer Mannschaft gespielt. Der Neuzugang wird beim bevorstehenden Oster-Camp seine Klasse unter Beweis stellen können.
Darüber hinaus verstärkt Michael Hofbauer die Offense-Line des GFL1-Aufsteigers. "American Football hat mich schon immer interessiert und so habe ich 2013 beschlossen, diesen Sport aktiv auszuüben", erzählt der 28-jährige Zimmerermeister, der nach fünf Jahren bei den Passau Pirates zu den Kirchdorf Wildcats wechselt. Neben American Football bestreitet er immer noch Kraft-Dreikampf – und wenn noch Zeit bleibt, fährt er sehr gerne Motorrad. "Die einjährige Tochter lässt hier allerdings nicht mehr so viel Zeit übrig", verrät er mit einem Schmunzeln. − red

 
 

Pressebericht vom 19-03-2018 im Heimatsport der PNP

Dartez Jacobs verstärkt Wildcats-Defense

Neuzugang des Football-Bundesligisten von der Georgia State University
19.03.2018 | Stand 19.03.2018, 00:59 Uhr
Neuzugang aus den USA – Dartez Jacobs. − Foto: red
Neuzugang aus den USA – Dartez Jacobs. − Foto: red

Innerhalb einer Woche können die Kirchdorf Wildcats den zweiten Neuzugang aus den USA vermelden. In der GFL-Saison wird Defensive-Back Dartez Jacobs von der Georgia State University die Pass-Verteidigung des Football-Bundesligisten verstärken.
Der 1,86 cm große und 90 kg schwere Modell-Athlet war Team-Captain bei den Panthers und hat seinen Bachelor in Sozialwissenschaften abgelegt. Derzeit arbeitet Jacobs als Berater für Athleten und möchte als Scout tätig sein.
Seine Football-Karriere begann er in Kalifornien im College of the Canyon und wurde dort unter die besten 25 Safetys des Landes gewählt. In der letzten Saison war Jacobs auch in China als Spieler und wurde dort beim China New Years Bowl als MVP geehrt.
"Mit der richtigen Vorbereitung werden wir eine erfolgreiche Saison in Kirchdorf spielen", schickt der neue Mann schon einmal einen Ansage über den großen Teich an den Inn. − red

 
 

Pressebericht vom 16-03-2018 im Heimatsport der PNP

Wildcats: Shannon Smith US-Neuzugang Nummer eins

Zwei-Meter-Hüne verstärkt Football-Bundesligisten
16.03.2018 | Stand 16.03.2018, 00:33 Uhr
US Neuzugang Shannon Smith.
US Neuzugang Shannon Smith.

Seit letztem Wochenende ist es fix: Der erste US-Neuzugang bei den Kirchdorf Wildcats heißt Shannon Smith. Er wird die Defense Line des Football-Bundesligisten verstärken. Chef-Trainer Christoph Riener hat den Defense-Tackle an der Bowling Green University in Ohio ausfindig gemacht. Der knapp Zwei-Meter-Hüne hat in den letzten beiden zwei Jahren als Starter im Division I-College gespielt und wurde an Nummer 16 der gesamten Tackles und mit einigen Quarterback Sacks in der Statistik bei den "Falcons" geführt.


Aufgewachsen ist Shannon Smith in Chicago und hat zwei Brüder (14 und 21 Jahre). Er spielt gerne Basketball, schaut Filme und engagiert sich in einer Studentenverbindung. Auf die Zeit in Deutschland freut sich Shannon Smith und möchte mit den Kirchdorf Wildcats erfolgreich in der GFL1 spielen. Zum Oster-Camp tritt Shannon Smith in Kirchdorf/Inn ein. − re

Pressebericht vom 09-03-2018 im Heimatsport der PNP

"Bulle" Christoph Sass setzt voll auf Angriff

Receiver (20) aus Erding zu den Kirchdorf Wildcats
09.03.2018 | Stand 09.03.2018, 01:50 Uhr
Top-motiviert und ehrgeizig – Receiver Christoph Sass. − F.: red
Top-motiviert und ehrgeizig – Receiver Christoph Sass. − F.: red

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein junges Football-Talent wechselt von den Erding Bulls zum Bundesliga-Aufsteiger Kirchdorf Wildcats.
Der 20 Jahre alte Christoph Sass ist gelernter Receiver, sehr ehrgeizig, will nach oben und möchte sich am Inn einen Platz im GFL-Team erkämpfen. Seit acht Jahren spielt der Student bereits Football und hat es über die Erding Bulls in die U17 der Bavarian Warriors geschafft.


In seiner letzten Saison schaffte Christoph Sass 1055 Yards und fünf Touchdowns für die "Bullen". In seiner Freizeit fährt der 20-Jährige Snowboard und verbringt sehr viel Zeit im Fitness-Studio. − red

Wildcats und Pirates trainieren gemeinsam

Head-Coach Christoph Riener sehr zufrieden
09.03.2018 | Stand 09.03.2018, 02:36 Uhr

Football-Bundesligist Kirchdorf Wildcats bereitet sich weiter sehr intensiv auf das Abenteuer GFL1 vor und war bei den Passau Pirates zum gemeinsamen Trainingslager.


In verschiedenen Einheiten trainierten beide Teams teilweise zusammen und werteten die einzelnen Units schließlich in diversen Video-Sitzungen aus.


Trotz des mäßigen Wetters mit teilweise Schnee waren die Bedingungen dank des Kunstrasens optimal. In den kommenden Wochen stehen noch weitere Einheiten für die Footballer an, um für die erste Bundesliga-Saison in der Geschichte des Vereins entsprechend gerüstet zu sein.


In vier Wochen folgt das Oster-Camp in der In(n)-Energie-Arena. Dann werden auch die US-Spieler an Bord sein, ehe es mit großen Schritten in Richtung Saisonstart geht.
Head-Coach Christoph Riener hat mit seiner Trainer-Crew bereits viele Installationen vorgenommen und war nach den Einheiten in der Dreiflüssestadt sehr zufrieden mit dem Leistungsstand seines Teams. – red

Pressebericht vom 05-03-2018 im Heimatsport der PNP

Neuer Offense-Liner für Kirchdorf Wildcats

Georg-Karl Ettl kommt von Cham Raiders
05.03.2018 | Stand 05.03.2018, 02:58 Uhr
Neuzugang Georg-Karl Ettl ist für die Offense-Line des Football-Bundesligisten Kirchdorf Wildcats vorgesehen. − Foto: red
Neuzugang Georg-Karl Ettl ist für die Offense-Line des Football-Bundesligisten Kirchdorf Wildcats vorgesehen. − Foto: red

Mit Georg-Karl Ettl verstärkt ein neuer Line-Man den Football-Bundesligisten Kirchdorf Wildcats in der GFL.
Der Jura-Student hat sein Football-Handwerk in der Jugend-Mannschaft der Black Pirates Murach gelernt und dort auch bei den Senioren gespielt, bevor er zu den Cham Raiders wechselte.


Von dort führte ihn sein Weg im Dezember zu den Kirchdorf Wildcats. Nach dem ersten Training war klar, dass er für den Bundesliga-Aufsteiger auflaufen wird. Georg-Karl Ettl kann sowohl Offense- wie auch Defense-Line spielen, doch Offense-Line-Coach Dany Kessler sieht den Neuzugang eindeutig in der Offensive.


Hobby? Der Deutsch-Tscheche mag es ruhig, will entspannen, geht gerne angeln. Eine perfekte Abwechslung zum Football.– red

Pressebericht vom 28-02-2018 im Heimatsport der PNP

Ein "Cowboy" kehrt zurück

Football-Bundesligist Kirchdorf Wildcats freut sich auf Lukas Schießer – In der GFL bereits für München gespielt
28.02.2018 | Stand 28.02.2018, 03:45 Uhr
Spielt wieder für die Kirchdorf Wildcats in der GFL – Lukas Schießer. − Foto: Kirchdorf Wilcats
Spielt wieder für die Kirchdorf Wildcats in der GFL – Lukas Schießer. − Foto: Kirchdorf Wilcats

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lukas Schießer is back! Große Freude herrschte bei der Ve-reinsführung um Präsident Hans-Peter Klein, als Lukas Schießer ankündigte, 2018 in der GFL-Saison für die Kirchdorf Wildcats aufzulaufen.


Schießer ist kein Unbekannter am Inn. Im Meisterjahr 2014 in der GFL2 spielte er zum ersten Mal für die Kirchdorf Wildcats und blieb für drei Jahre. Seine Karriere als Linebacker startete er in Erding 2008, wechselte dann zu den Feldkirchen Lions, ehe er zu den Kirchdorf Wildcats kam. 2016 wollte sich der Defense Player of the Year in der 1. Bundesliga beweisen und wechselte nach München zu den Cowboys. Es blieb bei einem Intermezzo. Im letzten Jahr war Lukas Schießer schon wieder bei den Niederbayern an der Sideline als Coach zu sehen.


Nun trägt er wieder den Helm und ist heiß auf die GFL bei den Kirchdorf Wildcats. "Wir sind alle glücklich, dass er wieder spielt. Denn auf dem Platz ist er eine Bank und als Typ sowieso", zeigte sich Präsident Hans-Peter Klein begeistert.
Neben dem Sport sind die Berge die ganz große Leidenschaft von Lukas Schießer – und natürlich sein Hund. Hoffentlich verträgt sich der mit den vielen Wildkatzen in Kirchdorf am Inn. − red

Pressebericht vom 24-02-2018 im Heimatsport der PNP

Wildcats: Florian Reber greift wieder an

24.02.2018 | Stand 24.02.2018, 03:06 Uhr

Er hatte den Football-Helm schon an den Nagel gehängt. Doch der Aufstieg der Kirchdorf Wildcats in die 1. Bundesliga hat Offense Liner Florian Reber dazu bewogen, seine Karriere doch noch einmal zu aktivieren.
Der 27-Jährige ist seit 1999 Mitglied bei den Wildkatzen und hat alle Mannschaften des Vereins durchlaufen. Von 1999 bis 2003 war Florian Reber im Flag-Team der Simbach Wildcats. Ab 2005 folgten die Juniors bei den Kirchdorf Wildcats bis 2008. Höhepunkt: Der Bayerische Titel 2007. In dieser Zeit spielte Florian Reber auf Grund seiner Qualitäten auch in der Bayern-Auswahl und war zur Jugend-Nationalmannschaft auf ein Try Out eingeladen, blieb aber wegen seines jungen Alters unberücksichtigt.
Von 2009 bis 2012 spielte Florian Reber in der Offense Line der Kirchdorf Wildcats und wurde 2010 zum Rookie of the Year gewählt. Danach hörte er beruflich-bedingt mit Football auf, ist aber jetzt wieder – voll motiviert – eingestiegen. Der gelernte Fahrzeug-Lackierer arbeitet mittlerweile als Bürokaufmann und möchte mit den Kirchdorf Wildcats in der ersten GFL-Saison der Geschichte den Klassenerhalt schaffen.– red

Pressebericht vom 21-02-2018 im Heimatsport der PNP

Und noch ein Tiroler

21.02.2018 | Stand 21.02.2018, 03:26 Uhr

Mit Alexander Achammer stößt nach Receiver Clemens Erlsbacher ein weiterer Footballer der Swarco Raiders Innsbruck zum Bundesliga-Aufsteiger Kirchdorf Wildcats. Der 24-jährige Defense-Backfield-Spieler hat seine Karriere im Jahr 2000 in Innsbruck begonnen und dort auch sehr große sportliche Erfolge gefeiert. 2011 konnten die Tiroler mit Alexander Achammer den Euro Bowl für sich entscheiden – und drei Österreichische Meisterschaften (2011, 2015, 2016) folgten. Alexander Achammer wurde bei den Swarco Raiders Innsbruck auch als "Defense Player of the Year" ausgezeichnet und wird die Abwehr der Kirchdorf Wildcats definitiv verstärken. Der Student fährt in seiner Freizeit gerne Ski und Skateboard. − red, Foto: Innmedia

 
 

Pressebericht vom 17-02-2018 im Heimatsport der PNP

Kirchdorf Wildcats verstärken sich mit Receiver Rene Möll

Neuzugang kommt vom Bundesliga-Rivalen Frankfurt Universe
17.02.2018 | Stand 17.02.2018, 03:54 Uhr
Vom Main an den Inn – Receiver Rene Möll. − F.: C-Sportpics
Vom Main an den Inn – Receiver Rene Möll. − F.: C-Sportpics

Rene Möll von den Frankfurt Universe spielt in der neuen Saison für die Kirchdorf Wildcats. Der Receiver hat seinen Wohnsitz nach Regensburg verlegt und ist auf der Suche nach einem neuen Team fündig geworden.
Der gelernte Elektroniker hat seine Meisterprüfung in Regensburg absolviert und ist dort seit letztem Jahr wohnhaft. Mit dem Football hat er 2008 in der Jugend der Hanau Hornets begonnen und war auch in der hessischen Auswahl. Von den Hornets wechselte er 2015 nach Frankfurt zu den Universe und schaffte mit dem Team den Sprung in die GFL. 2017 folgte eine Einladung zur Nationalmannschaft, wo er den Cut allerdings nicht schaffte.
Neben Football sind seine Hobbys Surfen und Yoga. Die Kirchdorf Wildcats freuen sich über die Verstärkung für den Pass-Angriff – und auf dem Feld wird es für Rene Möll heuer ein Wiedersehen mit den ehemaligen Team-Kollegen der Frankfurt Universe geben.
Saisonstart: Samstag, 21. April, 16 Uhr Stuttgart Scorpions (H). – Sonntag, 29. April, 16 Uhr: Marburg Mercenaries (A). – Samstag, 5. Mai, 16 Uhr: Ingolstadt Dukes (H). – Samstag, 19. Mai, 16 Uhr: Schwäbisch Hall Unicorns (H). – Samstag, 2. Juni, 16 Uhr: Marburg Mercenaries (H). − red

 
 

Pressebericht vom 09-02-2018 im Lokalteil der PNP

Wenig Besucher, aber beste Stimmung

TSV veranstaltete Faschingsball in Inntalhof – Zwei Showtanzgruppen zeigen ihr Programm
13.02.2018 | Stand 13.02.2018, 04:26 Uhr
Die Kleinen von "Freed Desire" hatten ihren großen Auftritt beim TSV-Fasching. − Fotos: TSV
Die Kleinen von "Freed Desire" hatten ihren großen Auftritt beim TSV-Fasching. − Fotos: TSV
Die "Sensations" erfreuten die Gäste mit ihrer Aufführung.
Die "Sensations" erfreuten die Gäste mit ihrer Aufführung.

Kirchdorf. Wenig Gäste und trotzdem tolle Stimmung – so das Fazit des zweiten Faschingsballes des TSV Kirchdorf, den die Verantwortlichen im Gasthaus Inntalhof feierten.

Vorstand Michael Killermann hätte sich etwas mehr Besucher gewünscht, doch die Anwesenden machten aus der Situation das Beste und feierten bei toller Tanzmusik bis in die frühen Morgenstunden.

 

Freuen durften sich die teilweise bunt und fantasievoll maskierten Besucher auch über die Aufführungen zweier Kinder-Showtanzgruppen. Zum Einen zeigten die "Freed Desire" ihr tänzerisches Können und zum Anderen heizten die "Sensations" mit akrobatischem Können die Stimmung im Saal noch weiter an.


Als größte Gruppe beim Faschingsball konnten sich die Boogie Memories über Gratis-Getränke beim nächsten Training freuen und der Gast mit der schönsten Verkleidung bekam von Vorstand Killermann eine Magnum-Flasche Sekt.

 

Die vom TSV betriebene Bar schenkte kreative Cocktails aus und der Vorstand bedankte sich bei allen Helfern, die im Vorfeld für das nötige Ambiente beim bunten TSV-Faschingstreiben sorgten. − hmo

Pressebericht vom 09-02-2018 im Heimatsport der PNP

Kirchdorf Wildcats verpflichten österreichischen Nationalspieler

Football-Bundesligist holt Clemens Erlsbacher (24, Swarco Raiders Innsbruck) als Passempfänger
10.02.2018 | Stand 10.02.2018, 03:53 Uhr
Verstärkung aus Österreich: Nationalspieler Clemens Erlsbacher wechselt zu den Kirchdorf Wildcats. − F.: red
Verstärkung aus Österreich: Nationalspieler Clemens Erlsbacher wechselt zu den Kirchdorf Wildcats. − F.: red

Den Namen des Flusses, an dem er in der kommenden Saison Football spielt, den kennt er bereits. Nach einem Jahr Pause wechselt Receiver Clemens Erlsbacher von den Swarco Raiders Innsbruck zum Bundesliga-Aufsteiger Kirchdorf Wildcats.
Der österreichische Nationalspieler wird die Pass-Empfänger bei den Niederbayern verstärken. Trainer Christoph Riener hat den Kontakt hergestellt – und nach den ersten Trainingseinheiten war der Wechsel klar.


Karriere-HöhepunktEM-Endspiel 2014Clemens Erlsbacher spielt seit 2007 Football in Innsbruck, hat es dort in der Jugend bereits in die Nationalmannschaft geschafft und ist 2011 in Sevilla Europameister geworden. Bei der Junioren-Weltmeisterschaft in den USA erspielten sich die Österreicher Platz vier. Highlight in seiner Football-Karriere war sicherlich das Endspiel mit der Herren-Nationalmannschaft 2014, als die "Ösis" knapp mit einem 27:30 gegen Deutschland unterlagen.


Der 24-jährige studiert Business & Management im sechsten Semester und hat standesgemäß neben Football Skifahren auf seiner Hobby-Liste sowie Kochen und Reisen. "Ich freue mich total auf die Saison in der GFL und bin richtig gespannt, den deutschen Football kennen zu lernen", so der Innsbrucker. − red

Pressebericht vom 06-02-2018 im Sport der PNP

Kirchdorf Wildcats legen Grundstein

Trainingscamp in der Otto-Steidle-Halle – Coaches mit GFL-Team und U19 zufrieden – Neuzugänge noch nicht dabei
06.02.2018 | Stand 06.02.2018, 01:55 Uhr
Auf einem guten Weg – die Kirchdorf Wildcats bereiten sich akribisch auf die neue Saison vor. − Foto: red
Auf einem guten Weg – die Kirchdorf Wildcats bereiten sich akribisch auf die neue Saison vor. − Foto: red

Die Vorbereitungen auf die GFL- und Juniors-Saison bei den Kirchdorf Wildcats laufen bereits auf Hochtouren.
Beim zweitägigen Camp in der Otto-Steidle-Halle freuten sich Head-Coach Christoph Riener und der Chef der U19-Mannschaft, Christoph Braun, über zahlreiche Akteure, darunter auch neue Gesichter. Der Trainerstab war mit den Abläufen in den einzelnen Einheiten bereits sehr zufrieden. "Verbesserungen werden wir natürlich noch vornehmen in den nächsten Wochen", so Head-Coach Christoph Riener bei der Abschluss-Besprechung.


Er zeigte sich überrascht über die Fortschritte in manchen Mannschaftsteilen, stellte aber auch noch viele Defizite fest. "Jede Unit war nicht perfekt besetzt, daran müssen wir arbeiten", betonte Head-Coach Christoph Riener. In zahlreichen Video-Sitzungen, in denen die aufgenommenen Einheiten analysiert worden sind, und bei verschiedenen Spielsituationen waren bereits gute Leistungen erzielt worden.


Dass in dieser Phase der Vorbereitung auf die neue Saison die Installation des Play-Books in Offense und Defense noch nicht jeder Spieler voll verinnerlicht hat, ist klar. "Der Grundstein ist jedoch gelegt. Und wenn die Imports im März dann zum Team stoßen, sollten die Senioren für die GFL bereits besser präpariert sein", so Christoph Riener. Auch Christoph Braun war zufrieden mit den Leistungen der U19 und wünscht sich für die nächsten Wochen noch mehr Konzentration und Trainingsbeteiligung in den einzelnen Einheiten. "Der Weg, den wir gehen, ist jedoch schon ein guter", so der Head-Coach der Wildcats-Juniors. − red

Pressebericht vom 24-01-2018 im Sport der PNP

"Niemand kennt uns"

Trotz vieler Zuschauer ist American Football immer noch Randsportart in Deutschland – Was dem Sport fehlt und was nicht
Andreas Scheuerer 24.01.2018 | Stand 24.01.2018, 03:50 Uhr
Viele Zuschauer besuchen die Spiele der Kirchdorf Wildcats. Massenmedien berichten dennoch selten über die Footballmannschaft, die seit diesem Jahr in der ersten Bundesliga spielt. − Foto: Hausladen
Viele Zuschauer besuchen die Spiele der Kirchdorf Wildcats. Massenmedien berichten dennoch selten über die Footballmannschaft, die seit diesem Jahr in der ersten Bundesliga spielt. − Foto: Hausladen

Passau. Er greift nun oft zum Hörer. Um sich selber ins Spiel zu bringen, sozusagen. So wie damals, als die Footballmannschaft der Kirchdorf Wildcats in die erste Bundesliga aufstieg und das strenggenommen nur jene 1400 Menschen mitbekamen, die am Spielfeldrand herumstanden. Da rief Vereinspräsident Hans-Peter Klein beim Bayerischen Rundfunk an, er fragte, ob Blickpunkt Sport das Spiel übertrage. Die damalige Chefredakteurin lehnte ab, es gebe bedauerlicherweise keinen Platz im Programm. "Man sendet lieber ein Feldhockeyspiel vor 50 Zuschauern." Sagt Klein.


Dass das öffentliche Interesse an deutschem Football verglichen mit anderen Sportarten gering ist, ist bemerkenswert. Schließlich erlebt der Lieblingssport der Amerikaner einen Boom. Beim Super Bowl, dem Endspiel der amerikanischen Ligameisterschaft (NFL), Kein Geld für Spieler in der ersten Bundesligaschossen die Einschaltquoten vergangenes Jahr in die Höhe. Der Privatsender Pro7Maxx, der das Spiel live übertrug, verzeichnete Marktanteile von bis zu 5,9 Prozent – auch heuer beim Super Bowl am 4. Februar erwarten den Privatsender Traumquoten. Kneipen veranstalten Super-Bowl-Partys. Heranwachsende diskutieren am Schulhof, Kleins Sohn erzähle oft davon. "Da bewegt sich was", sagt der Präsident der Wildcats.
Bis auf die privaten Sender bewegt sich in der Berichterstattung aber ziemlich wenig. Der Präsident des bayerischen Footballverbands Michael Döhla sagt: "Football ist eben nicht Fußball." Das amerikanische Spiel sei komplex, schnell und bestehe aus vielen verschiedenen Spielzügen, die man auf den ersten Blick oft nicht nachvollziehen kann, ganz anders als beim Fußball. Deshalb setzen Vereine bei den Spielen Stadionsprecher ein, die den Zuschauern das Geschehen auf dem Platz erklären. Nur das wissen wenige. Noch weniger: wie der Sport Menschen begeistern kann.


Denn Football in Deutschland hat sich in den vergangenen Jahren stark weiterentwickelt, ganz ohne die Hilfe der Massenmedien. Bayerische Vereine verzeichnen mehr und mehr Mitglieder. Genaue Zahlen nennt der Verbandspräsident nicht, der Mitgliederzuwachs sei aber "extrem verglichen mit anderen Sportarten". Vereine haben sich neu gegründet, Döhla spricht von etwa 10 Prozent mehr als noch vor fünf Jahren, eine "enorme Entwicklung".


Das hat auch damit zu tun, dass Vereine den Spieltag immer umfangreicher gestalten. Clubs bemühen sich, eine familiäre Atmosphäre zu schaffen, für Kinder gibt es Hüpfburgen, Erwachsene kommen schon in den Morgenstunden zum Grillen. "Familien planen Wochenendausflüge zu den Spielen", sagt Döhla. Man habe das Konzept aus Amerika übernommen, wo jeder Spieltag wie ein Volksfest sei. Ein Familienfest.


Trotz der vielen Besucher ist Geld in Vereinen knapp. Die Wildcats, die Passauer Pirates oder die Plattlinger Black Hawks müssen jedes Jahr um neue Sponsoren buhlen. Zwar nehmen die Vereine am Spieltag Geld ein, doch das reiche nicht aus, um etwa Trainer, Betreuerteam oder lange Busfahrten der Mannschaften bezahlen zu können, sagt Klein. "Ein Überleben von diesen Einnahmen ist undenkbar." Wegen der geringen Einnahmen mussten die Black Hawks aus Plattling im Jahr 2011 die erste Liga verlassen, heißt es im Verein.


Die Spieler der Wildcats bekommen auch in der ersten Bundesliga kein Gehalt. Neuzugänge aus Amerika erhalten lediglich "Trinkgeld", so der Vereinspräsident. "Junge Spieler haben Studentenstatus, können Europa bereisen. Wir haben 60 Spieler. Da kämen Unsummen auf uns zu. Es gibt kein Geld", sagt Klein. So handhaben das die meisten Vereine in Bayern. Damit ist man weit weg von der Vermarktungsmaschine NFL, in der Spieler als Multimillionäre vom Platz gehen.
Überhaupt könne man die Bundesliga nicht mit der amerikanischen Liga vergleichen, sagt Klein. Schon deshalb nicht, weil die Strukturen in Deutschland anders seien als in den USA. So gebe es kaum Sportgymnasien, an denen sich junge Spieler zu Profis ausbilden lassen, keine Colleges. "Man befindet sich auf einem Amateurstatus." Jeder Spieler muss alles selbst bezahlen, Fitnessstudio, Ausrüstung, alles. Die meisten haben nebenher Jobs. "Das hat mit der NFL nichts zu tun." Die Teams in der amerikanischen Liga nahmen laut dem Statistikportal statista im Jahr 2016 rund 13 Milliarden Dollar ein. Ein Markt der Superlative.

Keine amerikanischen Verhältnisse denkbarDass dieser Markt auch in Deutschland wächst, sagen alle; dass es irgendwann amerikanische Verhältnissen gebe, dagegen kaum welche. Denn anders als die Vereine in Deutschland, streichen NFL-Clubs teils hohe Fernsehgelder ein. Steigt das Interesse der Medien, steigt auch das Interesse der Sponsoren, die ansonsten schwer zu bekommen sind, wie Vereine klagen. So die Theorie.

 

Für die neue Saison, die Ende April beginnt, sei man mit neuen Sponsoren im Gespräch, sagt Klein. Nur sei das schon witzig, wenn man sage, man habe ein Footballteam in der ersten Bundesliga und die Geldgeber einen stirnrunzelnd ansehen und dann fragen, wie es denn heiße, wie es dazu kam. "Niemand kennt uns." Zumindest in den dritten Programmen und den überregionalen Zeitungen hätte Klein gerne mehr Aufmerksamkeit der Medien.

Der Präsident der Wildcats rechnet in der ersten Bundesligasaison mit einem Platz im Mittelfeld. "Natürlich kann es genauso gut sein, dass wir durchgereicht werden." Tragisch wäre das nicht, schließlich gehe es um die langfristige Entwicklung. Er hoffe, dass auch die Medien dabei mithelfen. Sonst nehme eben den Hörer öfter in die Hand.

Pressebericht vom 23-01-2018 im Heimatsport der PNP

"Urgestein" zurück

Football-Bundesligist Kirchdorf Wildcats kann wieder auf Michael Reber (Offense Line) bauen
23.01.2018 | Stand 23.01.2018, 02:30 Uhr
Rückkehr in die Trainer-Crew der Kirchdorf Wildcats – Michael Reber (kleines Foto). − Fotos: Geiring
Rückkehr in die Trainer-Crew der Kirchdorf Wildcats – Michael Reber (kleines Foto). − Fotos: Geiring

Seit dem Herbst ist es eigentlich offiziell: Offense Line-Assistant Michael Reber zählt wieder zum Coaching-Staff des Football-Bundesligisten Kirchdorf Wildcats.
Das "Urgestein" des Vereins kehrt somit in seine Spezialdisziplin zurück. Reber war von 1993 bis 1998, von 2004 bis 2004 und 2007 Spieler bei den Wildkatzen in der Offense-Line und hat zwei Mal die Meisterschaft in der GFL2 errungen. Bereits während seiner aktiven Laufbahn engagierte sich Reber als Coach im Flag-Bereich und war von 2004 bis 2008 für die Offense Line tätig. Hier feierten die Juniors 2007 die Bayerische Meisterschaft. Von 2008 bis 2012 war Reber dann Offense Line-Coach bei den Senioren. Eine turbulente Phase bei den Kirchdorfern, denn dabei erlebte er den Abstieg, aber auch den Wiederaufstieg in die GFL2 2010.
Seither spielen die Wildcats in der Bundesliga und in der neuen Saison geht es zum erstem Mal in der GFL um Punkte. "Wir freuen uns, dass Michi den Weg wieder zu uns gefunden hat – und zusammen mit Offense Line-Coach Dany Kessler wird er diese Unit sicher besser machen", glaubt Präsident Hans-Peter Klein.
Die Vorbereitungen auf die GFL-Saison laufen längst und Chefcoach Christoph Riener wird in den nächsten Wochen auch die Zugänge aus den USA präsentieren können. − red

 
 

Pressebericht vom 03-01-2018 im Heimatsport der PNP

Tang Soo Doo: Gürtelprüfung mit viel Bravour gemeistert

02.01.2018 | Stand 02.01.2018, 02:57 Uhr

Alle 17 Kinder und Erwachsene der Tang Soo Do-Abteilung des TSV Kirchdorf haben ihre Gürtel-Prüfung bravourös bestanden. Diese begann mit den Weiß-Gurten – und die Anforderungen steigerten sich mit den Darbietungen der Orange- und Grün-Gurte. Nach dem Aufwärmen folgten die einzelnen Techniken für Hand und Fuß, Formenlauf und Partnerübungen. Bei den höher Graduierten wurden auch die Disziplinen Einschritt-Kampf, Sparring (Freikampf) und Bruchtest (auf ein oder zwei Zentimeter starke Fichtenbretter) gezeigt. Wer sich für die traditionelle Kampfkunst Tang Soo Do interessiert, kann sich im Internet unter www.tangsoodo-rottal-inn.de oder www.tsv-kirchdorf aminn.de informieren. Dort finden sich auch die Ansprechpartner und die Trainingszeiten. Jeder Interessierte ist zu einem kostenlosen Schnuppertraining willkommen. Im Bild, hinten von links: Prüfer Jo Kandlbinder, Isabell Kellhuber, Martin Starzengruber, Annika Schöfberger, Carolin Bessel, Eric Seelig, Pierre Seelig, Markus Tissen, Josef Maier, Brigitte Zieringer, Anthony Adunoff und Prüfer Franz Schramel. Vorne von links: Chiara Arthofer, Jana Haunsberger, Maximilian Fink, Mika Kroh, Christian Fink, Raphael Jungsberger und Mia Feichtenschlager. − red

Pressebericht vom 14-12-2017 im Lokalteil der PNP

Reha-Vital feiert besinnlich in den Advent

Besinnliche und heitere Beiträge – Dank an die fachlichen Übungsleiterinnen
14.12.2017 | Stand 14.12.2017, 02:44 Uhr
Der Inntaler Vierg‘sang mit (von rechts) Max Schmölz, Heidi Dietl, Johanna Hitzenauer und Franz Lehner umrahmte die Adventfeier mit heimeligen Weisen. − Fotos: Hopfenwieser
Der Inntaler Vierg‘sang mit (von rechts) Max Schmölz, Heidi Dietl, Johanna Hitzenauer und Franz Lehner umrahmte die Adventfeier mit heimeligen Weisen. − Fotos: Hopfenwieser
Vorstand Werner Zienert (hinten, li.) mit den Übungsleiterinnen Daniela Schwab (re.) und Hermine Goldbacher (Mitte) sowie Veronika Gschneidner (li.) und Bürgermeister Johann Springer.
Vorstand Werner Zienert (hinten, li.) mit den Übungsleiterinnen Daniela Schwab (re.) und Hermine Goldbacher (Mitte) sowie Veronika Gschneidner (li.) und Bürgermeister Johann Springer.

Kirchdorf. Besinnlich und humorvoll stimmte sich die Reha-Vital-Sportgruppe des TSV auf die Adventszeit ein. 66 Mitglieder gehören der Gruppe an – über 40 von ihnen waren zur Adventsfeier ins Gasthaus Kirchenwirt gekommen, was besonders Vorstand Werner Zienert freute.

Unter den Gästen waren auch TSV-Vorstand Michael Killermann und zu späterer Stunde Bürgermeister Johann Springer, die beide ein Grußwort sprachen. Musikalisch umrahmt wurde die Feier mit heimeligen Weisen vom "Inntaler Vierg‘sang" (Heidi Dietl, Johanna Hitzenauer, Max Schmölz und Franz Lehner).

 

In der warmen Stube fühlten sich die Besucher bei Plätzchen, Stollen, Lebkuchen, Tee und Kaffee schnell wohl. Zienert zeigte sich beeindruckt von der Besucherzahl, zumal das Durchschnittsalter der Gruppe bei 75 Jahren liegt. Seit 2014 ist die Reha-Gruppe Mitglied beim TSV. Es ist keine Sportgruppe im eigentlichen Sinn, sondern eine medizinische Einrichtung mit Reha-Sport.

 

Bei den fachlichen Übungsleiterinnen Hermine Goldbacher und Daniela Schwab bedankte sich Zienert mit einem kleinen Geschenk und Veronika Gschneidner überreichte an beide, aber auch an den Vorstand, spontan einen Engel, denn nur so könne man sie bezeichnen, meinte sie in Bezug auf die Arbeit, die von den Dreien geleistet wird. Veronika Gschneidner las die Geschichte vom Lammetta, für das an Weihnachten kurzfristig ein mit Silberbronze aufgepepptes Sauerkraut verwendet wurde. Bei der Weihnachtsgeschichte von Toni Lauerer bekam man einen ganz neuen Blick auf das Krippenleben, bei dem Josef von Donald Duck vertreten wurde, das Christkind leicht verbrannt und Batman der dritte heilige König war.

 

Zwischendurch wurden gemeinsam Weihnachtslieder angestimmt. Der "Inntaler Vierg‘sang" spielte und sang Advent- und Winterlieder und auf vielfachen Wunsch den "Andachtsjodler". Zienert bedankte sich bei den musikalischen Gästen und allen, die einen Beitrag zu dieser Veranstaltung, egal in welcher Form, geleistet haben. Beim gemeinsamen Würstlessen fand die Feier ihren Abschluss. − hmo

Pressebericht vom 07-12-2017 im Lokalteil der PNP

Willi macht den ersten Wurf

"Wildcats"-Maskottchen eröffnet neues Glücksspiel
07.12.2017 | Stand 06.12.2017, 19:56 Uhr
In der Spielbank Bad Füssing kann jetzt auch gewürfelt werden. Bei der Eröffnung des Spiels "Dice 52" durch Willi, Maskottchen des Footballteams "Wildcats" aus Kirchdorf, waren am Freitagabend mit dabei: stellvertretender Landrat Raimund Kneidinger (2. v. li.), Spielbankdirektor Ralf Samland (3. v. li.), Bad Füssings 2. Bürgermeister Günter Köck (4. v. li.) und CSU-Ortsvorsitzendender Daniel Lorenzer. − Foto: Gerleigner
In der Spielbank Bad Füssing kann jetzt auch gewürfelt werden. Bei der Eröffnung des Spiels "Dice 52" durch Willi, Maskottchen des Footballteams "Wildcats" aus Kirchdorf, waren am Freitagabend mit dabei: stellvertretender Landrat Raimund Kneidinger (2. v. li.), Spielbankdirektor Ralf Samland (3. v. li.), Bad Füssings 2. Bürgermeister Günter Köck (4. v. li.) und CSU-Ortsvorsitzendender Daniel Lorenzer. − Foto: Gerleigner
Die Cheerleader der "Wildcats" aus Kirchdorf zeigten eine mitreißende Choreografie. − Foto: Gerleigner
Die Cheerleader der "Wildcats" aus Kirchdorf zeigten eine mitreißende Choreografie. − Foto: Gerleigner

Kirchdorf/Bad Füssing. Dass ein Gast ob eines unverhofften Gewinns am Roulettetisch einen kleinen Freudenschrei ausstößt oder dass nach einem gewonnenen Pokerturnier an der Bar mit einem Glas Sekt auf den Sieg angestoßen wird – alles nichts Außergewöhnliches in der Bayerischen Spielbank Bad Füssing.

Wenn aber plötzlich eine ganze Gruppe junger und attraktiver Damen zu mitreißender Musik nach einer einstudierten Choreografie zu tanzen beginnt, alle Umstehenden rhythmisch mitklatschen und dann sogar noch Footballspieler in voller Montur und in Begleitung des Maskottchens den Saal des Großen Spiels betreten, dann ist wohl jedem der Anwesenden klar: Hier tut sich Außergewöhnliches. Und so war es dann auch am Freitagabend in der Spielbank Bad Füssing. In einer feierlichen Zeremonie samt einiger Ehrengäste wurde der offizielle Startschuss gegeben für das neue Würfelspiel "Dice 52".
Den "First Shoot", also den Eröffnungswurf, machte Willi, das Maskottchen der American Footballmannschaft Wildcats aus Kirchdorf. Doch ehe es soweit war, hatte Spielbankdirektor Ralf Samland das Wort. Nachdem er eine Reihe von Ehrengästen, darunter stellvertretenden Landrat Raimund Kneidinger, Bad Füssings 2. Bürgermeister Günter Köck und Pfarrer Andreas Rembeck, begrüßt hatte, brachte er seine Freude darüber zum Ausdruck, den Gästen zum einen das neue Würfelspiel und zum anderen den neu gestalteten Saal des Großen Spiels präsentieren zu können. Mit "Dice 52" habe die Spielbank ihr Angebot noch einmal erweitert. Viel Glück und gute Unterhaltung wünschten dann auch Raimund Kneidinger und Günter Köck den Spielbankgästen in ihren kurzen Grußworten.
Und dann ging so richtig die Post ab. Die Cheerleader der "Wildcats" zeigten eine mitreißende Choreografie und unter dem Applaus der Besucher eröffnete Willi das Würfelspiel. Gewürfelt werden kann ab sofort immer freitags und samstags. − red

Pressebericht vom 06-12-2017 im Lokalteil der PNP

Tanzkurs-Abschlussball gefeiert

Boogie-Memories überreichten Diplome an die Absolventen
06.12.2017 | Stand 05.12.2017, 18:55 Uhr

Stammham. Zum Abschluss des Boogie-Woogie-Einsteigerkurses der Boogie-Memories Kirchdorf trafen sich die Teilnehmer im Gasthof "Dorfwirt". Eingeladen waren neben Vereinsmitgliedern weitere Gäste, unter anderem auch DJ Mr. Swingman.

Die Begrüßung übernahm Abteilungsleiter Gerhard Kaser. Er bedankte sich bei allen Teilnehmern sowie bei den Kursleitern Gertraud und Alexander Langbauer mit Christina Huber und Martin Brixel. TSV-Vorstand Michael Killermann überreichte den Kursleitern ein Geschenk und bedankte sich ebenfalls im Namen aller sowohl für die sehr gute Vermittlung des Lernziels als auch für ihre Geduld. Als aktiver Sportler musste er anerkennen, dass Tanzen tatsächlich Sport ist und dabei auch viel Schweiß fließt. In diesem passenden Rahmen fühlten sich die Teilnehmer sichtlich wohl und hatten keine Scheu, ihr Erlerntes auf der Tanzfläche zu präsentieren. Anschließend erhielten sie Glückwünsche von den Kursleitern sowie ihr "Diplom". Bereichert wurde diese Veranstaltung durch einen Formationsauftritt mit einer Zugabe der Boogie-Memories. − red/Foto: red

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