REHA - VITAL

  • seit 1970 als Abteilung im TSV
  • Abteilungsleiter Veronika Gschneidner
  • mit derzeit ca. 59 Mitgliedern

 

... mehr Informationen auf der eigenen Homepage: http://www.reha-vital.info/

 

 

Link zur Homepage www.Reha-Vital.info

Abteilungsleiter

Veronika Gschneidner

Bachstr. 4

84375 Kirchdorf a. Inn

 

Stellvertreter :        Werner Zienert

Kassiererin :            Hermine Goldbacher

Gerätewart :           

 

Übungsleiterinnen :    Hermine Goldbacher

                                   Daniela Schwab

 

Reha-Vital-Sportgruppe stellt sich neu auf

Werner Zienert tritt ins zweite Glied zurück, Veronika Gschneidner wird Vorsitzende
Johannes Schaffarczyk 18.04.2018 | Stand 17.04.2018, 18:38 Uhr
Sie wurden für langjährige Mitgliedschaft von Bürgermeister Johann Springer (re.) und Vorsitzendem Werner Zienert (li.) geehrt: Edith Schoßböck (2. v. li.) , Hans Rauscher und Erika Niewitetzki.
Sie wurden für langjährige Mitgliedschaft von Bürgermeister Johann Springer (re.) und Vorsitzendem Werner Zienert (li.) geehrt: Edith Schoßböck (2. v. li.) , Hans Rauscher und Erika Niewitetzki.
Die neu gewählte Vorstandschaft (von links) mit Werner Zienert, Veronika Gschneidner, Hermine Goldbacher und Daniela Schwab sowie Bürgermeister Johann Springer. − Fotos: Schaffarczyk
Die neu gewählte Vorstandschaft (von links) mit Werner Zienert, Veronika Gschneidner, Hermine Goldbacher und Daniela Schwab sowie Bürgermeister Johann Springer. − Fotos: Schaffarczyk

Kirchdorf. Einschneidende Veränderungen gibt‘s im Vorstand der Reha-Vital-Sportgruppe des TSV Kirchdorf: Nach zwölf Jahren als Vorsitzender trat Werner Zienert zurück, ihm gleich tat es Franz Zipfhauser, der 14 Jahre als 2. Vorstand wirkte. Zur neuen Chefin wählten die Mitglieder bei der Jahresversammlung im Inntalhof Veronika Gschneidner.

32 der zurzeit 67 Mitglieder waren gekommen. Werner Zienert betonte, wie wichtig es sei, Menschen, die ihre Gesundheit verloren haben, zu helfen, damit sie wieder den früheren guten Zustand erreichen. Genauso wichtig sei es, einer Verschlechterung durch Sport nachhaltig entgegenzuwirken. Rund 50 Prozent der Mitglieder seien zwischen 79 und 89 Jahre alt.

 

Zienert stellte heraus, dass man Rehabilitationssport nicht mit anderen Spiel- und Sportmöglichkeiten vergleichen kann. "Er ist eine speziell auf den Krankheitsfall hin entwickelte ergänzende Therapieleistung, die vom Facharzt verschrieben wird." Der Reha-Sport sollte, so Zienert, später in den Reha-Breiten- bzw. -Freizeitsport übergehen, um die erreichte gesundheitliche Qualität zu erhalten.

14 Jahre lang war er 2. Vorstand: Franz Zipfhauser.
14 Jahre lang war er 2. Vorstand: Franz Zipfhauser.

Die Reha-Vital-Sportgruppe bietet drei Übungsabende an: jeweils am Mittwoch von 18 bis 18.45 Uhr sowie am Freitag von 18 bis 18.45 Uhr, bevorzugt für Patienten mit ärztlicher Verordnung, und von 19 bis 19.45 Uhr für Reha-Breiten- und Freizeitsport. Sportstätte ist der Gymnastikraum der Grund- und Mittelschule Kirchdorf. Die Reha-Breiten- und Freizeitsportfraktion kann außerdem jeweils dienstags im Hallenbad des Freizeitzentrums Braunau von 17 bis 17.45 Uhr an einer Wassergymnastik teilnehmen. Die Reha-Sportaktivitäten werden durchgeführt von den ausgebildeten Fach-Übungsleiterinnen Hermine Goldbacher und Daniela Schwab.

Nach seinem Situationsbericht zog der Vorsitzende ein Fazit: "Was wir erreicht haben, kann sich sehen lassen. Unser besonderes Ziel ist die Nachhaltigkeit aller Maßnahmen. Dies dürfen wir nicht aus den Augen verlieren, genauso nicht den gesellschaftlichen Aspekt, der uns als Betroffene zusammenschweißt."

In diesem Zusammenhang würdigte er die Arbeit seines Stellvertreters Franz Zipfhauser. "Der Franz hat seit 14 Jahren unermüdlich daran gearbeitet, den Zusammenhalt zu fördern, indem er Reisen, Radtouren, Wanderungen, gemütliches Zusammensein organisierte. Das war stets mit großem Aufwand verbunden. Dafür ein ganz großes Dankeschön." Dann verkündete er seinen Rücktritt als Vorsitzender.

Otmar Killermann vom TSV richtete einige Worte an Werner Zienert. Dabei erzählte er, dass er als damals Vorsitzender des Hauptvereins ihn im Jahr 2005 kennengelernt habe. "Ich habe gleich gemerkt, dass er eine große soziale Kompetenz besitzt und den Dingen, die ihn interessieren, auf den Grund geht." Fortan bemühte er sich, ihn für die Reha-Vital-Sportgruppe zu gewinnen. Das gelang. Als der damalige Gründer und Leiter Sepp Wagner sich 2006 in den Ruhestand zurückzog, wurde Zienert, obwohl ihn niemand kannte, zum Vorsitzenden gewählt.

"Der neue Mann an der Spitze", so Killermann, "hat die Reha-Sportgruppe in die Zukunft geführt – als Vital-Gemeinschaft. Er steht für den Wandel in das digitale Zeitalter. Wichtig war und ist ihm die Verbindung zu den Fachärzten und die Zusammenarbeit im Rahmen der ärztlichen Verordnung von therapeutisch unterstützenden Sportaktivitäten." Dementsprechend habe er neue Handlungsstrukturen in der Sportgruppe geschaffen, um die Anerkennung als Reha-Sportgemeinschaft zur Behandlung von speziellen Erkrankungen, die heute im Vormarsch sind, zu erhalten. Das sei im Jahr 2014 gelungen. Killermann dankte Zienert mit einem Weinpräsent.

Als letzte Amtshandlung in seiner bisherigen Funktion nahm Zienert die Ehrung von drei langjährigen Mitgliedern vor: Edith Schoßböck, Erika Niewitetzki (25 Jahre dabei) und Hans Rauscher (30 Jahre).

Es folgte der Bericht der Kassiererin Hermine Goldbacher. Ihr Resümee: Die Sportgruppe ist wirtschaftlich gesund und in der Lage, ihre Aufgaben zu erfüllen. Das bestätigte auch Kassenprüfer Hans Rauscher.

Finaler Akt der Versammlung war die Wahl des Vorstands unter Leitung von Otmar Killermann. Als neue Vorsitzende schlug der bisherige Amtsinhaber Veronika Gschneidner vor. Er bot sich an, diese als 2. Vorstand unterstützen zu wollen. Die Mitgliederversammlung wählte alle vorgeschlagenen Personen einstimmig per Akklamation in ihre Ämter. Kassiererin bleibt Hermine Goldbacher, Kassenprüferin ist Daniela Schwab.

Bürgermeister Johann Springer gratulierte den neuen Vorstandsmitgliedern im Namen der Gemeinde Kirchdorf zur Wahl. Außerdem würdigte er die bedeutende Leistung von Werner Zienert. Franz Zipfhauser dankte er für seinen großen Einsatz während der 14 Jahre als 2. Vorstand.

 
 

Trainings- bzw. Übungsstunden-Zeiten im Gymnastikraum

(Grund-/Inntal-Mittelschule Kirchdorf am Inn)

 

Gruppe REHA-Sport mit Verordnung:

mittwochs von 18:00Uhr bis 18:45Uhr

freitags von 18:00Uhr bis 18:45Uhr

 

Gruppe Reha- Freizeitsport:

freitags von 19:00Uhr bis 19:45Uhr

 

Gruppe Krebsnachsorge:

donnerstags von  18:00Uhr bis 18:45Uhr    ABGESAGT mangels Beteiligung

Übungsstunde an einem Freitag in der Otto-Steidle-Halle

 

 

Neue Gruppe "Krebsnachsorge"

 

Fortbildung in Sachen Rehabilitationssport beim TSV Kirchdorf

Kirchdorf. Die Rehabilitationssportgruppe im TSV Kirchdorf ist bereits seit 1983 als Leistungserbringer für allgemein körperlich Behinderte durch alle gesetzlichen Krankenkassen zugelassen. Nun wurde die Gruppe Stütz- und Bewegungsapparat mit der Indikation Wirbelsäule, neu zugelassen. Außerdem wurde der Antrag zur Zulassung einer eigenen Gruppe Krebsnachsorge genehmigt. Sie ist jetzt, wie die bisher bestehende Gruppe, ebenso in die Liste anerkannter bayerischer Rehabilitationssportgruppen aufgenommen.

Seit 1. November ist es an möglich, eine spezialisierte Rehabilitations-Sportgruppe Krebsnachsorge im TSV Kirchdorf zu bilden. Damit wird das Programm Rehabilitationssport im TSV erheblich erweitert. Wichtige Voraussetzungen wurden bereits geschaffen. Die Übungsleiterinnen sind auf diese Aufgabe durch den Behinderten-und Rehabilitationssportverband Bayern e.V. umfassend ausgebildet, zertifiziert und zugelassen. In der Dreifach-Turnhalle gibt es außerdem einen eigenen Raum, der ausschließlich den Rehabilitationssport der Krebspatienten vorbehalten ist, Die Übungsveranstaltungen werden voraussichtlich am 8. Januar aufgenommen, immer donnerstags ab 18 Uhr. − red

PNP im Lokalteil 01-02-2011

„Lebensabschnittsverein“ feiert 40.
Große Jubiläumsfeier der „Behinderten- und Rehabilitationssportgruppe“ - Ehrungen

Kirchdorf. In einem großen Rahmen ist das 40-jährige Bestehen der „Behinderten- und Rehabilitationssportgruppe“ gefeiert worden.
Pfarrer János Kovác hielt in der Pfarrkirche den Fest- und Dankgottesdienst, der vom Kirchenchor Mariä Himmelfahrt musikalisch umrahmt wurde. Brunhilde Aigner hatte die Fürbitten selbst geschrieben und vorgetragen, 2. Vorsitzender Franz Zipfhauser sprach Worte zum Gedenken der Verstorbenen des Vereins.
Im Gasthaus Inntalhof begrüßte Vorsitzender Werner Zienert die zahlreichen Gäste, darunter VdK-Vorsitzenden Erich Staller, die Übungsleiterinnen Daniela Schwab, Hermine Goldbacher und Silvia Derzmann. „Gesundheit und Leben sind einmalige Leihgaben, mit denen man sorgsam umgehen muss. Man hat keine Garantie darauf, kein Rückgaberecht“, leitete Zienert seine Festrede ein, in der er näher auf die Gründung der Sportgruppe einging.
„Am 16. März 1970 startete der deutsche Sportbund die ,Trimm-Dich-Aktion‘, bereits am 4. März 1970 hatte Sepp Wagner zur Versammlung der Behinderten und (Kriegs-)Versehrten geladen. Vor allem für die Kriegsteilnehmer hieß es, am eigenen Schicksal nicht zu resignieren. Gerade sie, denen viel von ihrer Beweglichkeit genommen war, setzten etwas in Bewegung.“ Er erinnerte auch daran, wie sich die Behinderten- und Versehrten-Sportgruppe in „Reha-Vital“ als eigenständige Abteilung innerhalb des TSV Kirchdorf wandelte.
Humorvoll äußerte Landrätin Bruni Mayer, dass sie bei so viel Sportbegeisterung direkt ein schlechtes Gewissen habe, denn aus Zeitnot sei sie wahrscheinlich der unsportlichste Mensch im Landkreis. Nur ihr Hund fordere sie regelmäßig zum Spazierengehen. „Vor allem der Satz ,40 Jahre Sport für Menschen mit Behinderung‘ hat mich beeindruckt. Dabei denke ich nicht nur an Menschen mit körperlichen Behinderungen, sondern auch an jene, deren Seele erkrankt ist, die einsam sind. In dieser Gruppe sind alle in die Gemeinschaft eingebunden, können sich miteinander bewegen, miteinander reden“, betonte sie und überreichte eine Spende.
Zienert wiederum schenkte Bruni Mayer sowie allen anderen Grußwortrednern die neue Chronik mit der Aufschrift „1970 bis 2010. 40 Jahre Sport zum Wohle der Menschen“.
Für Kirchdorf gratulierte 2. Bürgermeister Eberhard Langner. „Beim Versehrtensport fanden Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen eine Bewegungsmöglichkeit, die auf sie zugeschnitten war und die sie in anderen Sportvereinen nicht finden konnten. Im Laufe der Jahre wurde das Angebot breiter und die Vereinsführung hat auf die neuen Bedürfnisse reagiert, im sportlichen und gesellschaftlichen Bereich vieles auf die Beine gestellt.“ Den im Verein ehrenamtlich Wirkenden bescheinigte er eine wichtige Arbeit und bedankte sich mit einer finanziellen Gabe.
Der Vorsitzende des TSV, Otmar Killermann, bezeichnete die Behinderten- und Rehabilitationssportgruppe als „Lebensabschnittsverein“. „Im TSV wird von allen Generationen Sport betrieben. Die jüngsten, die erst das Laufen gelernt haben, bewegen sich beim Mutter-Kind-Turnen. Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene bis hin zu Reha-Vital sind hier zu finden. Nach der langen Ära Sepp Wagner steht Werner Zienert für den Zeitenwandel“, so Killermann, der einen „TSV-Wein“ und für Ines-Verena Zienert Blumen dabei hatte.


Gründungsmitglied Hans Rotthaler


Nach dem Mittagessen gratulierte Beate Schießl-Sedlmeier aus Stubenberg für den Behinderten- und Rehasportverband des Bezirkes Niederbayern, wünschte weiterhin Lebendigkeit und Aktivität und überreichte den Ehrenwimpel. Nun stand ein wichtiger Punkt an: „Ehrung langjähriger Mitglieder“. Eine besondere Würdigung für 40 Jahre erfuhr Hans Rotthaler, der als Gründungsmitglied anwesend war.
Für 35 Jahre Zugehörigkeit erhielt Engelbert Brundobler eine Urkunde, Karl Resch und Josef Hamerl für 25 Jahre, für 15 Jahre Edith Schoßböck und Monika Zierer und für zehn Jahre Resi Bittermann, Franziska Brundobler, Marianne Damböck, Silvia Derzmann, Günther Geigenberger, Luise Resch, Katharina und Franz Zipfhauser.
Musikalisch wurde die Feier von Wolfgang Tappert gestaltet. Zum gemütlichen Beisammensein gab es noch Kuchen und Torten, von den Damen der Sportgruppe selbst gebacken. - cs